Moody's: US-Budgetverhandlungen für Bonität entscheidend

7. November 2012, 19:22

Washington - Die Ratingagentur Moody's will die zukünftige Bonitätseinstufung der USA von den anstehenden Verhandlungen über den Haushalt für 2013 abhängig machen. Deshalb hält die Agentur an der Bestnote "Aaa" fest und behält zunächst auch den negativen Ausblick bei. Auch falls die USA am Jahresanfang über die sogenannte "Fiskalklippe" (fiscal cliff) stürzen sollten, will die Agentur nach eigenen Angaben vom Mittwoch den USA die Bestnote nicht sofort aberkennen. Vielmehr will sie zunächst die Fähigkeit der Wirtschaft untersuchen, sich von den automatisch in Kraft tretenden Steuererhöhungen und Einsparungen zu erholen.

Moody's hat den USA bereits wiederholt mit dem Entzug der Bestnote gedroht. Die konkurrierende Ratingagentur Standard & Poor's hat der weltgrößten Volkswirtschaft bereits im vergangenen Jahr das AAA-Rating entzogen. (APA/Reuters, 7.11.2012)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.