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THQ-Spitzen Bilson und Farrell wollen den Konzern noch retten.
Nach Bekanntgabe des aktuellen Geschäftsberichts hat die Aktie des Spielherstellers THQ um 50 Prozent an Wert verloren. Der seit Jahren in den roten Zahlen befindliche Konzern hat es trotz Kosteneinsparungen, Umstrukturierungen und Entlassungen nicht geschafft, auf Gewinnkurs zurückzukommen. Der Verlust betrug im vergangenen Quartal 21 Millionen US-Dollar, der Börsenwert des sank auf 1,57 Dollar pro Anteilsschein.
Massive Schwierigkeiten
Anfang des Jahres kündigte der Herausgeber Maßnahmen an, um auf der NASDAQ gehandelt werden zu können. Die Börse sieht für Aktien einen Mindesthandelspreis von 1 Dollar vor, fällt der Wert unter die 1 Dollar-Marke, wird das Unternehmen nicht mehr im Index geführt.
Neben den bestehenden Verlusten stimmte auch der Ausblick des Konzerns die Anleger pessimistisch. THQ kündigte an, die Erscheinungszeiträume der Titel "South Park: The Stick of Truth", "Company of Heroes 2" und "Metro: Last Light" zu verschieben. Damit entgehen dem Unternehmen für die nahe Zukunft weitere wichtige Einnahmequellen.
Keine rosigen Aussichten
Um das Schiff zurück auf Kurs zu bekommen, wurde nun die Unternehmungsberatungsagentur Centreview Partners engagiert, um "strategische und finanzielle Alternativen" zu evaluieren. Centreview fungierte zuvor unter anderem als Berater für den Pharmakonzern Pfizer und dessen Verkauf der Ernährungssparte an Nestle für 11,85 Milliarden Dollar.
In einem Schreiben an Investoren betonte Wedbush Morgan-Analyst Michael Pachter den Ernst der Lage. "Die zusätzlichen Verzögerungen, die Engagierung von Finanzberatern und die Ablehnung von Fragen bekräftigen unsere Skepsis, dass der Umschwung noch gelingen kann, bevor die Barreserven aufgebraucht sind." Pachter wies überdies auf den Teufelskreis hin, in dem sich THQ befindet. Durch weitere Kosteneinsparungen schrumpfen die Budgets für neue und aktuelle Projekte, was zu schlechteren Spielen und in Folge dessen zu schwächeren Verkäufen und Einnahmen führen dürfte. Die Rettung des Konzerns vor dem Bankrott könnte schlussendlich vielleicht nur ein Verkauf bewerkstelligen - sofern sich ein Interessent findet. (zw, derStandard.at, 7.11.2012)
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bis zu dem absatz mit der unternehmungsberatungsagentur (übrigens ein tolles wort) hab ich mich gefragt, was die aktienkurse von pfizer und nestle damit zu tun haben... wenn die kurse schon automatisch eingeblendet werden, dann verwendet doch bitte ein system welches das etwas sinnvoller macht. oder macht es manuell.
Arts, wenn ich an "Homefront 2" bei Crytek denke, sowie der Tatsache, dass die ihnen die UFC einfach so weggeschnappt haben.
Mir nichts Dir nichts.
In meinen Augen ihre größte Pleite, dass mit UFC 3 jetzt Schluss ist, wobei es da jetzt schon Hinweise gab dass Yuke's die Franchise nicht gar so arg ausschlachten wollte wie die WWE
Allerdings kann ich mir Relic bei EA eigentlich gar nicht vorstellen. "Dawn of War" und "Company of Heroes" auf Origin? Bitte nicht!
Dabei haben sie mit "Homefront" und "Space Marine" zuletzt so schöne große Konsolenspiele auch gemacht. Vielleicht hätte "Saint's Row 3" halt doch anders aussehen müssen, aber auch ein Flop wie "Sleeping Dogs" hat gezeigt dass man es heutzutage halt kaum mehr jemandem Recht machen kann
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