Der Kennedy-Clan kehrt zurück

8. November 2012, 17:07
  • Joe Kennedys Video zur Bekanntgabe seiner Kandidatur.

Ein unbeschriebenes Blatt mit großem Namen: Joe Kennedy ist für die US-Demokraten ins Repräsentantenhaus eingezogen

Sie sind wieder da. Mit Joe Kennedy hat der demokratische Polit-Clan des ehemaligen Präsidenten wieder eines seiner Mitglieder mit einem politischen Mandat nach Washington geschickt. Der rotblonde 31-Jährige wird die Interessen des 4. Wahlbezirkes von Massachusetts im neu gewählten Repräsentantenhaus vertreten. Er übernimmt den Sitz von Barney Frank, der diesen mehr als 30 Jahre inne hatte und nun in Rente geht. Damit ist nach einer zweijährigen Pause wieder ein Kennedy in Washington: 2010 hatte Patrick, der Sohn von Ted Kennedy, nicht erneut für einen Sitz im Repräsentantenhaus kandidiert.

Joe Kennedy heißt mit vollem Namen Joseph Patrick Kennedy III. Sein Großvater war Robert F. "Bobby" Kennedy und dieser wiederum einer der Brüder von JFK. Bobby Kennedy war Justizminister, Sentator und 1968 aussichtsreichster demokratischer Präsidentschaftskandidat. 1968 wurde Bobby genauso wie sein Bruder Opfer eines Attentates.

Bevor Joe Kennedy im Februar dieses Jahres seine Kandidatur bekanntgab, arbeitete er als Assistent des Bezirksstaatsanwaltes in Middlesex County. 

Vorzeigepolitiker

Kennedy hat alle Stationen absolviert, die zur Ausbildung in der US-amerikanischen Politelite zählen. Nach dem Besuch einer Privatschule studierte er in Stanford Arbeitsingeneurswesen und ging anschließend nach Harvard um Jus zu studieren. Die offiziellen Lebensläufe versuchen ihn als Juristen mit einer sozialen Ader zu porträtieren. In Harvard habe er viel Zeit im Legal Aid Bureau verbracht. Eine Einrichtung, die kostenlosen Rechtsbeistand anbietet. Um das soziale Engagement des Sprösslings zu unterstreichen, wird sein zweijähriger Aufenthalt für das Peace Corps in der Dominikanischen Republik hervorgehoben. 

Unter Beobachtung

Joe Kennedy bekam in seinem Wahlkreis 60 Prozent der Stimmen und wird in den kommenden vier Jahren beweisen müssen, ob in ihm mehr steckt als ein schönes, junges Gesicht und ein bekannter Name. (mka, derStandard.at, 8.11.2012)

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Seine "Empathie" für die Menschen wirkt mehr als aufgesetzt.
Wieso nehmen ihm das die Menschen ab?

"Der Kennedy-Clan kehrt zurück"

Nein, bitte, bitte nicht.

Es sind nur zwei Jahre

"und wird in den kommenden vier Jahren beweisen müssen"

Falsch. Das Repräsentantenhaus wird alle 2 Jahre neu gewählt. 4 sind es beim Präsidenten, 6 bei Senatoren.

Ich werde jetzt mal meinen Namen ändern in: "Aaron Rockestein-Kennedybush"

Dann ziehe ich in die USA und mache Karriere als Schauspieler, Politiker oder Manager.

das grösste problem der scheindemokratie in amerika

ist dass sie nie einen grossen bruch gehabt haben seit der besiedlung

familien kamen reich und mächtig dort rüber und gewinnen seit jahrhunderten weiter an macht und einfluss, das hat doch sehr was von einer aristokratie

man sollte sich mal familienstammbäume und herkunft der us-präsidenten anschauen um das wahre ausmass dieser oligarchie zu erkennen... und dann sind die ganzen clans die sich aus der politik draussen halten noch gar nicht dabei, rockefeller uä...

und von welcher großen Familie kommt der jetzige Präsident? Das ist ein Schwachsinn klar das Leute aus Privilegierten Familien bessere Chancen haben ein Hohes Amt in Wirtschaft Politik Militär Kirche und Verwaltung zu bekommen. Das haben wir aber auch bei uns schauen sie sich mal die Familiengeschichte unsere Top Politiker an.

Tip

Gert Raeithel: Geschichte der nordamerikanischen Kultur, 3 Bände , erschienen bei Zweitausendeins

Gute geschriebene, leicht verständliche und gar nicht so umfangreiche Geschichte Nordamerikas.
Hilft dabei, nicht so einen Schmarren zu schreiben.
;-)

mit ihren geschichtlichen

kenntnissen können sie gar nicht überzeugen. scnappen sie sich ein geschichtebuch und befassen sie sich mit dem kapiteln irland und uk in den letzten 3 jahrhunderten.
dann können sie vielleicht profund schreiben....

Sie schreiben ausgerechnet unter einen Kennedy-Artikel...

...ernsthaft, "Familien kämen reich und mächtig dort rüber"??

Der erste Kennedy in Amerika, Patrick, war ein bettelarmer Flüchtling vor der großen Hungersnot in Irland.

Und wenn Sie einen "großen Bruch" in der amerikanischen Geschichte suchen, würde ich vorschlagen, sich ein bisschen über den amerikanischen Bürgerkrieg zu informieren.

Entschuldigung, vertippt - sollte grün sein.

Ist das der Sohn von Christopher Reeve? Oo

"1968 wurde Bobby genauso wie sein Bruder Opfer eines Attentates."

Warum werden dort immer nur Hoffnungsträger wie die Kennedys abgeknallt, und nicht Kotzbrocken wie Reagan und Bush?

Kennen Sie das Spiel "Mafia"? Ich formuliers mal so: die Bürger, die in der Nacht getötet wurden, sind jedenfalls nicht die Mörder. Auf Reagan wurde ebenfalls ein Attentat verübt, Bush war damals sein Vize.

Die bessere Frage ist wohl, warum das Hoffnungsträger waren bzw. noch sind.

hoffnungsträger? JFK ist schuld am desaster in vietnam. außerdem war er ein lügner und heuchler, freund der mafia wie sein bruder.

auf reagan wurde übrigens ein attentat verübt.

kennedy hoffnungsträger?

dieser clan ist doch genau so korrupt wie die anderen, egal wie gern man jfk und co zu helden hochstilisiert

und dass sie so oft "unfälle" haben oder abgeknallt werden hängt wohl mit deren verbindungen zur mafia zusammen...

würde mich mal informieren, was kennedy gemacht hat, bevor er erschossen wurde

dann sollte wohl auch ganz klar sein, wer ihn nicht mehr lebendig gebrauchen konnte

Was hat er denn gemacht?

Wer an der FED rumbasteln will, den triffts....

Wahrscheinlich weil die Republikaner besser zielen.

Haben wohl mehr Übung.

Sie glauben wirklich, dass der Palästinenser Shirhan ein Republikaner war?

Auch Reagan wurde in die Lunge geschossen.

naja - die einen werden erschossen und die Fans der anderen tragen die Waffen in der Hand... ;)

Das sind mehr als nur "Fans".

Die Exekution von JFK wurde durch 2 Profis durchgeführt, von vorne. Die "magic bullet" Theorie war das cover-up hierzu.

eine süsse maus.......das muss man zugeben. sie usa sind wirklich eine große demokratie.....der erfolg des kleinen hat natürlich nichts mit dem namen zu tun......

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