Saudi-Frauen müssen im Parlament hinter Trennwand

7. November 2012, 12:34

König Abdullah will demnächst weibliche Mitglieder des Schura-Rates ernennen

Riad - Im saudischen Parlament soll es vom kommenden Jahr an erstmals Frauen geben. Das hat König Abdullah beschlossen. Der Monarch will die weiblichen Mitglieder des nur beratenden Schura-Rates demnächst ernennen. Das Prinzip der Geschlechtertrennung, das in dem islamischen Königreich gilt, wird dadurch aber nicht aufgehoben. Wie die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch in Riad erfuhr, sollen die Frauen hinter einer Trennwand sitzen.

Saudische Frauen dürfen nicht Auto fahren. Bei Behördengängen müssen sie die Erlaubnis eines männlichen "Vormundes" vorweisen. Junge Akademikerinnen sind in Saudi-Arabien neben den Angehörigen der schiitischen Minderheit die Gruppe mit dem größten Protestpotenzial. Das saudische Parlament beschließt keine Gesetze, sondern hat nur beratende Funktion. Seine Mitglieder werden vom König bestimmt. (APA, 7.11.2012)

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natürlich ist der Saudi- Feudalismus furchtbar, aber man hätte als headline auch schreiben können "Frauen im Saudi- Parlament zugelassen". So wird dem Leser suggeriert, dass sich ihre Lage verschlechtert habe.

Hm...

...fossile Brennstoffe?!/ ...Hat sich schon jemand darüber Gedanken gemacht, wieviele "urzeitliche Viecher" notwendig (wären) waren, um diese enorme Menge "ERD"Öl" entstehen zu lassen. Und hat bisher niemand dies als "Mär" hinterfragt? Stellen wir uns einmal nur kurz vor,- es gäbe keine fossilen Brennstoffengpässe? Wo,- wären die Preise,..was das Argument der Teuerungen,..??? Schon einmal von unterirdischen Lagern gelesen, welche sich wieder füllen,...udgl,..??

Russen haben bereits bewiesen das Erdöl nicht Fossil sein muss. Sie haben Kohlenstoff und zwei andere elemente unter hohen Druck gesetzt und Erdöl erhalten.
Erdöl wird fast ausschliesslich dort gefördert wo Tektonische Platten aufeinandertreffen (also wo hoher Druck herrscht)
Ob Fossil oder nicht. Ich glaube mittlerweile auch dass Erdöl nicht endlich ist sondern ein Abfallprodukt des Erdmantels ist.
Es wird zwar ständig Öl gefördert. Die Jährliche historie der gemeldeten Ölreserven an die OPEC bleiben aber jedes Jahr gleich.

Was ein Problem darstellt ist die gleichzeitig mögliche Fördermenge. Die kann unseren Energiebedarf nicht mehr lange decken. Deshalb weichen wir zum fördern ja schon aufs Meer aus bzw. fördern Kieferöl/Ölsand

"Erdöl wird fast ausschliesslich dort gefördert wo Tektonische Platten aufeinandertreffen (also wo hoher Druck herrscht)"

Gemeinerweise haben die Japaner trotzdem keins.
Und die Ölfelder der USA liegen auch nicht wirklich am San-Andreas-Graben.
Mal so als zwei Beispiele.

Der Mariannengraben wäre auch ein bisserl tief zum Bohren..

also den "urzeitlichen viechern" nach, geht uns das öl nie aus.

grad in diesen ländern... auch in der övp und dem vatikan.

die ticken dort nicht richtig, dürfen aber so ticken, weil von den Mächtigen der Welt hofiert...

Die Saudischen Männer fahren übrigens gerne ins (benachbarte) Ausland, um dort Frauen zu kaufen, oder lassen jene lieber gleich nach Hause "liefern", wo sie dann rechtlos versklavt werden.

Ich bin überrascht,

was man alles "Parlament" nennen kann...

"Saudi-Frauen müssen im Parlament hinter Trennwand"

"Parlament" ist gut, in der totalitären Diktatur Saudiarabien.

Was dürfen die dort eigentlich bestimmen in diesem Parlament?

