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vergrößern 500x333Petra Jens tritt mit Jahresbeginn 2013 ihren Dienst als neue Fußgängerbeauftragte an.
Wien - Petra Jens ist am Donnerstagvormittag von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) im Rahmen der "Walk Space"-Konferenz im Rathaus offiziell als künftige Wiener Fußgängerbeauftragte vorgestellt worden. Sie wird ihren Dienst mit Beginn 2013 antreten. Ein Ziel von Jens ist die Entwicklung eines Hauptroutennetzes - sogenannte Fußgänger-"Highways". Diese "Fußwegeboulevards" soll es nach Möglichkeit bald in allen Bezirken geben, wünscht sich Jens.
"Es sollte in jedem Bezirk möglich sein, dass man einen attraktiven Fußgängerweg zur Verfügung hat, der die wichtigsten Ziele miteinander verbindet - von der Nahversorgung über kulturelle Einrichtungen bis zu Schulen und Behörden", erklärte Jens. Außerdem sollte es entlang dieser Routen Spielmöglichkeiten für Kinder und Orte zum Ausrasten und Verschnaufen geben. Als Grundlage dafür soll Anfang nächsten Jahres einmal das bestehende Fußwegenetz dargestellt werden, um Lücken ausfindig zu machen.
Ein "leicht verständliches" Info-Leitsystem für Personen, die per pedes unterwegs sind, schwebt der 36-jährigen Ober-Fußgängerin der Stadt ebenfalls vor. Generell sei es ihr Anliegen, "dass seitens der Verwaltung und der Stadtplanung Fußgängern der rote Teppich ausgerollt wird".
Es sei zwar schon nötig, dass Fußgänger mehr Raum bekämen - aber: "Das muss nicht bedeuten, dass man anderen Verkehrsteilnehmern etwas wegnimmt", verwies sie auf Shared-Space-Modelle. Es gehe um das Teilen des öffentlichen Raums. Den knapp 30-prozentigen Anteil des Zufußgehens am Modal Split (Wahl der Verkehrsmittel) möchte sie zumindest halten.
Erste Maßnahmen zur Attraktivierung des öffentlichen Raums für Spaziergänger sollen schon nach einem Jahr merkbar sein, kündigte Jens an. Wie viel Budget ihr zur Verfügung stehen wird, könne sie noch nicht sagen. Ihr Arbeitsplatz befindet sich jedenfalls unter dem Dach der Radagentur, die dann zur "Mobilitätsagentur" aufgewertet wird.
Die Neo-Beauftragte sieht sich in ihrer designierten Rolle jedenfalls "nicht in reiner Umsetzfunktion" rot-grüner Vorgaben, "weil das mit meiner Persönlichkeitsstruktur gar nicht zusammenpassen würde". Sie will eigene Ideen einbringen und realisieren.
Dass Jens gegenüber dem Rathaus durchaus durchsetzungsfähig sein kann, hat sie schon einmal bewiesen: 2006 sammelte sie mehr als 157.000 Unterschriften gegen die Verhundstrümmelung Wiens und zwang so die Stadt dazu, sich der Kot-Problematik anzunehmen. Die Folge war u. a. die groß angelegte "Nimm ein Sackerl für dein Gackerl"-Kampagne.
In den vergangenen fünf Jahren arbeitete Jens im Kommunikationsbereich der Diakonie. Diesen Job wird sie mit Jahresbeginn aufgeben. (APA, 8.11.2012)
Projekte für "Geh-Highways" in Wien hängen auch von den Umsetzungskosten ab
Unter anderem Gespräche mit Bezirken - Vassilakou-Büro sieht "Mahü neu" als erstes Beispiel
Die Fußgängerbeauftragte Petra Jens möchte ein Fußwegenetz über Wien legen und dafür sorgen, dass Kinder und Ältere sicher zu Fuß unterwegs sein können
wissen Sie wozu es den Rechnungshof gibt?
