Kukacka neuer Präsident der katholischen Verbände

7. November 2012, 15:42
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Ehemaliger Staatssekretär für innerkirchliche Reformen

Wien - Helmut Kukacka ist der neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände (AKV). Der 66-jährige ehemalige ÖVP-Staatssekretär ist am Dienstag bei der AKV-Hauptversammlung zum Nachfolger des scheidenden langjährigen Präsidenten Josef Zemanek gewählt worden, wie der Dachverband von 20 katholischen Laienorganisationen am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte.

Innerkirchliche Reformen seien aus Sicht der AKV "vor allem aus pastoralen Gründen notwendig und gerechtfertigt". Man wolle jedoch versuchen, den Weg der Erneuerung in Gemeinschaft mit dem Papst, den österreichischen Bischöfen sowie der weltweiten Gemeinschaft der Kirche zu gehen, betonte der neue AKV-Vorsitzende. Strittige Reformpunkte würden "kaum in Österreich gelöst werden können, sondern nur dann, wenn sie zum Anliegen der Weltkirche geworden sind". In einem ersten Schritt sollten jene Reformvorschläge, "die theologisch machbar und pastoral sinnvoll und notwendig sind" sowie auf Ebene der Diözese gelöst werden können, von der Ortskirche umgesetzt werden.

Mitglieder in der Arbeitsgemeinschaft klatholischer Verbände sind unter anderen die katholischen Farbstudenten, das österreichische Kolpingwerk, der Bauorden, verschiedene Eltern- und Lehrerverbände sowie die Turn- und Sportunion. (APA, 7.11.2012)

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