Foxconn plant Bau von Fabriken in den USA

9. November 2012, 08:52
  • Foxconn könnte bald eine Produktionsstätte in den USA aufbauen.
    foto: apa

    Foxconn könnte bald eine Produktionsstätte in den USA aufbauen.

Eigenes Ausbildungsprogramm soll US-Techniker nach China und Taiwan bringen

Der Elektronikhersteller Foxconn Electronics plant einem Bericht von Digitimes zufolge, Fabriken in den Vereinigten Staaten aufzubauen. Das Unternehmen überprüft demnach im Moment, welcher Standort sich dafür am besten anbieten würde. Marktbeobachter halten Detroit und Los Angeles für wahrscheinliche Orte.

LCD-Fernseher

Die geplanten Fabriken sollen sich auf die Herstellung von LCD-Fernsehern konzentrieren. Das sei ein Vorgang, der hochautomatisiert ablaufe und einfach abzuwickeln sei. Vorstandsvorsitzender Terry Guo hat Foxconns Pläne für eine Produktionsstätte in den USA demnach bei einem nicht näher genannten öffentlichen Event ausgeplaudert. 

Kooperation mit dem MIT

Ihm zufolge soll dafür ein eigenes Ausbildungsprogramm in den USA aufgebaut werden, das Entwickler und Ingenieure nach China oder Taiwan schickt, um von den dortigen Fabriken zu lernen. Die zuständigen Techniker sollen auch die Möglichkeit bekommen, Chinesisch zu lernen. Foxconn entwickle zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) bereits ein solches Ausbildungsprogramm. (red, derStandard.at, 9.11.2012)

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9 Postings
wie heisst nochmal die

band? ach ja, placebo...

Genau diesen Schritt hatte Mr. Jobs himself in einem Gespräch mit Barack Obama deutlich verneint - Fabriken in den USA seien aus zahlreichen Gründen unsinnig.

Dabei machen dies etliche Elektronik Hersteller schon seit geraumer Zeit. Dass aber ein Auftrags-Schrauber dies auch tut, ist neu. Vielleicht verliert China nun doch einen Standortvorteil, und in anderen Weltregionen können wieder Industrie-Arbeitsplätze entstehen.

Geht es den Amis schon so schlecht, dass sie zu diesen Bedingungen arbeiten müssen?
Na, da wäre Romney wohl der geeignete Präsident geworden, mit seinem großen Herz für sozial Schwache.

China also kein Lohnsklaven-Produktionsland mehr, sondern die USA. ;)

Werden wohl anders produzieren ...

denn in China schrauben ja nur deshalb 100.000ende Arbeiter manuell, weil die so grottenschlecht verdienen, dass sich vollautomatische Fertigung nicht rechnet.

In den USA würden wohl 1000 Mitarbeiter mit state of the art Fertigung den selben Output liefern wie 100.000 Chinesen

Damit die Kinder der USA auch endlich Arbeit bekommen :)

Das wird Herrn Hart freuen..

..ahso der ist ja nimmer da...

Gerüchten zufolge

sollen die Fabriken direkt an der Grenze zu Mexiko und abseits der offiziellen Straßen errichtet werden.
Warum weiß ich aber nicht.

Ich hab grün gegeben, weil ich ihren Beitrag so lustig fand

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