Strache hinterfragt Graf-Mitarbeiter

Colette M. Schmidt, 7. November 2012, 18:40

Mann, der aus Steirer-FP flog, ist in Wien Parteimitglied

Wien/Graz - Wie der Standard berichtete, hat der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) den wegen Kontakten zur Neonazi-Szene aus der steirischen FPÖ ausgeschlossenen André T. seit Monaten wieder als parlamentarischen Mitarbeiter beschäftigt. Nun ging FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf Distanz zu Graf.

T., früherer Bezirksparteiobmann von Liezen, wurde zuletzt rechtskräftig wegen falscher Beweisaussage im Zusammenhang mit Hakenkreuzschmierereien zu drei Monaten bedingt verurteilt.

Für Strache, der mit Graf reden wolle, sei das ein Grund, das Dienstverhältnis zu lösen. Strache behauptete bei einer Pressekonferenz am Mittwoch laut APA auch, der Ausschluss des 24-jährigen T. per Notverordnung durch den steirischen FPÖ-Chef Gerhard Kurzmann am 2. Dezember 2011 sei vom Landesparteivorstand nie bestätigt worden.

"Da ist der Bundesparteiobmann falsch informiert", kontert Kurzmann im Standard-Gespräch, "der Landesparteivorstand hat mein Vorgehen am 19.12. bestätigt." T. habe dann beim Bundesparteigericht berufen und sei in der Wiener Landespartei aufgenommen worden.

Was Kurzmann davon halte? "Er ist zum Glück nicht mehr mein Problem", so der FPÖ-Landesrat, "und es ist nicht meine Aufgabe, mir Gedanken über die Wiener Parteifreunde zu machen." (Colette M. Schmidt, DER STANDARD, 8.11.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 73
1 2

Der Graf, der ist ein lieber Mann
Der alle sehr gut leiden kann
Ob Greisin oder Nazidreck
Für alle hat er sein Herz am rechten Fleck

Kamerad André ist schon MONATELANG wieder....

...im Stab von Dr. "jur" Graf - komisch,ist der bis jetzt dem "Führer" noch nie über den Weg gelaufen?

Der verlinkte Artikel hat mit DIESEM Artikel gar nichts zu tun!

Ich brauchte nur irgendein Post von ihnen um ihnen das zusenden zu können.

Was "unzensuriert.at" ist weiß ich nicht. Weder kenne ich das Hakenkreuzlied noch seinen Schöpfer Otto Kernstock.

Sie interpretieren da zuviel hinein - ich wollte ihnen nur die Sichtweise des Historikers Kindermann zur Person Dollfuß und seinem Handeln nahebringen - mehr nicht!

Wenn ich was lernen will...

...habe ich die verschiedensten Möglichkeiten.
Es sind dies: Lesen von Bücher ( sicher nicht die, die Sie lesen!) - das Internet - Besuche in Museen und Ausstellungen, z.B. im Dokumentationsarchiv - diverses im TV und, auch nicht schlecht - mit offenen Augen durch die Welt gehen.
Sicher brauche ich keine Link-Empfehlungen eines Herrn namens >nichtschweiger< der mir hier mit seiner mehr als reaktionären Art a bisserl auf den Geist geht. Und der weder >unzensuriert.at< noch Kernstock und sein Swastikalied kennt.
Einen guten Rat zum Schluss: Lassen'S mich weiter dumm und sparen Sie sich Links zu Kindermann. Ich belästige Sie im Gegenzug dafür nicht mit Links zum Arbeiter-und Demokratiemörder. Grosses Ehrenwort!

Also ich habe nichts dagegen wenn sie mir interessante Links zusenden....

...sie haben sie ja auch nicht davon abhalten lassen mich von Fall zu Fall zu maßregeln wenn ihnen mein Postingstil so überhaupt nicht gepasst hat.

Zwischen PostingSTIL .....

...und PostingGESCHREIBSEL liegen Welten. Speziell wenn in letzterem Dollfußbeweihräucherungen a la Kindermann empfohlen werden.