Das Design der Trennwände und der Sitzbezüge?

"Saudi-Frauen müssen im Parlament hinter Trennwand"

Obama und Clinton wird's nichts ausmachen.

Es wird sicher einige amerikanische Firmen geben, die diese Trennwände gerne liefern werden.

Es gibt eine watscheneinfache methode, mit der es jeder einzelne der hier postenden in der hand (oder besser: in den füßen) hätte, diesen irrsinn von einem tag auf den anderen abzustellen.

Ich mach mir allerdings keinerlei illusionen darüber, dass hier mehr als 5% ihre auto-sucht überwinden können. Und solange die hiesigen nicht aufs auto verzichten, wird der dortige wahnwitz halt fröhlich weiter gesponsert.

Das ist eine komplexe Frage, in wie fern man gesellschaftliche Strukturen durch das Geschäftemachen oder eben nicht Geschäfte machen mit anderen Ländern verändern kann.
So einfach wie sie tun, dass wenn die weniger Geld hätten, es den Frauen besser ginge, ist es natürlich nicht. Im Gegenteil ist es so, dass in ärmeren Ländern noch viel mehr Ungerechtigket (nicht nur gegen Frauen) herrscht. Geld, Bildung und Information sind langfristig sicher die besten Werkzeuge um mehr Gerechtigkeit herzustellen. Andererseits kann man vom realen Nutzen unabhängig, moralische Bedenken dagegen haben mit den "Bösen" Geschäfte zu machen
Ihr Argument ist also inhaltlich falsch und polemisch, weil Sie in ihrem Autohass einen extrem verengten Tunnelblick haben

Ich glaube ...

dass sie sich hier irren.
Es sind doch nicht nur mehr die Einkünfte aus der Ölförderung. Diese Scheichs haben schon so viele Beteiligungen an Firmen und Banken in der ganzen Welt dass das Ölgeschäft auch ruhig schön langsam wegbrechen könnte. zum Beispiel investieren sie sehr viel in Forschung und Entwicklung von Solarenergie usw.
Also, dass dieser Größenwahn auf "normalem" Weg ein Ende findet glaube ich nicht. Da muss schon was aus dem Inneren (Bevölkerung) kommen.

ich habe das glück, fast nur zwischen grösseren städten hin und her zu reisen. da kann ich problemlos mit dem zug fahren. in der stadt kann ich zu fuss gehen oder mit dem rad oder mit den öffid fahren.
wenn man mal 30 minuten bis zum nächsten geschäft (ist eigentlich eh noch nah, viele orte haben keinen nahversorger mehr) und 20 minuten zur nächsten bushaltestelle (wobei der bus nur einmal alle 2 stunden fährt) gehen muss, dann ist man um ein auto froh. wenn man am berg wohnt und 20 minuten lang steil bergauf fahren müsste (mit einkäufen und nach einem arbeitstag), dann ist auch das fahrrad nicht wirklich praktisch. klar bleibt man mit dem rad fit, aber das ist nicht jedermanns sache.

Na klar, weil es den Frauen in armen muslimischen Regionen so viel besser geht. In wohlhabenden Ländern müssen die Regime eher mehr Mühe aufbringen, archaische und patriarchische Struktur aufrecht zu erhalten.

Ihnen ist anscheinend nichts zu 6löd, um ihren Autohass anzubringen.

Als jemand, der in der Provinz wohnt, fühl ich mich von diesem Posting schlicht und einfach nur verarscht.

Klar, ein Wiener kann leicht reden, dort kommt man mit Öffis bequem überall hin.

Hier allerdings ist ein Auto kein Luxusartikel, sondern Notwendigkeit.

glauben Sie ernsthaft

das es den frauen besser erginge wenn die saudis weniger oder kein geld hätten?

vielleicht so gut wie in Afghanistan....

bandion ortner hinter einer glaswand -welch schöne vorstellung

warum nicht...

zb. eine aus holz?

beton wär gleich noch sympathischer.

Ich frage mich, was passiert, wenn dort das Öl aufgebraucht ist.

Morbus Afghanistan.

endzeit

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