Standard & Poor's: Gefahr von US-Fiskalklippe gering

9. November 2012, 08:12
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DIe Rating-Agentur rechnet mit einer Einigung der Parteien. S&Sie hatte den USA bereits im vergangenen Jahr die Bestnote "AAA" entzogen

New York - Die Rating-Agentur Standard & Poor's hält das Risiko weiterhin für gering, dass US-Politiker keinen Kompromiss in Haushaltsfragen finden und so zum Jahreswechsel automatische Einsparungen in Milliardenhöhe in Gang setzen. Die Gefahr der sogenannten "Fiskalklippe" wachse zwar, aber wahrscheinlich würden Demokraten und Republikaner noch rechtzeitig zusammenfinden, erklärte die Agentur. Die Analysten bezifferten die Wahrscheinlichkeit auf etwa 15 Prozent, dass politisches Taktieren einen Kompromiss verhindert.

S&P hatte den USA bereits im vergangenen Jahr die Bonitäts-Bestnote "AAA" entzogen und dies auch mit dem erbitterten Streit im Kongress über die Haushaltspolitik begründet. Die "Fiskalklippe" könnte der US-Wirtschaft Schätzungen zufolge rund 600 Milliarden Dollar (470 Mrd. Euro) entziehen und so die konjunkturelle Erholung gefährden. (APA, 9.11.2012)

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