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Wien - Die Gründung einer GmbH soll durch die Senkung des Startkapitals von 35.000 Euro auf 10.000 Euro billiger werden. Der Kreditschutzverband (KSV) hat die GmbH-Reform im "Ö1-Morgenjournal" kritisiert, er hält die Senkung für das falsche Signal. Denn Unternehmen bräuchten vor allem dann, wenn sie riskantere Geschäfte oder größere Investitionen zum Ziel haben, Eigenkapital. "Eigenmittel sind der Reservetank für schlechte Zeiten, sie stabilisieren das Unternehmen", erklärte Hans-Georg Kantner vom KSV.
Die Kosten für die Unternehmensgründung würden nicht geringer werden. "Eigenkapital ist nicht Teil der Gründungskosten, sondern das ist Geld, womit das Unternehmen dann auch wirtschaften kann", so Kantner.
Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft, hingegen spricht von einer "längst überfälligen Entscheidung". Österreich liege im internationalen Standard weit zurück.
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Bitte Frau Laura R., bitte, kopieren Sie sich diesen Satz und versuchen Sie ihn in einem ruhigen Moment zu bedenken.
Zu bedenken ist auch, dass das Model der "GmbH light" betrügerische Tendenzen im Wirtschaftsleben begünstigen und somit verstärken werden. Dass heutzutage ausgerechnet Sozialdemokraten dies fordern, ist der Tiefpunkt (oder Höhepunkt?) in einer traurigen Entwicklung.
... soll die Regierung angeblich beschließen, auch die (ekelhafte) Mindest-Körperschaftssteuer für GmbHs von € 1750,- auf € 500,- zu senken.
Also, wenn das wirklich der Fall ist, dann wäre das eine Sternstunde sondergleichen. Ich hätte nicht geglaubt, das noch mal erleben zu dürfen...
Diese windigen 1-Mann-GmbHs, wo das Einlagekapital (egal ob es jetzt 35.000 oder später 10.000 sind) de facto sofort wieder aus dem Unternehmen gezogen werden, gehören sowieso verboten!
Ein Unzahl an Pleiten solcher 'Firmen' belegt das und die Deppen sind dann die Gläubiger. Wundert sich da noch jemand, dass die Banken Unternehmern keine Kohle mehr pumpen wollen? Im Pleitefall zeigt der Herr Pleitier der Bank den Finger und die kann den Verlust abschreiben, während Herr Gut sein Privatvermögen im Trockenen hat.
Das kanns nicht sein!
irgendwie hängen die Wirtschafter noch immer im Gedanken an den traditionellen Großbetrieb, aber die kleinen Strukturen sind die wahren Stützen unserer Wirtschaft, auch wenn sie von den großen bekämpft werden.
Naja verdienen auch an den Großbetrieben besser.
Sonst ist die Kritik nicht sehr sachlich. Heutzutage bekommt niemand mehr einen Kredit, wenn dieser nicht doppelt abgesichert ist, also was soll das mit der Stammeinlage - eine reine Schikane für neue kleine Strukturen.
Eh klar! In Zeiten der (von den Banken und Politikern immer noch bestrittenen) Kreditklemme könnte ja jedes Startup-Unternehmen der Versuchung erliegen, das viele verfügbare, auf der Strasse liegende Fremdkapital zum Aufblasen der Fremdkapitalquote zu missbrauchen.
.... die ganze light Variante bringt denen ja wieder mehr Geschäft. Ausserdem: mit voller Hose ist gut stinken, ich ziehe vor jedem den Hut der den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, und sei es nur mit 10k Eigenkapital. Ist auch viel Geld wenn man es "riskiert". Aber der KSV ist ohnehin kein Maßstab, da gibt es längst WESENTLICH bessere Unternehmen die auch billiger sind mit ihren Leistungen. Thumbs down qp KSV
welches daten von unternehmen verkauft ohne diese vorher um erlaubnis zu fragen und teilweise verkaufen sie auch noch falsche daten.
auch wenn die einwände des ksv richtig sind,so sollen politische entscheidungen eben von der politik getroffen werden.(auch wenns eventuell blödsinn ist.)
nennt man demokratie.
dann beginnt die Zahlerei. Eintrag ins Firmenbuch, Notar, dann brauchen'S einen Steuerberater, Sie müssen bilanzieren und wenn Sie selbst Mehr als 25%Eigentümer sind eine Selbständigen Sozialversicherung und dann dürfen'S sofort KÖSt brennen und wenn Sie einen Auftrag haben, dann dürfen's noch auf das Geld warten.
Und wie kriegen sie das Geld aus dem Unternehmen? Sie müssten es sich selber als Kredit geben. Dieser muss entsprechend dokumentiert sein und fremdüblich. Ob man von fremdüblich sprechen kann, wenn ein Unternehmen sein gesamtes Vermögen verleiht ist schon mal sehr fraglich. Relativ sicher müsste es wohl besichert sein und auf jeden Fall angemessen verzinst!
Ansonsten wird es wohl Probleme mit der Finanz und im Falle eines Konkurses mit dem Masseverwalter und im schlimmsten Fall mit dem Strafrichter geben.
Man kann nicht so einfach Kapital aus einer Gesellschaft entnehmen. Wenn man das will, dann muss man ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft gründen.
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