Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Paris - Schuld ist die Schwiegermutter. Ein erbitterter Zank in der Familie Lacoste treibt den weltbekannten Kleiderhersteller mit dem Krokodil-Emblem in fremde Hände: Der Schweizer Mischkonzern Maus Frères übernimmt die Kapitalmehrheit an Lacoste, wie deren Verwaltungsratspräsidentin Sophie Lacoste mitteilte.
Mit dem Verkauf endet der französische Teil einer erstaunlichen Erfolgsgeschichte. Der legendäre Tennisspieler René Lacoste, der in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts siebenmal Wimbledon, Roland Garros und das US-Open gewann, gründete 1933 eine Firma zur Herstellung von Polohemden. Als Logo wählte er ein Krokodil - so nannte die US-Presse den Tenniscrack.
Heute macht der Familienbetrieb 1,6 Mrd. Euro Umsatz, ohne eine Gewinnrechnung vorzulegen. Mit dem Erfolg begannen aber die Familiengeschichten, die bald das Ausmaß einer Dallas-Intrige annehmen sollten. Das Malheur begann, als ein weiterer Sohn von René Lacoste, Michel, die Unternehmensleitung übernahm. Der heute 68-jährige Wissenschafter verwandte seine Energie aber vor allem aufs Heiraten. Nach der dritten Hochzeit überwarf er sich mit seinen Kindern aus erster Ehe, weil er seine neue Gattin als Kommunikationschefin einsetzte und in die Unternehmensleitung hieven wollte.
Ende September kam es zum Putsch: Bei einer Aktionärsversammlung versetzte der "Clan der Kinder" den "Clan Michel" in einem Pariser Luxushotel in die Minderheit. Der diskrete Schweizer Konzern Maus, der bisher Minderheitsaktionär war, wird damit Mehrheitsaktionär von Lacoste. Ein wenig wundern sich die Franzosen allerdings schon über ihr Krokodil-Unternehmen, dessen Clans es vorzogen, sich gegenseitig zu zerfleischen, als die Beute dem anderen zu überlassen. (Stefan Brändle, DER STANDARD, 9.11.2012)
Die ÖVP will vor der Wahl neue Finanzierungsformen schaffen. Die SPÖ hat Bedenken gegen ein von der Wirtschaft entwickeltes Modell
Staatliche Industrieholding steigert 2012 den Portfoliowert
Die Kläger wollten vor einem Arbeitsgericht Entschädigungen von insgesamt 22.000 Euro pro Person erstreiten
Tochter Fiat Industrial denkt an Börsegang in Wall Street nach Fusion mit CNH
In Linz sollen noch heuer 400, in Weiz bis 2015 über 200 Mitarbeiter gehen. Sogar in der Wiener Zentrale sind 500 Jobs gefährdet
Der spanische Baugigant FCC, dem die Alpine gehört, will Guggenheim als Partner zur Finanzierung auslaufender Kredite
Neben den Schwedenbomben sollen auch die Niemetz-Cremeriegel Manja und Swedy erhalten bleiben
Die Eisenbahnergewerkschaft und der zuständige WKÖ-Fachverband verhandeln nun in Sachen Arbeitszeitverkürzung
Selbstbehalte bei Arztbesuchen für Selbstständige treiben tiefen Keil durch Politik
Nespresso und Denner liegen sich seit Jahren in den Haaren, jetzt gibt es ein weiteres Urteil im Kaffeekapsel-Krieg
Nun unterstützen auch Staatssekretär Schieder und die Piraten-Partei den Protest die Forderungen
Mobilfunkkonzern bekommt Euro-Krise immer stärker zu spüren - Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2012/13
Die Mitarbeiter sollen in einem natürlichem, parkähnlichen Umfeld arbeiten und Kontakte knüpfen
US-Hedgefonds hatte Strategiewechsel gefordert. Nun wird darüber nachgedacht
Internetkonzern lässt sich Blogging-Plattform 855 Millionen Euro kosten - Pressekonferenz am Montag in New York
Nur 17 Prozent der Pleiten werden von unkontrollierbaren Phänomenen wie höhere Gewalt beziehungsweise Krankheit ausgelöst
Manche Lieferanten stellten deshalb bereits die Lieferungen ein
240 Mitarbeiter in Norditalien verlieren ihren Job, Gewerkschaften protestieren
Der Dubai-Fluglinie wird ein zusätzlicher Flug nach Wien wegen drohender Überkapazitäten nicht genehmigt
In der Debatte über globale Steuertricks von Großkonzernen wollen US-Politiker nun auch Tim Cook vor einen Ausschuss zitieren
Die raren Metalle werden vor allem in China gefördert und stecken in jedem Handy. Auch Private können einlagern
Mittlerweile eine Marke wie jede andere, aber in den frühen 80ern wurde die von allen außer den Poppern (wer kann sich an den Begriff überhaupt noch erinnern) so gesehen. Das Schnöselimage ist inzwischen längst zu anderen Marken weitergewandert. Mein Sohn (14J) zB lehnt Lacost als zu "prollig" ab. :-D
Das Image ist eine Tochter der Zeit, möchte man in Anlehnung an ein bekanntes Zitat fast sagen. ;-)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.