Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Berlin - Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat mit Unverständnis auf den Verlauf der Debatte um seine Nebeneinkünfte reagiert. "In dem Augenblick, wo auch meine Buchhonorare hineingezogen wurden in die Debatte, habe ich dies als eine Art Neidkomplex-Debatte empfunden", sagte Steinbrück am Freitag im Deutschlandfunk. Diese habe ganz gezielt seine Integrität treffen sollen. "Das kann ich nicht akzeptieren."
Wer zwei Bestseller schreibe, bekomme auch entsprechende Honorare. Die Fragen der Journalisten zur Klärung von Abhängigkeiten habe er noch verstanden. Dann aber hätten einige Medienvertreter versucht, "einen Geruch zu legen".
Steinbrück hat nach Medienberichten seit 2009 Nebeneinkünfte von rund zwei Millionen Euro erzielt. Zu den 1,25 Millionen Euro für seine Vorträge kämen noch Buchhonorare von mindestens einer halben Million Euro, schrieben Medien. (APA, 9.11.2012)
Die Aufbruchsstimmung, die 2008 seine große Rede in Berlin kennzeichnete, vermag Barack Obama diesmal den Berlinern nicht zu vermitteln. Der US-Präsident spricht viel vom Frieden und kündigt atomare Abrüstung an
Carsten S. lieferte die mutmaßliche Mordwaffe
US-Präsident verspricht in Rede am Brandenburger Tor mehr Transparenz bei Internet-Spähprogrammen
Der sozialdemokratische Kanzlerkandidat ist sprachlos und kann die Frage, warum er sich den Wahlkampf antut, nicht beantworten
US-Politologe Mallory sieht mehr Bürden auf Europa und somit auch auf die Berliner Regierung zukommen
Helikopter kostet angeblich rund 30 Millionen Euro pro Stück
Erstmals seit fünf Jahren ist Barack Obama wieder in Berlin. Die Deutschen erhoffen neue Impulse für die transatlantische Freundschaft
100 Tage vor Bundestagswahl geht SPD in die Offensive
CDU-Vize Ursula von der Leyen will das letzte Tabu für homosexuelle Paare brechen und ihnen die gemeinsame Adoption von Kindern erlauben
Unfall des Politikers bei Veranstaltung in Mainz
Zahl von Atomsprengköpfen soll um ein Drittel unter START-Niveau sinken - US-Präsident will allgemein für engere Zusammenarbeit werben
Zeitpunkt der Information über Drohnen-Probleme umstritten - SPD will Rücktritt, FDP geht auf Distanz - Generalinspekteur übernimmt Teil der Verantwortung
Drei Monate vor der deutschen Wahl ist das Schattenkabinett von Peer Steinbrück komplett. Seinen Sprecher hat der SPD-Kanzlerkandidat gefeuert. Jetzt soll ihm ein Ex-Journalist aus dem Umfragetief helfen
Auch Koalitionspolitiker lehnen teure Wahlgeschenke ab
Verteidigungsminister erhielt Rückendeckung in schwarz-gelber Koalition
Roth: Es seien "eindeutig und objektiv Fehler passiert"
Die Spaßpartei des Martin Sonneborn erringt ihr erstes Mandat
Piloten der unbemannten Flugobjekte sitzen in der AFRICOM-Zentrale - Regierung bestätigt Berichte nicht
16 Politiker schlossen kurz vor Verbot noch Verträge ab
Zusage angesichts der Sparpolitik beeindruckend
Mit großem Pomp feiert die SPD am Donnerstag ihren 150. Geburtstag und macht Genossen in aller Welt eine neue linke Allianz zum globalen Geschenk
Mandatar von "Die Partei" könnte über Lübecker Regierung entscheiden
Parteienforscher Frank Decker über die politische Gemengelage vor deutscher Bundestagswahl
CDU-Politiker gibt auch Bundestagsmandat auf - SPD fordert Karenzzeit von 18 Monaten für Wechsel
Der SPD-Spitzenkandidat für Bayern wurde mit dem das Goldenen Ehrenzeichen des Landes Wien ausgezeichnet
Wer nicht auf den Mund gefallen ist, kann für sich alles rechtfertigen. Und Politiker sind ja nicht auf den Mund gefallen, das ist ja eine Mindestanforderung um zu dieser Branche hingehören zu können.
dass Steinbrück ein Honorar für ein Referat in Höhe von (für seine Verhältnissse fast schon lächerlichen) € 1.500 vom Medienkonzern Ringier erhalten, aber nicht als Nebenverdienst, sondern als Spende deklariert habe. Sauber, sauber!
Mit den beiden Anderen hätten's freilich auch kaum mehr gerissen.
Die SPD gehört sowieso in die Opposition, um sich von den Schröder-Restbeständen freizumachen.
Und dafür braucht's noch ein paar Wahlniederlagen, bis die ganze Truppe durch ist und endgültig verschlissen.
die er und Schröder zu Hartz IV Empfängern gemacht hat neidig, dass er den einen oder anderen kleinen Zuverdienst mit Reden gemacht hat - in der gleichen Zeit hat er als Abgeordneter im Bundestag allerdings kaum Reden gehalten!
