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Wie sollte ein Mobiltelefon beschaffen sein, damit es auch von älteren Menschen leicht genutzt werden kann? "So smart wie nötig, so einfach wie möglich", lautet die Definition für Eveline Pupeter, Geschäftsführerin der auf Seniorenhandys spezialisierten Emporia Telecom.
Seit mehr als fünf Jahren fertigt das 1991 gegründete Linzer Familienunternehmen schwerpunktmäßig Handys für Menschen, deren Augen nicht mehr so scharf sehen, deren Ohren nicht mehr so gut hören und deren Händen nicht mehr so gelenkig sind wie in jüngeren Jahren. Eine Nische, die nicht nur auf Nachfrage gestoßen sei, sondern auch auf viele "Nachahmer, die chinesische Produkte vertrieben: "Der Preisdruck steigt", sagt Pupeter. Fürs Ende Juni 2013 auslaufende Fiskaljahr seien bei Stückzahlen zwar mehr als eine Million geplant (plus 80 Prozent), das Umsatzplus werde aber bei 40 Prozent liegen.
2013 will Emporia nun auch in den boomenden Smartphonemarkt einsteigen. Dabei geht es nicht um Konkurrenz zu iPhones oder Android-Geräten, sondern um ein auf die Zielgruppe zugeschnittenes Gesamtkonzept. "Zum Beispiel wollen wir es ermöglichen, dass über die Internetwolke Angehörige der Oma beim Managen ihrer Termine helfen oder ihr Urlaubsfotos zum Anschauen schicken können", sagt Pupeter. Vorgesehen seien auch Orientierungsfunktionen wie eine "Bring-mich-heim"-Anleitung. "Wir gehen den Schritt vom Haredwareentwickler zum Serviceanbieter", sagt Pupeter. Eines der Ziele sei es, "Easy-to-use-Apps" auf den Markt zu bringen, die nicht nur in der Hitliste für die Generation 50 plus auftauchten.
Die Linzer Entwicklungsabteilung des insgesamt weltweit 130 Mitarbeiter zählenden Unternehmens kooperiert dabei eng mit universitären Partnern aus dem In- und Ausland. Smartphonehersteller wie Apple hätten zwar viel in Richtung leichterer Bedienbarkeit unternommen, weist Usabilityforscher Ian Hosking von der University of Cambridge hin, doch ständig neue Features und Softwareupgrades überforderten nicht nur ältere, sondern auch jüngere Menschen. Auch wenn ein heute 60- oder 70-Jähriger mit einem Smartphone umgehen könne, liege es in der Natur des Alterns, dass kognitive und manuelle Fähigkeiten nachließen. "Es ist schwer, sich vorzustellen was es heißt, alt zu sein."
Mobiltelefone seien zunehmen für viele ältere Menschen ein wichtiges Hilfsmittel, möglichst lange selbstständig zu leben - die Hersteller täten nicht nur aus diesem Grund gut daran, die Komplexität der Geräte zu "zähmen". (kat, DER STANDARD, 7.11.2012)
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Meine Oma hat so ein Teil.
Ich war richtig schockiert, wie ich das das erste mal in der Hand gehabt habe.
Allgemein ist die Verarbeitung extrem billig, der Druckpunkt der Tasten ist extrem schwammig. Wenn die haptischen Fähigkeiten nachlassen sollt das äußerst wichtig sein, dass die Tasten knackiges Feedback geben.
Die größte Katastrophe sind aber die Schiebe-Schalter auf der Seite des Gerätes. Die sind dermaßen locker, dass sie ständig wackeln und unabsichtlich betätigt werden.
Die Software erinnert an die alten Nokias, ist aber dermaßen heruntergebrochen auf das nötigste, dass Standardfunktionen wie das einspeichern von neuen Kontakten zur qual werden. Solange man Enkel wie mich hat die das Gerät administrieren kein problem, aber wehe...
Meine Oma hat auch sowas bekommen. Neben der billigen Verarbeitung und dem schwierigen Handling (Programmierung der Nummern) fiel mir das kontrastarme Display auf, das sie natürlich kaum lesen konnte. Was sich da die Entwicklungsabteilung da gedacht hat, weiß ich auch nicht...
Meine Oma hat so ein Teil auch. Hat sie sich im A1 Shop aufschwatzen lassen und das Handy liegt ungeöffnet seit....6 Monate werdens schon sein, herum.
Jedesmal, wenn ich sie frag, ob ich ihr das endlich mal einrichten und erklären soll, bekomm ich drauf "na, nächstes Mal dann", also hab ichs jetzt gelassen, liegts halt weiter herum daheim...
Auf die Idee bin ich noch garnicht gekommen, nur ist sie glaub ich nicht so begeistert, wenn ich ihr Glumpert im Internet verklopf...wobei es da einige andere Dinge gäb, die gleich mitkönnten, eigentlich alle komplexeren Elektrogeräte außer den Lampen und der Uhr ;)
und nicht nur eine Version für Senioren.
Ich würde lieber ein gutes Made in Austria Smartphone nutzen, als eines von den anderen Herstellern das in Asien unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen hergestellt wird.
Ein FairTrade-Phone, das wär doch mal was
Wenn man sich WIRKLICH nur auf den Kachelbildschirm begrenzen kann und die 753 Untermenüs (dies natürlich bei jedem anderen System auch gibt) eindämmt/abschafft wär es wirklich eine Überlegung wert.
Das größte Problem meiner Oma ist, wenn sie sich in den Menüs "verläuft"
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