Fahrrad-Hürden: Drei Meter Radweg für nix

14. November 2012, 18:11

Eine fragwürdige Passage am erweiterten Ring-Rad-Rundweg

Der äußere "Ring-Rad-Rundweg" wurde kürzlich zwischen Babenbergerstraße und Stadiongasse erweitert - derStandard.at berichtete.

Der 670 Meter lange und 800.000 Euro teure Abschnitt führt von der Babenberger Straße vorbei am Kunst- und Naturhistorischen Museum sowie am Parlament entlang bis zur Stadiongasse. Im Bereich Bellariapassage/ Palais Epstein weist er eine Stelle auf, die Radfahrer zumindest irritiert.

Angesichts der Komplexität von Straße, Radweg und Schienen konnten die Beamten wohl nicht anders, als jede Missverständlichkeit auszumerzen und einen drei Meter langen Radweg zu verordnen. Was die Beschilderung wohl gekostet hat? Hätte es eine sinnvolle Alternative gegeben?

Posten Sie Ihre Meinung dazu - oder schicken Sie ein eigenes Foto mit kurzer Beschreibung der Problematik und eventuellen Lösungsvorschlägen an fahrrad@derStandard.at, Betreff "Gefahrenstellen", und Sie erhalten den ARGUS-"Stadtplan Wien für RadfahrerInnen".

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schlimmer ist da die nicht existente raduberfahrt von der Busspur zum Gehsteig noch vor dem Parlament

Also nach dem epstein fehlt die Radüberfahrt

Die alte Lösung war für nichtgeübte Radfahrer

aber noch gefährlicher, denn da sollten, die vom inneren Ring kommenden in den Ring einfahren und dann links in den Schmerlingplatz abbiegen. Für einen Fahrradboten kein Problem, aber die meisten anderen Radfahrer haben sich das nicht getraut und sind meist über den Einrichtung-Radweg und dann am Gehsteig rauf Richtung 7. Bezirk.

???

und kurz absteigen und das Rad über den Zebrastreifen schieben war zu qualvoll?

welchen Zebrastreifen? Vom Inneren zum äußeren Ringradweg gibts einen - neben der Radüberfahrt, also obsolet. Zum Überqueren der Babenberger Straße wurde nun eine Radüberfahrt aufgepinselt, die nun auch Fußgänger gerne benützen, da eben ein Schutzweg fehlt.

Die Stelle ist ziemlich konfliktreich und weder für Fußgänger noch für Radfahrer praktikabel gelöst. Man muss hier aber den Mut der Beamten herausstreichen, die tatsächlich 100 Meter wertvollen Asphalt für Autofahrer gesperrt haben. Diese Stelle ist am Foto nicht zu erkennen, ist etwa 5m links neben dem Radweg-Ende Schild,...

Die Krone der Radwegschöpfung

ist aber gerade im 15. Bezirk errichtet worden. Man hat auf einer unglaublich breiten Straße die Mittelfläche weggenommen, einen "Radweg" gepinselt und sich über weitere x Meter Radweg feiern lassen obwohl hier absolut kein Bedarf ist. Sinnvoller wäre es gewesen, einen Radweg oder eine Radspur wo anzubringen, wo er auch Sinn macht, zB innerhalb des Gürtels. Denn dort sind die Straßen eng und die Radfahrer rechtlose.

für sowas baut man einfach einen rad/fußweg tunnel

und gut ist es

Sinnvoller?

Gar keine Radwege und keine nutzlosen Bodenmarkierungen herstellen, denn die Radfahrer halten sich sowieso nicht daran und fahren wo sie wollen.
Das können sie auch ohne Verkehrszeichen, Linien und Ampeln. Kostet weitaus weniger.

Und die Leute, die mit dem Auto auf dem Radweg stehen halten sich dran? Oder die Fußgänger, die vor allem am Ring andauernd vor allem bei den Straßenquerungen auf den Radstreifen stehen?

Wenn ich in Wien auf dem Rad unterwegs bin, gehe ich mit gutem Vorsatz aus dem Haus mich an alle Straßenregeln zu halten. Was dann am Abend davon übrigbleibt hängt davon ab, wieviele Menschen mir die Tour versaut haben, weil sie sich nicht an die Regeln halten.

Gut, Sie geben es wenigstens zu.

Jetzt stellen Sie sich mal vor: Selbst wenn viele, viele böse Menschen mir am Tag begegnen fahre ich trotzdem am Abend mit dem Auto nicht gegen die Einbahn oder bei Rot oder auf dem Gehsteig.