Fassen wir es ruhig ins Auge: Diese Farce von einer "Demokratie" ist geschmiert und korrumpiert. Und das nicht bloß im Falle Steinbrücks, sondern durch die Bank, EU inklusive.
Wenn's jemals wieder anders werden soll, ist eine radikale Umgestaltung des politischen Systems ununmgänglich.
Nichts spricht gegen eine gute, sogar eine sehr gute Bezahlung der Abgeordneten. Ganz im Gegenteil.
Aber alles spricht gegen "Nebentätigkeiten" der Steinbrück'schen (und beileibe nicht bloß der Steinbrück'schen) Art. Gehören untersagt, solange einer den Abgeordnetenstatus hat. Und zwar vollständig und ohne jede Ausnahme.
Und außerdem wäre eine Anwesenheitspflicht im Bundestag (und anderen Parlamenten) angesagt. Oder können Sie etwa nach Belieben blau machen? Ich kann's jedenfalls nicht, denn dann werde ich gefeuert.
Kann allerdings schon sein, dass dann das eine oder andere intime Abendessen mit den spendablen Lobbyisten ausfallen muss. Aber das wäre, glaube ich, verkraftbar. Denn so schlecht ist die ja Bundestagskantine auch wieder nicht.
Und jetzt bitte nicht wieder die rührende Geschicht' von all den "vielen Verpflichtungen im Wahlkreis". Denn die kennen wir schon.
Erlaubt ist es, den Neid zu schüren, um Erbschafts- und Vermögenssteuer wieder einzuführen, (vorerst) eh erst ab einer Million. Unerlaubt ist es, zu kritisieren, wenn ein roter Exminister und wohlbestallter Bundestagsabgeordneter für Vorträge von Kommunalunternehmen, u.a. auf Kosten der Energiekunden, insgesamt 2 Millionen absahnt. Für die anderen Wasser predigen und selbst Champagner schlürfen scheint bei den Sozis eine internationale Übung zu sein.
Tja, Sie haben recht, man muss tatsächlich beides kritisieren: Solche kleinen Geschäftchen und die fehlende Erbschafts- und Vermögensteuern.
Denn gerade weil es mittlerweile jede Menge solcher kleinen Geschäftchen gibt, fehlen eben Erbschafts- und Vermögensteuer.
Weil: Eine Hand wäscht bekanntlich die andere.
Nee neidisch bin ich nicht, aber es ist eine Riesensauerei sich für ein Interview ne satte 5 stellige summe in die Tasche zu stecken. Was solch interessenbezahltes ein Interview noch Wert ist kann sich jeder denken. Alles lupenreine Demokraten!
Und solang noch die Restbestände der Schröder-Riege den reichlich abgefuckten SPD-Laden dominieren, wird sich daran nix mehr ändern.
Und ich muss schon sagen: Im Falle Steinbrück waren die zwei Mille wirklich bestens angelegt. Zweifellos eine wirklich optimale Investition.
Und bei den Frauen kommt uns Peer ganz schlecht an, warum auch immer. Vielleicht schwitzt er zuviel, wer weiß.
Ist zwar im Grunde wurscht, weil man das Pseudowahl-Affentheater, also den Kampf der Werbeagenturen, eh nicht allzu ernst nehmen sollte.
Aber als Befindlichkeits-Schlaglicht mag's ja immerhin taugen.
Ich jedenfalls werde mich am Wahlsonntag mal so richtig ausschlafen und meine Stimme vielleicht per Briefwahl verschicken, allerdings ziemlich lustlos, eher aus Gewohnheit, aber ohne Illusionen.
Denn wenn Wahlen wirklich was ändern würden, dann wären sie - na, Sie wissen schon. Weshalb ja eben in der alles entscheidenden Ökonomie gar nix zur Wahl steht.
Und man stelle sich einfach mal vor: Es ist wieder Wahl und kaum einer geht hin. Würde mich wirklich interessieren, was dann geschähe. Wahrscheinlich aber gar nix.
Grundsätzlich ist es gut, wenn Abgeordnete in ihrem angestammten Beruf aktiv bleiben und nicht zu reinen Berufspolitikern verkommen. So bleibt der Kontakt zum Volk aufrecht. Doch bei Steinbrück handelt es sich um einen Berufspolitiker, der aufgrund seiner politischen Tätigkeit zu Nebenverdiensten gekommen ist.
Ein Honorar von 15.000 € lässt sich nicht durch Zuschauereinnahmen finanzieren. Niemand würde 60€ ausgeben um eine Reede von Steinbrück zu hören. Auf diesen Betrag komme ich wenn ich das Vortragshonorar + MwSt durch angenommene 300 Besucher dividiere. Steinbrück argumentiert mit seinem Werbewert, doch sollte ein Politiker weder Werbung betreiben, noch sollte er sich sponsern lassen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.