Ist schon ok....

...ich kann sie ja auch nicht leiden!

Es wäre für mich im höchsten Grad bedenklich ...

...wenn ein Pfau wie Sie mich leiden könnte!

Dafür, dass sie mich nicht leiden können...

...verfolgen sie mich aber ziemlich hartnäckig.

Was hat mein > Sie nicht leiden können< ...

...mit meiner Ansicht Ihrer Postingqualität zu tun?

Übrigens kenne ich einen Schwätzer ...

...der mich mit uninteressanten PRESSE - Links verfolgt.

Muss schön für Sie sein ....

...bei >unzensuriert.at < ein Abo zu haben.Nur, was hat das mit Graf und seinem Burschi zu tun?
Zum Dollfußgrab- das war nie ein Ehrengrab - man kann es also nicht re-ehren.Glauben Sie wirklich der Mailath-Pokorny kann das?
Dass sich die ideologischen Nachfolger der Dollfußmörder jetzt für dessen Grab verwenden spricht Bände.
Das Ihnen Otto Kernstock, der Schöpfer des Hakenkreuzliedes am Herzen liegt spricht nicht für Sie.Persönlich glaube ich aber , das der von Ihnen befürchtete "rote Arm" aus Wien nicht ausreicht - ein Grab auf der steirischen Festenburg zu re-ehren.
Bleiben'S also bitte beim Thema - wenn es zuviel schmerzt sollten Sie es aber lassen.

Vielleicht kennt er ihn ja aus dem Szymanik-Terrorcamp?

Vorsicht lieber Ha-Tse

Beim Graf und seinen rechten Recken kannst dich leicht überheben! Wär' zwar nicht schad ........

Falls der HaCi den Burschenschafter Graf

zu scharf wegen dessen NS-nahen Mitarbeitern in den Medien angriffe,
dann würden vermutlich wieder interessante Fotos vom HaCi in eben diesen Medien auftauchen.

Gerade Martin Graf brachte den klein Bumsti Strache ja einst mit einschlägigen Kreisen in Kontakt.
Davon wird er wohl auch Bilddokumente als Sicherheit horten.

Damit beschädigte Graf zwar die FPÖ wiederum -
aber die FPÖ-Wählerschaft verzeiht Ausflüge
in die Neonaziszene gerne und schnell.

Und der Strache müsste (zum Amüsement des FPÖ Burschenschaftsflügels) wieder das leidende Opfer in den Medien spielen.

Wer die Hosen in der FPÖ anhat wäre damit ganz deutlich demonstriert.

strache "hinterfragt" ist schon mal der erste fehler. so wie ottfried fischer turnt.

Die Überschrift in anderen Worten: "Straches Hirn leitet doch Strom!"

...bei niemand anderen würde ein bloßer Denkvorgang zum Gegenstand eines Zeitungsartikels werden.

Kennen sie den Unterschied zwischen

"Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn"
Das ist der positive Ansatz, das Huhn versucht es und hat hin und wieder Erfolg.

"Eine Uhr die steht, stimmt auch zwei mal am Tag"
Das ist der destruktive Ansatz. Auch wenn man "nichts tut" hat man manchmal Recht.

lieb ist er, der zahntechniker. wie wärs mit einem parteiausschluss des alten herren? dann gäbe es auch keine probleme mehr mit dessen personalauswahl.

Bevor der Graf geht ist der HC geschichte.

So groß,

wie HC bereits gegen Graf auf Distanz ging, ist Österreich gar nicht, da müßte er bereits Grönland erreicht haben.

Man fragt sich, was NOCH passieren muss,

bis das im ehemaligen "Hohen" Haus herumkreuchende intellektuelle und moralische Prekariat (auch NR-Abgeordnete genannt) endlich seinen nichtswürdig schmierigen 3. Präsidenten mit Schimpf und Schande aus dem Amt jagt!?!

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 73
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.