Reiche kommen auf die Nachhaltigkeit

Nachhaltige Investment von wohlhabenden Europäern haben seit 2009 um 60 Prozent zugelegt, gibt eine Studie zu Protokoll

Nachhaltige Investment von wohlhabenden Europäern haben seit 2009 um 60 Prozent zugelegt, heißt es in einem Bericht der "Financial Times Deutschland". Die Zeitung beruft sich auf eine Studie des europäischen Dachverbands für nachhaltige Geldanlagen und der Bank Sarasin zu Vermögensanlagen der so genannten High Net Worth Individuals. Demnach liegen deren nachhaltige Investitionen jetzt bei 1150 Milliarden Euro im Vergleich zu 729 Milliarden Euro 2009. Bei der Definition nachhaltiger Investments stehen für die Studienautoren die Formen der Geldanlage im Mittelpunkt, bei denen Investoren die Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt in Betracht gezogen haben. (red, 8.11.2012)

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Mist,

wo war der Artikel für das Unwort des Jahrzehnts ??
"Nachhaltigkeit" - das ist es !!!

Anti-Nachhaltiger Slogan:

I want it All, I want it All, I want it All and I want it now: http://www.youtube.com/watch?v=MStoUfrsCig

Deswegen besser nicht nachhaltig,

ist zwar idiotisch, denn selbst die in dörflicher Gemeinschaft lebenden Jungsteinzeit Jungmänner und Altfrauen aßen nicht die ganze Ernte vor dem Winter auf, wenn sie im November sich mit Tollkirsche und Fliegenpilz berauschten.
(Jüngere Frauen waren von diesem rituellen Konsum allerdings ausgeschlossen, nicht wegen gender Diskriminierung, sondern weil sich das für potentiell Schwangere und die nächste Generation als wenig nachhaltig erwies!)

Heute ist nachhaltig böhse!

Ist das der wahre Grund für die Reichenhetze der Parteien?

Die Staatenlenker, also die Parteibonzen, die machen ja schon lange nichts mehr anderes als in eigener Sache abzukassieren und umzuverteilen.

Die Reichen machen offensichtlich eine Menge für deren Mitmenschen und nehmen auch darauf Rücksicht.

Irgendwie haben die Reichen also einen Teil der staatlichen Aufgaben, der Aufgaben der Regierungen, übernommen.

Die durchgeknallten Parteibonzen könnten das durchaus aus Konkurrenz verstanden haben und dann, mit den Mitteln der Steuerzahler!, die massive Reichenhetze gestartet haben.

Es sind grausige Typen, welche sich 1 Mio. Menschen in Ö in Armut halten um sich selber die Ruhegenüsse bis über 100.000.- EUR p.a. unter "Soziales" buchen zu können.

Ist das nicht ein Wahnsinn?

Politiker, die mit den Kapitalisten gemeinsame Sache machen, - die sind das Übel.

sorry, da hat länger keiner dazwischengepostet

und ich nehme mir jetzt heraus Ihren Dialog nicht gelesen zu haben, aber sind es nicht die Reichen die erst dieses Ungleichgewicht geschaffen haben?

mMn kann man da doch nicht jetzt sagen dass sie die Welt retten, nur weil sie sie vorher an den Rand des Untergangs geführt haben!?

Nein
Diese zahlen ja praktisch 50% steuern (wie mittlerweile fas jeder andere auch)
Es sind die politiker die trotz dieser immensen summen kaum etwas fuer die untersten einkommensgruppen zustandebringen.

Ich meine, erst die Staaten haben die Ungleichgewichte geschaffen!

Die Staaten haben mit deren irren Staatsschulden, in der Eurozone bald auch offiziell 10 Billionen Euro!, erst das Monster Finanzunwesen geschaffen.

Die meiste Umverteilung findet auf Basis gesetzlicher Grundlagen statt und betrifft die Umverteilung von Privat zum Staat und dann a bissl was zurück.

Die Reichen haben aber, nach meiner Beobachtung, deren Vermögen meist in Form von Unternehmen und machen eine hervorragende Vermögensverwaltung und damit einen guten Dienst an der Gesellschaft. Die Reichen verkonsumieren kaum, die verwalten das Vermögen für die Gesellschaft.

Der Staat aber, wenn er Vermögen für die Gesellschaft verwalten sollte, versagt total. ÖBB, Flughafen, Telekom, Privatstiftung, etc. zeigen es doch deutlich.

