Öl-Plattform vor Norwegens Küste havariert

7. November 2012, 18:06
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Plattform zur Unterbringung von Arbeitern auf Ölfeld Njord musste geräumt werden - Keine Berichte über Verletzte

Oslo - Vor der norwegischen Küste sind 336 Menschen von einer als Unterkunft genutzten Plattform in Sicherheit gebracht worden. Die Wohnplattform "Floatel Superior" habe Schlagseite bekommen, wie der norwegische Gas- und Ölkonzern Statoil am Mittwoch mitteilte. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. Die Evakuierten seien zunächst auf eine benachbarte Ölplattform geflogen worden, dann wurden sie nach und nach in die Küstenstadt Kristiansund gebracht, sagte ein Statoil-Sprecher.

38 Mitarbeiter blieben auf der "Floatel Superior" zurück, um die Schäden einzuschätzen. Zudem sollen sie die Anlage darauf vorbereiten, von der nahen Ölplattform, die wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb ist, weggeschleppt zu werden. Die "Floatel Superior" dient als Quartier für Personal, das auf dem Njord-Ölfeld westlich von Trondheim arbeite.

Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Anker einen Ballasttank beschädigt und zu der Schräglage von drei bis vier Grad geführt. Zum Ausgleich sei in einen anderen Ballasttank Wasser gepumpt worden. Einar Knudsen, Sprecher des Koordinationszentrums der Rettungskräfte im südnorwegischen Stavanger, sagte, in der Region habe es heftigen Wind und bis zu zehn Meter hohe Wellen gegeben. (APA, 07.11.2012)

  • Aufnahme der Plattform Floatel Superior vom September 2012.
    foto: youtube.com

    Aufnahme der Plattform Floatel Superior vom September 2012.

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