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Sie habe ihre Lebenserfahrungen "auf die harte Tour" machen müssen, erzählt Elizabeth Warren gerne. Als Kind habe sie mit ansehen müssen, wie ihr Vater nach einem Herzinfarkt um seinen Job als Hausmeister in Oklahoma City bangen musste. Sie selbst musste bereits mit neun Jahren als Babysitterin, und später als Aushilfskellnerin, mithelfen, das Familieneinkommen aufzubessern. Doch sie ist dankbar: "Amerika hat mir immer alle Möglichkeiten gegeben."
Mit nunmehr 63 Jahren hat Warren auch ihre bisher größte Chance genützt: Sie wurde am Dienstag zur Senatorin für den Bundesstaat Massachusetts gewählt. Dort hatte der Republikaner Scott Brown 2010 überraschend die Nachwahl um das Mandat des im Jahr davor verstorbenen Edward Kennedy gewonnen. Mit Warren haben die Demokraten ihre Hausmacht wieder.
Der Weg in die Politik war für Warren nicht unbedingt vorgezeichnet: Bereits im Alter von 16 Jahren erhielt Elizabeth Herring ein Stipendium für die George Washington University, brach das Studium aber ab, heiratete 1968 ihre Highschool-Liebe Jim Warren und wurde zweifache Mutter. Später absolvierte sie ein Jus-Studium und arbeitete von zu Hause aus als Anwältin. 1978 ließ sie sich von Warren scheiden, behielt aber dessen Namen, und heiratete 1980 den Harvard-Professor Bruce Mann. Zu jener Zeit begann auch Warrens akademische Karriere mit Jus-Lehraufträgen an diversen Universitäten.
Als streitbare Wirtschaftsjuristin machte sie sich einen Namen, und so nennt der Boston Globe sie heute "die unverblümte Stimme jener, die von raubtierhaften Spekulanten und Banken erdrückt werden".
Im traditionell liberalen Boston - seit 1992 lehrt sie an der Harvard Law School - fasste Warren schließlich auch Fuß in der Politik, ohne aber in die Öffentlichkeit zu drängen. Sie berät Präsident Barack Obama in Verbraucherschutzfragen. Im Zuge der Finanzkrise war sie jahrelang Präsidentin des Kongress-Aufsichtsgremiums zur Untersuchung des Troubled Asset Relief Program (TARP). Nicht zuletzt wegen ihrer konsequenten Systemkritik nennt Time die dreifache Großmutter "New Sheriff of Wall Street" und hat sie bereits zweimal in die Liste der 100 einflussreichsten Amerikaner aufgenommen.
Warren ist die erste Frau im Senatorenamt in Massachusetts - dort war die hohe Politik bisher eine Domäne der Männer, namentlich der stark in der irischen Tradition verhafteten Kennedys. (Gianluca Wallisch /DER STANDARD, 8.11.2012)
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...ich schaeme mich aus Massachusetts zu sein.
Angefangen ueber ihre falschen Behauptungen native american (Cherokee) zu sein ueber ihre Rolle als Anwaeltin von Konzernen wo sie gegen die Entschaedigung von Asbest Opfer gearbeitet hat bis hin zu ihrer 'Klassenkampf' Fassade...wo sie sich als Freund der Mittelschicht ausgibt, obwohl sie millionenschwer ist.
Dann tritt sie noch auf und beklagt sich wie teuer das amerikanische Bildungssystem ist und kassiert auf Harvard fuer eine Vorlesung pro Semester $350,000 im Jahr.
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