Ich hatte die hohe Ehre etwas mit dem Hoch- und Geldadel hier zu reden,

die denken meistens schon long term dynastisch noch und wissen, dass gewisse Dinge zu gesamtgesellschaftlichen Problemen werden.
Die Politik ist zwar teilweise von diesen Fürsten abhängig, aber wie weit die die Politiker noch an die kurze Leine nehmen können, weiß ich nicht und ich glaube es auch eher nicht. Das System mit den Verbänden, Bünden, ÖAAB, OeNB, ÖBB, ... hat sich schon zu sehr verselbstständigt und kann nicht mehr in ein dynamisches Gleichgewicht gebracht werden.

"aber wie weit die die Politiker noch an die kurze Leine nehmen können, weiß ich nicht und ich glaube es auch eher nicht."

Zum Glück. Also, ich für meinen Teil kann gut und gerne auf das von Ihnen erhoffte Feudalsystem mit ein paar Landesfürsten und Grafen verzichten.

Ich hoffe auf kein Feudalsystem, aber wir leben in einem feudal System

Deswegen habe ich die Schocktherapie eingeleitet. Welche Politiker oder Politikerin hat die Eier bzw. Einerstöcke 10% Erbschaftssteuer flat tax wieder einzuführen? Das ist weniger, als was es schon mal war!
Welche Politiker oder Politikerin hat die Eier oder Eierstöcke die Ruhegenüsse der Beamten auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren?
Welche Politiker oder Politikerin hat die Eier oder Eierstöcke, gegen die vorzugehen, die gegen die Realwirtschaft in der EU zocken?
Welche Politiker oder Politikerin hat die Eier oder Eierstöcke, die Menschrechte für alle ÖsterreicherInnen und die auch hier arbeitenden und lebenden MigrantInnen wieder umzusetzen?
Welche Politiker oder Politikerin hat die Eier oder Eierstöcke Unis & Schule zu reformieren?

10% Erbschaft- und Schenkungssteuer flat tax

Verwaltungsreform mit kürzen der beamteten Sonderrechte und Genüsse auf ein sinnvolles Maß,
Korruption und Bestechungen abdrehen, realwirtschaft stärken, Menschenrecht umsetzen und bessere Familienförderung umsetzen. Steuerdjungel, Förderdjungel aufräumen, nachhaltige perspektiven umsetzen, aber bitte nicht auf das ist so anstrengend und geht so schwer, sondern rasch, die Zeit drängt und bald eskaliert das in der EU!

Ich verstehe, dass die reichen nicht mit einer Steuern die Beamten füttern wollen,

die sich gemütlich eingenistet haben und gegen die Realwirtschaft agieren. Aber 10% ist dynastisch gesehen sehr wenig, hat aber nur dann Sinn, wenn der Rest der Korruption mal aufgeräumt wird und die Egokostentreiber der Verwaltung gestutzt werden.
Ansonsten ufern die Staatsschulden aus, die Realwirtschaftskraft sinkt und der € ist Häuslpapier und dann nützt der ganze Reichtum auch nichts mehr!

Sie finden es also gut,

dass der oder die Ostdeutsche, die seit 10-20 Jahren hier hauptgemeldet ist, arbeitet und Steuern zahlt, kein Mitbestimmungsrecht hat, nicht einmal auf Land- oder Gemeinde-Ebene?

Eher wird der Schwarzenegger in einer erzkonservativen Partei Gouverneur,

als eine eingebürgerte Ostdeutsche Bürgemeisterin von Wien.

Wenn ich eine Volksabstimmung mache

Alle Anteile von Pensionen der GÖDler über 2600€ werden mit 40% Solidarbeitrag für die schwächeren besteuert, (Beispiel: Jemand hat 3000€ Pension, dann zahlt er für die 400€ 40% Steuer).
Wie würde die tatsächliche Bevölkerung dann abstimmen (inkl. Migranten)?
Nicht einmal 10% gehen mit Bitten und Betteln um etwas Solidarität für die nächsten Generationen zu ermöglichen durch!
Wir leben in einem von machtgeilen Beamten einer Vogtei gelenkten Feudalsystem und manche dieser fürstlichen Ruhegenuß-Bezieher zocken mit ihrem Ruhegenuß gegen die heimische Wirtschaft!

Naja, wir haben ein System,

wo der hier als Angestellter oder Selbstständiger arbeitende Migrant, einmal prinzipiell kein Wahlrecht hat. In Wien sind das sehr viele entrechtete, die einfach nur gnädigerweise zahlen dürfen. Das gilt auch sogar für EU-Bürgerinnen. Damit sind wir so liberal, wie das alte Rom, wo auch nur römische Bürger ein Stimmrecht hatten und deren Stimme wurde ebenfalls durch Geld (=Wahlzuckerln) gekauft. Wir haben weiters eine schöne http://de.wikipedia.org/wiki/Medi... emokratie. Korruption und abgedrehte UAusschüsse werden hingenommen, reiche pensionierte GÖDler zocken gegen die europäische Realwirtschaft.
Wo ist der Unterschied vom jetzigen System zu einem Feudalsystem?

