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vergrößern 500x407Viele Männer fürchten Nachteile beim Arbeitgeber durch eine Karenz.
Welche Maßnahmen braucht es neben dem Verständnis des Arbeitgebers, um Väterkarenz für Männer attraktiver zu machen? Diese Frage stellt das Bundesministerium für Frauen und öffentlichen Dienst am Donnerstag in einem offenen Diskussionscafé in Graz. Neben Statements von Expertinnen und Experten sind vor allem Alltagserfahrungen und persönliche Einschätzungen des Publikums gefragt. Die Veranstaltung richtet sich an alle am Thema interessierten Männer und Frauen - unabhängig davon, ob sie beruflich oder privat mit dem Thema befasst sind.
In Österreich steigt die Zahl der Männer, die ihr Berufsleben eine Zeit lang unterbrechen, nur schleppend. Derzeit beträgt der Anstieg lediglich rund zwei Prozent. Während Frauen, die ein Kind bekommen, meist ihre Arbeitszeit reduzieren, ist bei Männern der umgekehrter Trend zu beobachten: Sie arbeiten laut Statistik Austria sogar mehr, nachdem sie Vater wurden.
Dabei würden sich viele Männer gerne mehr in der Familie engagieren, wie etwa die Studie "Elternorientierte Personalpolitik" des Landes Niederösterreich im Jahr 2010 gezeigt hat: Zwei Drittel der befragten Väter wären bereit, in Karenz zu gehen, drei Viertel würden zugunsten der Familie ihre Arbeitszeit reduzieren.
Nur sechs Prozent der in der Studie befragten Männer tun das allerdings, weil sie einen Karriere-Knick oder Unverständnis in der Arbeitswelt befürchten. 14,3 Prozent halten eine Väterkarenz überhaupt für nicht durchsetzbar beim Arbeitgeber. (red, derStandard.at, 7.11.2012)
Info
Ab 17 Uhr diskutiert Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek am Donnerstag unter anderem mit dem deutschen Genderforscher Marc Gärtner, um 18.15 Uhr beginnt das offene Diskurscafé mit dem Publikum. Die Veranstaltung findet in der Anton Paar GmbH, Anton-Paar-Straße 20 in Graz statt. Der Eintritt ist frei.
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Und kanns nur empfehlen, klar man bekommt ein paar monate weniger gelt, aber auf das kann man sich doch vorbereiten, keinen scheiss kaufen, ein bisschen sparen und man hat genug, um mal nicht voll zu verdienen. Nicht nur, dass es wirklich super ist, sich mal richtig mit dem kind zu beschaeftigen und nicht nur abends, wenn man eh fertig ist. Ausserdem finde ich den abstand zum beruf mal wirklich lohnend. Wenn man mit kindern nix anfangen kann, sollte man sich nicht dazu zwingen, aber sonst: es gefaellt euch, maenner. Ich sehs so: ich kann mich nicht erinnern, was ich vor zwei jahren um diese zeit im job gemacht habe, aber die zeit mit dem kind werde ich niemals vergessen.
Es ist aber schon so, dass die Karenzzeit nicht geteilt wird! Wenn der Vater in Väterkarenz geht bleibt die Karenzzeit der Mutter die selbe. Beim 2 Jahresmodell z.B. ist der Karenzanspruch der Mutter 20 Monate, unabhängig davon ob der Vater die Chance nützt bzw. nützen kann, 4 Monate anzuhängen.
Mir war es möglich diese 4 intensieven Monate mit meinem Sohn zu verbringen und würde es jedem Vater ans Herz legen, auch die finanziellen Einbußen in Kauf zu nehmen. Es ist eine wunderbare Zeit, die man nützen sollte, wenns aus "karrieretechnischer Sicht" vertretbar ist, selbstverständlich!?
wirklich?
das abschieben der Verantwortung eines Teils dieser abstrakten Menge (Frauen sind meiner Meinung nach sehr wohl Teil der Gesellschaft) auf einen anderen (die "bösen" Männer die man ja per Sippenhaftung nach dem Geschlecht verurteilen darf, gelle?) ist eine wunderbare Nebelgranate.
Ich verstehe noch immer nicht, wieso man es als "Wahlfreiheit" bezeichnet wenn Frauen gezwungen werden sich für einen bestimmten Lebensentwurf (Kinder kriegen und dann gleich wieder brav roboten) zu entscheiden.
Daß eine pressure-group dann meint aus ihrer intersubjektiven Perspektive heraus die Verantwortung "den Anderen" aufdrücken zu dürfen ist ohnehin nurmehr das i-Tüpfelchen...
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