Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 600x401
Christina Pramhas-Dietscher bietet Produkte für einen "grünen" Alltag abseits bedenklicher Schadstoffe
Linz - Im heurigen Sommer stand bei Christina Pramhas-Dietscher die Entsorgung von Plastikmüll groß auf dem Haushaltsplan. Doch nicht die übliche Menge an diversen leeren Pet-Flaschen, Joghurtbechern und Ähnlichem sollte es sein. Vielmehr galt es, eine bereits über Jahre im Hause Pramhas-Dietscher gelebte Philosophie nun auch in die Welt hinauszutragen: keine Gnade für Schadstoffe in Alltagsgegenständen.
Die Mutter von zwei Kindern, heute fünf und sieben Jahre, rief dafür jetzt den Internetshop pureandgreen.at ins Leben - erstmals wird damit in Österreich dem "bewussten" Kunden ein Komplettangebot verschiedenster schadstofffreier Alltagsgegenstände geboten.
Die Idee zu mehr "Fairness" im Alltag reifte in der Linzerin mit der Geburt ihrer Kinder: "Wie jede Mutter wollte ich nur das Beste für meine Kinder und fing an, mich mit der Unbedenklichkeit von Kinderprodukten zu beschäftigen. Und merkte leider sehr bald, was da für schadstoffbelasteter Wahnsinn in den diversen Regalen zum Kauf angeboten wird", erzählt Pramhas-Dietscher im Gespräch mit dem STANDARD.
Doch allein das Erkennen, dass in etlichen Produkten des täglichen Bedarfs oft eine ungeahnte Vielzahl an höchst bedenklichen Industriechemikalien steckt, brachte für Pramhas-Dietscher noch nicht die Lösung des Problems.
"Ich musste feststellen, dass es sehr schwierig ist, unbedenkliche Produkte zu bekommen. Oft ging es mir sogar so, dass ich mich nach stundenlanger Recherche für ein konkretes Produkt entschied, um dann festzustellen, dass es doch nicht so unbedenklich zu sein schien. Ich entschied mich etwa für Aluflaschen, weil sie mir sicherer erschienen, um letztlich dann festzustellen, dass auch die innen mit bedenklichen Stoffen wie Epoxidharzen - also BPA - beschichtet sein können."
Wie wichtig ein Umdenken ist, zeigen auch wissenschaftliche Studien: In den USA konnte im Urin von 92,6 Prozent der Probanden Bishpenol A (BPA) nachgewiesen werden. Zudem wurde es im Fettgewebe und in der Muttermilch gefunden. Die gemessene Konzentration lag in einem Bereich, der im Tierversuch schon zu erheblichen Gesundheitsschäden geführt hatte.
Das jahrelange Streben nach mehr Unbedenklichkeit in den eigenen vier Wänden hat die Linzerin daher jetzt zur Neounternehmerin gemacht. Und pureandgreen.at lässt das Öko-Herz höherschlagen: vom schadstofffreien Babyflascherl, stylishen Trinkflaschen aus Glas, Besteck aus Biobambus, Spielzeug aus alten Milchkartons, Umhängtaschen aus Segeltuch (samt eingenähtem Nachweis: Bootstyp, Segeltyp und Segelrevier), Brotkörben aus Kork bis hin zu Duftstiften aus Altpapier, Maisstärke und Biofruchtsäften.
Und auch Familien mit Kleinkindern, die nachfolgenden Generationen kein Plastiktopferl hinterlassen möchten, werden auf pureandgreen.at fündig. Der Mobillokus aus Pflanzenfaserabfällen lässt sich nach Erfüllung seiner Pflicht jederzeit bedenkenlos im Garten vergraben. (Markus Rohrhofer, DER STANDARD, 8.11.2012)
Ein Bär, ein Drache, ein Kater und ganz viele Schmetterlinge – jede Menge Lesestoff für neugierige Nasen und eine spezielle Einladung für angehende Köche
Lange wurde dem Essen im Kindergarten wenig Beachtung geschenkt. Jetzt sind die Ansprüche der Eltern gestiegen - Mütter und Väter wollen mitreden
Wie flexible Kinderbetreuung funktionieren kann, die Eltern, Kinder und Unternehmen zufrieden macht, zeigen die Flying Nannys
Ab dieser Woche erhalten 10.000 Kinder kostenlos Trinkflaschen - Stadt Wien: Aktion verbindet Gesundheit mit Nachhaltigkeit
Ernährung in Betreuungseinrichtungen ist ein umkämpftes Terrain - Eine Einrichtung kocht jetzt nach Rezepten von Kochkapazunder Helmut Österreicher
Wer die motorischen Fähigkeiten der Kinder schult, trägt zur Unfallvermeidung bei
Das Angebot an Ferienlagern ist riesig. Es gibt welche für Kinder, die Schicksalsschläge bewältigen müssen - und geförderte Camps für sozial Schwache
Der "Negerpapa" wurde bereits in die Südsee geschickt. Darf man "böse" Wörter aus Kinderbüchern streichen - oder muss man sogar?
