Cornelius Obonya ist Jedermann

Ansichtssache
7. November 2012, 17:30
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foto: heribert corn

Der Quirlige: Cornelius Obonya ist Jedermann

Salzburg - Natürlich hätte er etwas anderes werden können. Aber dass er als Kind einer Schauspielerfamilie trotz und wegen allem Schauspieler wurde, verwundert nicht wirklich. Der 1969 in Wien geborene Cornelius Obonya ist der Sohn von Elisabeth Orth und Hanns Obonya, seine Großeltern waren die Burgschauspieler Attila Hörbiger und Paula Wessely.

Der expressive Mime und Schnellsprecher mit Liebe zur Präzision wird 2013 die Titelrolle des Jedermann bei den Salzburger Festpielen übernehmen. Bisweilen wurde der Vater eines Sohnes meist als quirliger Komiker besetzt. Von 1989 und 1992 war Obonya am Wiener Volkstheater engagiert, bis 1999 an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Von 2000 bis 2008 war er Ensemblemitglied des Burgtheaters, seitdem ist er freier (Film-) Schauspieler.

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6 Postings
nicht genügend

Herr Obonya hat doch diesen Sommer schon genug bewiesen, wie diletantisch sein Schauspiel ist,.... muss er uns dies denn wirklich nochmal zeigen,... DANKE Nein!! Peinlich für Salzburg !!!

"36-jähriges Arbeitermädel"

Gehts noch? Wie alt muss eine Frau denn sein, um nicht mehr zum "Mädel" verniedlicht zu werden?
(Und um Missverständnissen vorzubeugen: "Arbeiterkind" wäre ok, weil damit die Herkunft angezeigt würde, beim "Arbeitermädel" fehlt dieses Implikat.)

Um Übrigen ist die Aufregung um Obonya hier völlig überzogen. Ich gehör selbst nicht zum engeren Kreis seiner Bewunderer, aber beim Jedermann ist die Besetzung doch eh wurscht. Der Obonya macht das jetzt ein paar Jahre - vielleicht sogar ganz gut, was weiß man - und dann kommt eben wieder wer anderer dran. Das ist doch eh nur mehr gehobene Brauchtumspflege.

salzburgs´s neue löwinger bühne

Aus dem Salzburger Finanz Skandal wird jetzt auch noch ein echter Kultur Skandal.

Obonyas Besetzung ist eine höchst zweifelhafte Dntscheidung und gehört vor dem Kultur-Untersuchungsausschuß.

Salzbug kräftig ans Bein gepinkelt ist sichtlich auch ein Konzept das für eine Intendanz reicht.

"..wenn die Sonne tief steht werfen auch zwerge lange Schatte"

Enttäuschend, wenn man bedenkt, dass es eigentlich August Diehl hätte werden sollen.

theaterstadl salzburg.

die besetzung ist eine provokation

eine dorfposse ersten ranges, die salzburger festspiele sollen wohl auf provinzielles dorftheater down gegradet werden. (hat sven eine wetter verloren und muoß diese besetzung einlösen?)

obonya ist ein schlechter kabarettist (cordoba), belangloser musikalischer interpret und schauspieler in kleinst und nebenrollen.

große namen waren in salzburg stets auch große künstler. was soll diese besetzung, da kann man gleich den palfrader nehmen. Salzburg steht mit dieser Besetzung nicht mehr Subvention zu als reichenau, haag, baden, zwettl, usw

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