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Bochum - Kaffee hat offenbar einen entscheiden Einfluss darauf, wie wir Worte wahrnehmen. Genau genommen hat das in dem Heißgetränk enthaltene Koffein diesen Effekt aber nur bei Begriffen, die positiv besetzt sind, wie nun Wissenschafter Forscher der Universität Bochum festgestellt haben.
66 Probanden sollten am Computerbildschirm echte Wörter von sinnlosen Begriffen unterscheiden. Dies klappte bei positiven Begriffen wie Flirt, Humor und Reichtum unter Koffeineinfluss deutlich besser als bei negativen oder neutralen Wörtern. Lars Kuchinke und Vanessa Lux präsentieren ihre Studie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "PLOS ONE".
Dass Kaffeetrinker aber einen positiveren Blick auf die Welt hätten, sei "leider nicht direkt" der Fall, sagte Kuchinke. Auch, "ob sich der Effekt aufs Lesen eines gesamten Textes auswirkt, können wir derzeit nicht sagen". Im Test mit einzelnen Wörtern jedenfalls zeigte sich der Effekt nach Einnahme einer Tablette mit 200 Milligramm Koffein. Das entspricht der Studie zufolge etwa zwei bis drei Tassen Kaffee.
Einfluss auf linke Gehirnhälfte
Die Auswirkung sei vor allem in der linken Hirnhälfte zu beobachten. Dies könne zwar daran liegen, dass vor allem dieser Teil des Gehirns für die Verarbeitung von Wörtern zuständig sei. Kuchinke vermutet dahinter jedoch noch einen anderen Grund, da das Koffein sich ansonsten auch auf negative Wörter auswirken müsse. Möglicherweise gebe "es prinzipiell einen Link zwischen der Verarbeitung positiver Information und der linken Hirnhälfte". (APA/red, derstandard.at, 10.11.2012)
Abstract
PLOS ONE: Caffeine Improves Left Hemisphere Processing of Positive Words
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die probanden bekamen 200mg Koffein, keinen Kaffee.
Davon auf den Effekt von kaffeetrinken zu schliessen ist nonsense und ignoriert die synergistische Wirkung hunderter anderer Substanzen in Kaffee - geschweige denn ihre Verarbeitung im menschlichen Organismus.
Angesichts der Tatsache, dass Koffein in Tablettenform eingenommen wurde, kann man eigentlich gar nicht 100%ig sagen, dass Kaffee denselben Effekt hat. Trotzdem wird im Artikel fast nur vom Getränk geredet, sogar öfter als im verlinkten Original.
...da hab ich nun endlich genug grund mit dem herrlichen kaffeetrinken NIE aufhören zu müssen und dann soll das gleiche auf für andere koffeinhaltige getränke gelten....ich will sofort eine studie sehen, die dies ebenfalls bewiesen hat...koffein hin - koffein her....;-)
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