Die deutsche Autorin und Illustratorin Nadia Budde legt ein zauberhaftes Kleinkinderbuch über Toleranz und Individualität vor
Einzelunterricht im Lerninstitut kostet mittlerweile bis zu 35 Euro pro Stunde – Die "Luxusfächer" sind Mathematik und Rechnungswesen
Wie finden Kinder lustvollen Zugang zu Bewegung und gesunder Ernährung? Welche Rolle spielen Vorbilder und die Schule? Ein Gespräch mit drei Experten
Einwendungen werden laut neuem oberösterreichischem Baurecht nicht mehr möglich sein - ÖVP: Erstes Bundesland, das Klagen unterbindet
Kinder sollten bei der Urlaubsplanung mitreden. Experten raten Eltern, vor der Reise möglichst viel Information einzuholen – und einen "Plan B" zu haben
Eine Serviceplattform präsentiert 450 Kinderbetreuungsprojekte für die Sommerferien für Kinder bis 18 Jahre
In nur noch einem Drittel aller österreichischen Haushalte leben Kinder - weil Paare älter werden, aber auch, weil sie weniger Kinder bekommen
Die Mehrheit der österreichischen Kinder und Jugendlichen liest ungern und eher schlecht. Das will ein vielseitiges Lesefestival jetzt ändern
Frühling, Piraten, Inseln und Prinzessinnen: Viel guter Stoff für kleine Leseratten, die die Welt verstehen wollen und sich auf den Osterhasen freuen
Kommende Woche geht ein neues Kinder-Gewaltschutzgesetz in Begutachtung – Es soll noch vor dem Sommer beschlossen werden
Wenn es schmeckt, dann ist es im Zweifel Pizza. Speziell, wenn sie wie in der Pizzeria Riva von original neapolitanischer Art ist
Die neue Hospizeinrichtung "Momo" will im ersten Jahr 100 Familien unterstützen - Das Angebot ist kostenlos
Ein Verein in Wien lehrt Kinder und Eltern spielerisch Gebärdensprache. Das bringt Gehörlosen und normal Hörenden viel
Jürgen Czak hat mit wienerkind ein Kindermode-Label aus dem Boden gestampft, das nachhaltige Produktion mit Urban-Arts-Designs verbindet
Gewicht, Komfort, Sichtbarkeit und Fächergestaltung - darauf sollte man beim Schultaschenkauf achten. Kleiner Orientierungskurs für den stressfreien Ranzenerwerb
Warum Kinder- und Jugendliteratur weniger Ansehen genießen soll, versteht Franz Lettner nicht. Der Macher des Magazins "1000 und 1 Buch" im Porträt
Kinder, die in Österreich in eine arme Familie geboren werden, haben kaum Chancen auf sozialen Aufstieg - Experten kritisieren mangelnde Bildungsgerechtigkeit
wer ist das? ich seh weder hier noch auf der homepage irgendeinen hinweis auf eine qualifikation von frau p.-d., ausser dass sie mutter von zwei kindern ist und sich seit mehreren jahren mit dem thema beschäftigt.
ich will ja ihr erworbenes wissen gar nicht klein reden (naja, übers epoxidharz haben ja eh einige mitposter schon korrigierend berichtet), dennoch kenne ich einige leute, die über alles mögliche "besorgt" sind (plastik, mikrowelle, gene und atome), deren wissen aber "aus dem internet zusammengekratzt" ist.
Sicher ein ernstes Thema. Aber könnten Leute mal aufhören von Chemie zu reden als wär das was schlechtes? Versteckte Chemie, pure Chemie, bla bla.
