Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 600x400Entdeckungsreise: God's Entertainment.
"Unentdeckte Theaterräume" möchte das Wiener Performancekollektiv God's Entertainment in seinem Programm Wenn du nicht weißt, was du willst, ist es auch egal, was du tust erforschen. Eine Vorgabe, die ebenso viel Spielraum lässt wie die Verwendung von Alice im Wunderland als Bezugspunkt der fantastischen Entdeckungsreise - besonders wenn Lewis Carrolls Kinderbuchklassiker nur sehr peripher gestreift wird.
Die Konventionen des klassischen Theaters werden gleich zu Beginn abgeschüttelt. Nachdem die Zuschauer ihre per Zufallsgenerator ermittelten Plätze im als Zauberwald gestalteten Saal des Wiener Wuk eingenommen haben, verbeugen sich die Performer für einen vorgezogenen Schlussapplaus. Anschließend geht es dem als antirevolutionäres Vergnügen der Bourgeoisie gegeißelten Theater in Form einer kulturtheoretischen Voodoo-Zeremonie an den Kragen. Mittlerweile tief unten im Kaninchenbau gelandet, setzt sich die von zwei blinden und zwei schwarzen Gästen unterstützte Truppe mit Fragen der Selbst- und Fremdwahrnehmung in Zeiten von Facebook und Youtube auseinander.
Das Publikum darf Nestroy-Popcorn und Max-Reinhardt-Zigaretten
konsumieren, während sich die Akteure einer in ihrer Kreativität zwar
größtenteils kurzweiligen, in Summe aber auch recht willkürlich
wirkenden Nabelschau hingeben. Man duscht beispielsweise mit Cola,
schaut Pornos und lässt die eigene Identität von einer Wahrsagerin
analysieren. Wenige ausgewählte Besucher, die durch all den Bahö zur
Kenntnis ihrer wahren Wünsche gelangten, dürfen sich immerhin Hoffnung
machen, diese hinter der Bühne erfüllt zu bekommen. Die Masse bleibt mit
Popcorn-Resten zurück. (wall, DER STANDARD, 9.11.2012)
Mit Samuel Becketts Einsiedler-Introspektion "Das letzte Band" verabschidet sich Dieter Haspel als Regisseur vom Petersplatz
Kaufmännischer Geschäftsführer des Linzer Landestheaters wechselt im September nach Wien - Holding-Chef Springer: "Wir haben niemanden abgeworben"
Peter Turrini gibt den Menschen, die um ihre Existenz kämpfen, eine Plattform. In "Aus Liebe" dürfen sie ihre Wut und ihre Ängste artikulieren.
Kooperation von fünf freien Bühnen mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums
Pfiffig: "Der Revisor" von Nikolai Gogol ist in einer Neuübersetzung an den Kammerspielen in Linz zu sehen
Nicht nur von Pappe: Der Burgtheater-Spielplan 2013/14
Johan Simons verzichtet auf Vertragsverlängerung
Uraufführung von Julya Rabinowichs Asylwerberdrama "Tagfinsternis" durch Filmregisseur Markus Schleinzer
Das Volkstheater in den Bezirken bringt "Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)" an einem Abend
Wojtek Klemms Interpretation von Sartres "Die schmutzigen Hände" enttäuscht in Graz als unentschlossener Abend mit Längen
Luk Percevals "Hamlet" zu Gast in St. Pölten
Der Gewinner des Retzhofer Dramapreises Ferdinand Schmalz im Gespräch mit seinem Vorgänger, Ewald Palmetshofer
Das Stück von Autorin und Regisseurin Isabella Feimer bleibt unausgegoren
Am Dienstag vorgestellt: 15 Neuproduktionen, ein Renovierungswunsch
TiB und Schauspielhaus mit "Lehrerzimmer 8020"
Als Plädoyer für die Kraft der Umwälzung hat Dimiter Gotscheff Heiner Müllers Stück inszeniert
Vitalspritze für Kleists "Michael Kohlhaas" im Rahmen der Jungen Burg im Vestibül
Diktatur des Fitnesswahns: Juli Zehs "Corpus Delicti" im Theater Drachengasse
"Die fetten Jahre sind vorbei" im Linzer Theater Phoenix
In Anne Leppers Stück "Seymour" arbeiten dicke Kinder gegen ihre Körper
Finanzhai-Dekonstruktion: Das Theaterstück "Wir verkaufen immer" im Foyer des Landesmuseums Kärnten
"Täterinnen!"-Monolog-Abende mit "Covergirl" und "Kommandeuse"
Die Schauspielerin wurde für ihre Verkörperung von Queen Elizabeth II. in "The Audience" ausgezeichnet
Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits erzählen in "PaRaDiSo" auch von 25 Jahren Odeon
Johann Kresnik kehrt an die Berliner Volksbühne zurück - Der Abend ist eine Liebeserklärung an die Künstler
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.