Zwei bisher unbekannte Kolonien von Kaiserpinguinen entdeckt

Französische Forscher beobachteten etwa 6.000 Jungtiere rund 250 Kilometer von Forschungsstation Dumont d'Urville entfernt

Paris - Französische Forscher haben in der Antarktis zwei neue Populationen junger Kaiserpinguine entdeckt. Sie umfassten zusammen etwa 6.000 Tiere und seien rund 250 Kilometer von der Forschungsstation Dumont d'Urville entfernt beobachtet worden, teilte das Polarinstitut Paul Emile Victor am Donnerstag mit. Die Zahl der Kaiserpinguine, die bisher in der von dem Institut erforschten Region gesichtet wurden, habe sich damit verdreifacht.

Vermutet aber nie gesichtet

Die Gesamtzahl der Tiere in der Antarktis wird auf etwa 600.000 geschätzt. Die beiden nun entdeckten neuen Gruppen waren in der Gegend bereits vermutet, aber nie gesichtet worden. Die Pinguine kommen nur zu ihrer Brutzeit im antarktischen Winter zwischen April und Anfang Dezember aus dem Meer. Zu dieser Zeit ist es wegen der Wetterbedingungen für Wissenschaftler aber schwierig, Forschungsreisen zu unternehmen. (APA, 08.11.2012)

  • Eine der beiden neu entdeckten Kaiserpinguin-Kolonien. Beide Gruppen umfassen rund 6.000 Jungtiere.
    foto: institut polaire français - paul émile victor

    Eine der beiden neu entdeckten Kaiserpinguin-Kolonien. Beide Gruppen umfassen rund 6.000 Jungtiere.

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