Auch das glücklichste Bioschweinderl (das aus der Werbung) frisst Chemie und auch wir essen ausschließlich Chemie. Alle Lebewesen sind "Pure Chemie", und das ist auch gut so!
von einer Supermami, die irgendwas von "versteckter Chemie" daher faselt. Alter, Chemie ist immer und überall, natürlich auch in eurer geliebten Natur, und jetzt kommt's: auch in euren geliebten und wirkungslosen Zuckerkügelchen.
Ha, ha, so gemein, gell?
Manche Trolle haben halt nur verstanden, dass auch Wasser "eine Chemikalie" ist, und hüpfen dann wie Kinder herum: "Die Kritiker tun sich alle vor H2O fürchten, haha"
... so versucht man halt gezielt, von der Schädlichkeit bestimmter Substanzen zB Weichmacher und der Rücksichtlosligkeit vieler Hersteller abzulenken.
Wir dürfen nicht so kurzsichtig sein und dies als Panik abtun.
Fakt ist, wir leben heute in einer Welt wie kein Mensch je zuvor. Und diese Entwicklung ging so schnell, dass wir uns noch nicht sicher sein können was wir da eigentlich anrichten.
Es gibt heute Stoffe in jedem Menschen,mit denen wir in der Geschichte nie konfrontiert waren, zb Bisphenol A, und die Langzeitfolgen kann keiner abschätzen.
Das wird uns erst die Zukunft zeigen was wir da anrichten oder auch nicht.
LG
...eher Geschäftemacherei.
Entweder hat die Dame keinen blassen schimmer, oder sie ver*rscht (potentielle) Kunden absichtlich: Wie schon weiter unten bemerkt, verkauft sie in ihrem shop auch Nahrungsergänzungmittel mit höchst bedenklichen Inhaltsstoffen. Silber ist (mäßig) giftig.
...wie kommen Sie jetzt drauf, mir in dieser Art zu Antowrten? Hab ich gesagt, dass Weichmacher und Lösungsmittel ungefährlich sind?
Nein, ich hab gesagt: Man könnte versucht sein zu glauben, die Dame nutzte die Panik vor dem einen Gift aus, um selbst anderes Gift (und ihre Kunden für dumm) zu verkaufen.
was qualifiziert fr. p-d überhaupt zu einer beurteilung, was wie schadstoffbelastet ist?
so ist z.b. epoxidharz natürlich nicht bpa, sondern wird aus solchem hergestellt. sagt also über einen eventuell auslaugbaren bpa-gehalt der aluflascheninnenbeschichtung gar nix
zum verticken (vermutlich sauteurer) "duftstifte" (was ist das? wozu braucht man das?) wirds wohl reichen, die dann zwar aus altpapier sind, aber wahrscheinlich genauso synthetische aromen abgeben wie das andere unnütze parfüm in reinigungsmitteln etc. auch
Steig ma wieder auf Bakelit um ^^
Sobald mir günstige und ungiftige Alternativen genannt werden, kann man sichs ja überlegen. Ständig nur "ich will was anderes" schreien ohne konstruktiven Vorschlag is wenig überzeugend...
in meinen augen ist es ein weiteres geschäft mit der angst von menschen. nicht alles was aus der natur kommt ist ungiftig und toll, nicht alles aus der chemischen industrie ist giftig und böse.
im hinblick darauf welche gifte sich die menschen freiwillig in den körper werfen, von nikotin über alkohol bis zur pille, ist die furcht vor zb kunststoffen für mich nur sehr schwer nachvollziehbar. das ist wie einer der bei rot über die strasse läuft und in den himmel schaut weil er sich sorgen macht dass ein flugzeug ihm auf den kopf fallen könnte (und deswegen flugzeuge verbieten möchte) und solange sie nicht verboten sind schaut ob da eh keines ist. die autos, die größere gefahr, werden aber weitgehend ignoriert.
da muss man schon eine menge kunststoff futtern um auch nur in die nähe einer wirklichen bedrohung zu kommen. studien über die giftigkeit kann man über alles machen. reines wasser ist auch giftig (ich rede nicht vom ertrinken), stichwort osmose. wir sind umzingelt von dingen die giftig sind. vor all diesen dingen respekt zu entwickeln wäre mehr als sinnvoll ... nur sollte man vor dingen die gefährlicher sind mehr angst haben als vor dingen die wenig gefährlich sind, oder? und genau an der stelle bröckelt dann die angstmacherei vor dem kunststoffen.
aber hier gehts nicht um fakten, oder? es geht um emotionen. es geht um angst. und es geht darum dass diese angst gefüttert wird, aus profitgier oder häufiger: aus unwissenheit.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.