Für Autos gibt es Straßen, die nicht irgendwo aufhören. Wenn man auf dem Rad unterweg ist, kommt es in Wien nicht selten vor, dass man sich urplötzlich wundert, wo man jetzt weiterzufahren hat. Sehr angenehm.
Auf dem Gehsteig fahre ich nicht, da schiebe ich. Ampeln sind als Fahrradfahrer nicht immer sinnvoll - wenn's rot ist steige ich eben ab und quere die Straße auf dem Zebrastreifen. Ansonsten beachte ich natürlich auch rote Ampeln.

Sie sehen, Sie können nicht alle Fahrradfahrer über den Kamm scheren. Wenn ich vom Verkehr und von der Fahrradwegführung deprimiert bin, fahre ich mal schlechten Gewissens gegen die Einbahn. Extrem vorsichtig, ich will auch nicht angefahren werden.

Straßen, die nicht irgendwo aufhören?

da irren Sie aber gewaltig:

http://www.meinbezirk.at/wien-02-l... 14681.html

*mimimi*

Herrlich - Leute wie dich in den Wahnsinn zu treiben is einer Hauptgründe warum ich in Wien so gerne Radfahre

Wahnsinn

Das Radfahren treibt mitunter Radfahrer ins Krankenhaus aber mich nicht in den Wahnsinn.

Kosten? Lesen sie mal das: http://derstandard.at/plink/135... id28576231

Autofahrersünden:
http://alt.argus.or.at/transdanu... uenden.htm

http://www.youtube.com/watch?fea... X3s#t=195s

http://kurier.at/chronik/o... /1.171.122

Und auch etwas über Fußgänger am Radweg und zwar genau auf der Stelle aus dem Artikel, nur in die andere Richtung fotogrfiert:
http://lobby.ig-fahrrad.org/cms/wp-co... rf_WEB.jpg

Den Radlweg auf Hilti Luftdübelschrauben befestigen!

Warum steht bei Radwegen fast immer die (Bau-) kosten dabei?
Bei Straßen für den mot. Verkehr wird darüber fast nie berichtet.

Weil Radfahrer - im Gegensatz zu Autofahrer - in dem Zusammenhang (mal abgesehen von den Steuern die man sowiso zahlt) nichts zahlen.

falsch. die melkkuh ist der Fußgänger oder Radfahrer weil er für die Mrd Euro teuren Autobahnen mitbezahlt

Die Vignette deckt da fast nichts ab.
Radwegekosten sind nur im Millionenbereich. Autobahnen im MilliardenHöhe

die meisten Radler haben aber auch ein Auto

Ich zahle mit meinem Auto auch den Radweg mit, ich zahle aber auch mit meinem Krankenversicherungsbeitrag die Raucherlungenpatienten mit, ich zahl ebenso die Unfallopfer von Autoverkehrsunfällen mit.

In Österreich subventionieren noch immer die Nicht-Autofahrer die Autofahrer. Punkt.

Den Autofahrern baut man Straßen, stellt ein Infrastrukturnetz hin, Straßenreinigung, Rettung, Reha-Kliniken, Tunnels, Ampeln, und reinigt die Straßen und fegt im Winter den Schnee weg und salzt wie irre ... und es kommt noch besser: Aus Steuermitteln schiebt man denen noch eine Zulage in den Hintern, wenn sie zu faul sind, näher zur Arbeit zu siedeln.

... und dann stellen sichg diese undankbaren, die Hand gierig aufhaltenden Leute, die ihr Luxushobby vcon der Allgemeinheit teilfinanziert kriegen, auch noch frech hin und jammern, dass man wenigstens mit Steuern auf Kraftstoff für ein bisserl Spritsparen zu sorgen versucht?!
Das ist mehr als unverschämt

Auf den gemeinen Radlfahrer lässt sich leicht hinhauen.

Einer muss ja schuld sein. Daran, dass ich zu spät zur Arbeit komme, daran, dass der Verkehr so teuer ist, undundund!
(C;

Der äußere Ringradweg ist gut.

So spart man sich zwei Ampeln, wenn man nur um die Innenstadt und nicht hinein will. Stellen wie diese mögen zwar kurios sein, jucken aber nicht wirklich. Da würden mir andere Stellen einfallen, die einer deutlicheren Kennzeichnung bedürfen würden...

wenn man unter Grün kuriose stellen baut

Zeigt das welche Kompetenzen diese partei hat

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