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Der Verleger Hubert Burda hat die EU aufgefordert, amerikanische Internet-Konzerne steuerlich wie alle anderen Firmen in Europa zu behandeln. Es könne nicht sein, dass etwa Apple, Google oder Amazon ihre Steuerlast so weit herunterrechneten, dass am Ende für das Finanzamt kaum etwas übrig bleibe, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) auf dem Jahrestreffen der Branche in Berlin.
"Wenn wir eine europäische Medienindustrie wollen, müssen wir an diesen Sachverhalt heran", sagte Burda am Donnerstag vor Zeitschriftenverlegern.
So bestimme etwa der Suchmaschinenkonzern Google das weltweite Anzeigengeschäft, werde aber mit einem Steuersatz von gerade einmal 1,9 Prozent belastet. Er zitierte dabei einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach US-Konzerne durch Tricks ihre Gewinne von Land zu Land verschieben und damit die Steuer herunterrechnen.
Die EU sollte sich in Washington für gemeinsame Spielregeln stark machen. "Wir wollen keine Subventionsritter", sagte Burda.(APA, 08.11. 2012)
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