Tui sorgt sich um die Sommersaison

8. November 2012, 17:09
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Bei Flug- und Bettenkontingenten ist man vorsichtig. Reisen in den Mittelmeerraum und in die Ferne werden teurer

Wien - Der Winter hat noch nicht begonnen, schon schielen die Reiseveranstalter auf den nächsten Sommer. Und der wird durchwegs als schwierig eingestuft. Folge davon: Beim Einkauf von Flug- und Bettenkontingenten regiert weiter das Prinzip Vorsicht.

"Wir haben unsere Kontingente gegenüber Sommerbeginn 2012 nahezu unverändert gelassen", sagte Margit Ebner, Produktmanagerin der Marke Tui in Österreich. Tui hat am Donnerstag in Wien als einer der ersten großen Reiseveranstalter seine Pläne für den Sommer 2013 bekanntgegeben.

"Die aktuellen Bilder aus Griechenland bereiten mir Bauchschmerzen. Glücklicherweise ist der Sommer noch etwas entfernt, die Lage kann sich entspannen", sagte Ebner. Im letzten Sommer habe Tui trotz starken Finishs um gut zehn Prozent weniger Gäste aus Österreich nach Griechenland vermittelt; 2011 waren es auch schon um eine ähnliche Größenordnung weniger. Mitbewerber hätten noch weit mehr verloren als Tui. Dabei galt Griechenland bis vor nicht allzu langer Zeit noch als liebste Urlaubs-Flugdestination der Österreicher.

Preise steigen

Wichtigste Zielflughäfen von Tui-Kunden waren zuletzt Antalya (Türkei), Palma de Mallorca (Balearen) und Hurghada (Ägypten). 2013 sollte es ähnlich sein.

Die Katalogpreise für Urlaubsziele im Mittelmeerraum steigen laut Ebner im Schnitt um 2,5 Prozent; Fernziele verteuern sich wegen gestiegener Flugpreise um durchschnittlich 3,5 Prozent. (stro, DER STANDARD, 9.11.2012)

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    Beim Einkauf von Flug- und Bettenkontingenten regiert weiter das Prinzip Vorsicht. Wer weiß, was kommt! Ein verregneter Sommer, ein Aufflammen der Krise?

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