Allofs wird mit "Wölfen" in Verbindung gebracht

8. November 2012, 15:43
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Geschäftsführer des Ligakonkurrenten Werder Bremen könnte den beim VfL Wolfsburg entlassenen Magath beerben

Der VfL Wolfsburg steht angeblich vor der spektakulären Verpflichtung von Manager Klaus Allofs. Nach übereinstimmenden Medienberichten befindet sich der Fußball-Bundesligist in weit fortgeschrittenen Gesprächen mit dem aktuellen Geschäftsführer des Ligakonkurrenten Werder Bremen, der beim VfL den entlassenen Felix Magath beerben würde. Ein Wechsel soll demnach spätestens in der Winterpause erfolgen.

Allofs war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Nach Informationen der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" besteht zwischen dem VfL und Allofs grundsätzliche Einigkeit, die Verträge seien allerdings noch nicht unterschrieben. Ein namentlich nicht genannter Bremer Vereinsverantwortlicher wird in der Tageszeitung "Die Welt" wie folgt zitiert: "Wir werden Allofs keine Steine in den Weg legen, wenn er gehen möchte." Allofs besitzt bei Werder noch einen Vertrag bis 2015.

Beim VfL Wolfsburg wollte man eine bevorstehende Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers weder bestätigen noch dementieren. "Namen werden wir konkret nicht kommentieren. Aber Klaus Allofs würde aufgrund seiner Fähigkeiten als Manager jedem Klub gut zu Gesicht stehen", sagte Stephan Grühsem, Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG und Aufsichtsratsmitglied beim VfL.

Der Managerposten in Wolfsburg ist seit der Entlassung von Felix Magath, der Trainer und Manager in Personalunion war, vakant. Die Klubführung hat bereits beschlossen, beide Funktionen künftig wieder trennen zu wollen.

Allofs leitet seit 13 Jahren die Geschicke bei Werder. Seine Arbeit wurde dort aber zuletzt auch kritisch betrachtet, da der Klub im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 13,9 Millionen Euro zu verzeichnen hatte. Wegen der Finanzpolitik gab es auch Unstimmigkeiten mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Willi Lemke. (sid, 8.11.2012)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Noch sitzt Allofs (li) neben Werder-Coach Thomas Schaaf.

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