Bevor jetzt jemand denkt, ich bin zu links liberal

es soll nicht der gerade ins Land gekommene Migrant sofort das Wahlrecht bekommen. Aber wenn hier jemand 5-10 Jahre lebt, arbeitet und Steuern zahlt, dann hat er in meiner Ethik ein Mitbestimmungsrecht!

Das einzige Recht, das ein Sklave hat, ist das Recht auf Arbeit!

Deswegen kann die EU so auch nie funktionieren:
Du hast das Recht auf Arbeit prinzipiell in jedem EU-Land, sofern es dort welche gibt, aber du hast kein Mitbestimmungsrecht.

Das einzige Recht, das ein Sklave hat, ist das Recht auf Arbeit!

Recht auf Arbeit?

Ich würde meinen, dass diese Recht sehr falsch interpretiert wird.

Sehr häufig wird damit ja das Recht auf einen Arbeitsplatz, also ein Arbeitsverhältnis gemeint. Das würde bedeuten, dass Andere die Verantwortung haben für jeden Menschen einen Arbeitsplatz zu schaffen.

Das würde bedeuten, dass andere Menschen eine Verpflichtung umgehängt bekommen, welches aber nach den Menschenrechten so nicht möglich sein kann. Es würde auch bedeuten, weil alle die gleichen Rechte auf einen Beschäftigungsverhältnis haben eigentlich keiner mehr da ist, welcher das Beschäftigungsverhältnis schafft.

Das Recht auf Arbeit muss doch eher so gesehen werden, dass die Arbeit des Menschen, das Schaffen, nicht verboten werden darf. Verantwortlich bleibt das Indivi

Ich habe das auch zynisch gemeint mit dem Recht auf Arbeit

Die Behörden verhindern ja durch kranke Verordnungen gerade eher das Recht auf Selbstständige Arbeit und auch das Recht auf Schaffung der Selbstständigen von Arbeitsplätzen. (Wobei ich sicher kein Fan von 7x16h Arbeitsanstellung bin und gegen solche Leibeigenenverhältnisse natürlich was habe. Allerdings greift der Staat soweit ins Arbeitsrecht ein, dass weder der Arbeiter noch der Selbstständige dann von manchen Teilen der Gesetzgebung überhaupt einen Nutzen haben, sondern beide nur geschädigt werden und das finde ich an sich pervers)

z.B. ich war in einer Firma der Privatwirtschaft,

wo Chef und Chefin sehr liberal bzgl. Männerkarenz waren. Allerdings wurde für den Notfall 4h pro Woche von KnowHow Trägern insgeheim verlangt, damit die Firma nicht steht. Beide wären dafür gewesen, es war aber nicht gesetzteskonform. Dann war ich in einer staatsnahen Organisation, da wurde Männerkarenz genehmigt mit dem Schmäh, dass die karenzierten Männer sich weiterbilden mussten um am Ball zu bleiben. Sie bildeten sich so weiter, dass sie 1,5 Tage die Woche ihre normale Arbeit nur von zu Hause verrichteten, was eigentlich ein Witz ist. Das war aber legal. Sowas ist pervers!

P.S.: Der privatwirtschaftliche Familienbetrieb hätte den Aufwand auch übrigend entlohnt,

der halbstaatliche hat das glaube ich nicht, bin mir aber nicht sicher!

Ja, die tiefen Eingriffe in das Leben der Menschen sind schwer menschenrechtswidrig!

Bei den Menschenrechten dreht sich ja alles um die Menschenwürde und die Freiheit des Individuums. Das sind aber genau die Bereiche wo die Staatlichkeiten immer tiefer reingreifen und so die Menschen immer mehr dominieren, den Menschen die Eigenverantwortung nehmen, den Menschen die Freiheit nehmen und immer mehr auch die Würde.

Verpflichtungen, Zwangsleistungen, Zwangsabgaben und der Würdeverlust bei Ämtern und Beamten wurden zum geltenden Recht, zur geltenden Praxis in Österreich.

Eine Staatlichkeit, eine Demokratie, welche die Menschenrechte immer mehr außer Kraft setzt hat keine Zukunft, auch keine Existenzberechtigung.

Wahlen können in Ö leider die notwendigen Korrekturen nicht bringen. Es wird also hart werden.

zumindest auf gemeinde ebene, dort wo er lebt sollte er das haben,

nachdem er lange hier lebt, arbeitet und steuern zahlt!

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