Als Deko, glaube ich schön langsam, siehe:
http://derstandard.at/plink/136... id30339580
Zurück erobern? - Ohne Verkehr gäbe es diese Strassen gar nicht, genauso wenig wie Strassenbahnen und Busse.
Lebt ihr alle auf der Strasse? Hab ihr keine Freizeitbeschäftigung? Habt ihr nicht begriffen, dass es schöner ist im Park oder auf der Donauinsel spazieren zu gehen? Hab ihr alle keinen Job, dass ihr euch darüber Gedanken manchen müßt den Gehsteig zum 2. Wohnzimmer zu machen? Ja manche Dinge gehören sicher verbessert, aber dieser Spruch ist einfach nur Schwachsinn. Sorry ich versteh das wirlich nicht. Muß man als Grünfanatiker sein Hirn irgendwo abgeben bevor man das werden darf?
...dass "shared spaces" heißt: gemeinsame Wege für Fußgänger und Radfahrer (während die Autofahrer weiterhin ihre breiten Straßen haben). Nicht dass ich glaube, dass es dadurch zu mehr Unfällen kommt, aber es ist absolut hirnrissig, dass man dann als Fußgänger ständig "alert" sein muss, ob einen nicht ein Radler von hinten über den Haufen fährt oder man einem von vorne schnell ausweichen muss. Ein Vorteil des Fußgängertums ist, dass man keinen Stress hat. Und genau dieses Gefühl wäre dann weg!
im Gegenteil. Normalerweise gilt Shared Space für ALLE! so ist die Definition. Sonst wäre es kein Shared Space, sondern eine Fußgängerzone ausgenommen Radfahrer
1) Fußgänger wollen bereite Gehsteige ohne Radfahrer - kann ich verstehen
2.) Autofahrer wollen keine Radfahrer weil sie sich die Strassen schon mit den Öffis teilen müssen
3.) Laut STVo müssen 2.5m pro Fahrtrichtung zur Verfügugn stehen (bei Öffis auch mehr)
4) Radfahrer wollen breite Radhighways
Liebe Leute das geht sich auf 90% der innerstädtischen Strassen nicht aus und wenn man alle Parkplätze wegrationalisiert gibt auch keine Mrd. Einnahmen mehr und man zieht sich den Volkszorn der Hälfte der Bürger zu (das trauen sich nicht mal die Grünen). Was ist also die Lösung?
Was du aufzählst ist ja ganz richtig finde ich. Jetzt nimm amal google-maps her, schau da irgendeine (halbwegs bewohnte) Fläche an, und zähl da zusammen wieviel Fläche jedem Verkehrsteilnehmer gewidmet wurde. Dann siehst vielleicht auch du eine Lösung...
Oeffis benutzen (braucht weniger Platz,spart Kosten,dann koennen die Radfahrer auch sicher auf der Strasse fahren und die Fussgaenger zu denen ja auch Kinder und Aeltere zaehlen wieder in Wuerde gehen statt zu fliehen. Irgendwer muss diesen Umbau ja weiterbringen,waehrend die roten und schwarzen Bonzen mit der Auto und Bau Lobby korruptieren.
ersten hauptsächlich um und innerhalb des Gürtels und ja es ist jedem aufgefallen, aber gehen deshalb die Zulassungen in den seit 20 Jahren bestehen Parkpickerlbezirken zurück? Nein weil sich die Bürger das von der Politik nicht vorschreiben lassen und zahlen wie die Lemminge. Außerdem wer darf dann ein Auto haben, und wer nicht? der der mehr zahlt? - schwierige Frage?
JedeR darf ein Auto haben, nur darf/kann sie oder er es nicht überall abstellen. Wenn aus Parkstreifen Radwege gemacht werden, dann werden Autofahrer zunehmend auf Autos verzichten, weil das Verkehrsmittel besonders auf kurzen Strecken weniger praktisch ist, wenn ich am Zielort keinen Parkplatz finde. Autos sind auf Überlandstrecken oft unschlagbar. Für die Stadt sind sie weniger gut geeignet.
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