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Wien/Graz - Das Dienstverhältnis des wegen Neonazi-Verbindungen 2011 aus der steirischen FPÖ ausgeschlossenen André T. als parlamentarischer Mitarbeiter des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf wird einvernehmlich gelöst. FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl bezeichnet die Vorwürfe gegen T., der wegen falscher Beweisaussage im Zusammenhang mit Hakenkreuzschmierereien rechtskräftig verurteilt wurde, trotzdem als " völlig haltlos". T. sei daher "weiterhin Mitglied der FPÖ-Landesgruppe Steiermark".
"Das bestreite ich ganz energisch", empört sich der Chef der FPÖ Steiermark, Gerhard Kurzmann, im STANDARD-Gespräch. T.s Kontakte zu Neonazis habe Kurzmann "persönlich dem Bundesparteipräsidium durch Fotos belegt". Er sage das auch "vor Gericht aus".
Eine Mitgliedschaft gebe es zwar nur "bundeseinheitlich", doch aus der steirischen Gruppe habe man T. "hinausgeschmissen", seit Mai sei T. in der Landesgruppe Wien. Kurzmann habe nie verstanden, "dass wir bei uns einen, der undemokratische Skinheads mit tätowierten SS-Runen einschleust, beschäftigen". (cms, DER STANDARD, 9.11.2012)
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http://www.profil.at/articles/... an-alarich
Heinrich mir graut vor Dir!
http://www.oe24.at/oesterrei... rich/77211
3 Finger ist der SS Gruss!
Wie viele Biere bestellen die Kärnter FPÖler da eigentlich?
http://resources.vol.at/kuehnengr... 276296.jpg
3 Finger hat mit der SS nichts zu tun, auch die musste den Arm mit flacher Hand zum "deutschen Gruß" heben.
Da diese Geste verboten war und ist, dachte sich der deutsche Neonazi Michael Kühnen eine Ersatzvariante mit drei Fingern aus, die man straflos zeigen können sollte. (Kühnen war übrigens einer der ersten deutschen AIDS-Toten. Ja, es gibt schwule Nazis.)
Die deutschen Behörden ließen sich aber nicht lange frotzeln und stellten den Dreifingergruß (den man von Strache-"Paintball"-Fotos kennt) rechtlich mit dem verbotenen H-Gruß gleich.
wenn Sie ein Problem mit Neonazis haben, sind Sie in der falschen Partei.
Ist ja so, als würde sich ein Grüner echauffieren, dass es in seiner Partei Vegetarier gibt, die Biogemüse essen oder ein ÖVPler, der meint in seiner Partei gäbe es keine Katholiken...
Nach meinen Informationen hat sich das Ganze so zugetragen: André T. galt in der steirischen FPÖ als opportunistischer Karrierist mit einem deutlichen Hang zu Sozialthemen. T. beanspruchte bei Kurzmann ein fixes Nationalratsmandat, was dieser ablehnte. Daraufhin spannen mehrere Mitglieder in der Bezirkspartei von T. eine Intrige um T. zu stürzen, da diese keinen Rückhalt mehr bei Kurzmann hatte. T. wurde daraufhin als "rechtsextrem" von den eigenen Leuten angepatzt und aus der FPÖ Steiermark hinausgeworfen. Im Grunde ging es um ein Nationalratsmandat für die nächste Wahl und dabei greifen auch gerne tiefnationale FPÖler zur Faschismuskeule. So ist es in der Politik.
mag schon sein, dass es auch um mehr gegangen ist, aber die kontakte und die machenschaften von t. sind dokumentiert und öffentlich gemacht worden: www.stopptdierechten.at/2011/12/0... d-ihr-a-h/
mal abgeshen davon, dass der keulenvergleich eh klar macht, woher Sie kommen: was genau wollten Sie uns sagen und warum wollen sie die machenschaften und kontakte von t wegschreiben?
Nochmal: Ideologisch haben dieser André T. und der Dolm Oberbichler auf den Sie mit Ihren Link verweisen in etwa so viel zu tun wie ein Elefant mit professionellem Eiskunstlauf. Auf den Punkt gebracht: T. hat keine wie immer geartete Ideologie. Er will Karriere machen und hat sich dazu die FPÖ ausgesucht, weil es da mangels gutem Personal am leichtesten geht. Das gibt es. Im Übrigen kann die Faschismuskeule jeden treffen, heute ist es T., morgen ein Modedesigner, übermorgen ein grüner Abgeordneter, das nächste Mal eine unpolitische Künstlerin, etc. Vielleicht trifft sie morgen Sie selbst, weil sie irgendjemanden zitieren, von dem Sie nicht gewusst haben, was dieser Mensch sonst noch "Unkorrektes" von sich gegeben hat.
Genau. Die beiden Herren haben gar nichts miteinander zu tun. Deshalb verschicken sie auch gemeinsam Einladungen auf ihrem Namen.
Sie haben offenbar privat irgendetwas mit Herrn T. zu tun oder Sie sind selbst Herr T. sonst würden Sie sich hier nicht in diesern Form einsetzen...
Ich fasse es noch mal für Sie zusammen: Herr T. (den ich als Liezener natürlich kenne, immerhin hat der Mann fast jede Woche aus der Bezirkszeitung herausgelacht und war mehrere Jahre äußerst umtriebiger FPÖ- Obmann) ist ein opportunistischer Karrierist, der Leute instrumentalisiert, wenn es zu seinem Nutzen ist. Das kann man moralisch bedenklich finden, ein Zeichen von "Rechtsextremismus" aus Überzeugung ist es nicht. Anders sieht die Sache mit dem anderen Herrn aus, da brauchen wir ja nun wirklich nicht darüber diskutieren, wes Ungeistes Kind der Mann ist. T. wurde Opfer seiner Karrieregeilheit. Ironisch: Kurzmann profiliert sich als Kämpfer gegen rechts am Exempel eines ideologielosen Opportunisten.
Ich finde es einfach nur maßlos übertrieben, wenn jemandem eine Ideologie oder profunde politische Kenntnisse unterstellt werden, der in Wirklichkeit so tiefsinnig ist wie ein New Yorker Yuppie Anfang der 90er, der sich drei Laufmeter Bücheratrrappen kauft, um sich in seiner Wohnung als "belesen" zu präsentieren. Dass der Mann auch noch im Umfeld von Graf arbeitet, wo es die höchste Präferenz für eine rot- blaue Koalition gibt, zeugt auch nicht gerade von Intelligenz. Die FPÖ macht es ideologielosen Karrieristen ziemlich einfach, weil sie schnellen Aufstieg in der Parteihierarchie verspricht unter der Voraussetzung, dass man genau das nachplappert was der Haze vorgibt.
Das mag ja alles sein, aber warum setzen Sie sich für so einen Dodel so ein? Ich würde mir an Ihrer Stelle denken: soll er doch sehen wo er bleibt. Wenn die Medien oder gar die eigene Partei über ihn herfallen ist das sein Problem. Er hat sich eben auf ein Spiel eingelassen und dabei verloren. Selbst Schuld kein Mitleid.
"dass wir bei uns einen, der undemokratische Skinheads mit tätowierten SS-Runen einschleust, beschäftigen"
warum wirft er sich nicht selbst raus. vlt täusche ich mich ja, aber ich glaube die waffen-ss steht irgendiwe mit dem nationalsozialismus in zusammenhang
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