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Bei Niesen werden die Viren durch die Luft geschleudert.
Ein kurzer Blick auf die leeren Schreibtische im Großraumbüro, ein zweiter auf das regnerische Grau aus dem Fenster, ein Nieser vom Kollegen links, ein "Gesundheit" von der Kollegin dahinter und jeder weiß, die Grippesaison hat ihren Anfang genommen. Umgangssprachlich werden Schnupfen, Grippale Infekte und die "echte" Influenza immer als Grippe bezeichnet. Fachlich betrachtet gibt es jedoch große Unterschiede zwischen den diversen Erkältungskrankheiten.
"Die Influenza tritt plötzlich auf und die Betroffenen leiden unter hohem Fieber, Husten und Halsschmerzen sowie Muskel- und Gliederschmerzen. Ein Grippaler Infekt hingegen macht sich durch einen schleichenden Beginn und dem Auftreten von Schnupfen bemerkbar", erklärt Monika Redelberger-Fritz vom Klinischen Department für Virologie der Med Uni Wien.
Laut Hochrechnungen der MA15 in Wien (Gesundheitsdienst) liegt die aktuelle Zahl (Kalenderwoche 44) der Neuerkrankungen an Grippe und Grippalen Infekten bei 6300. Das ist ein leichter Rückgang zur Vorwoche. Am Beginn der Grippesaison (Erste Oktoberwoche) wurden 5500 Erkrankte ermittelt. Eine Gruppe von circa 30 Ärzten meldet jede Woche eingegangene Neuerkrankungen. "Da die Befunde der (Haus)Ärzte nicht labordiagnostisch abgesichert sind, können hier keine Influenza-Viren nachgewiesen und somit nicht exakt zwischen Grippe und Grippalem Infekt unterschieden werden", erklärt Ursula Karnthaler, Leiterin des Fachbereichs Infektionsvorsorge im Gesundheitsdienst der Stadt Wien. Die Zahlen seien trotz dieser Nicht-Differenzierung wertvoll, da sie gemeinsam mit den Statistiken der Stadt Graz nur den epidemiologischen Teil der Überwachungen, die schließlich am Höhepunkt der Grippesaison ausschlaggebend für den Ausruf der Grippewelle seien, ausmachen, erklärt Redelberger-Fritz.
Die Daten der Wiener und Grazer Grippemeldedienste fließen schließlich in die Bewertung der Grippeaktivität durch das Departement für Virologie der Med Uni Wien ein. Das virologische Überwachungsnetzwerk wertet aus den Daten der Städte Wien und Graz sowie aus stichprobenartig genommenen Abstrichen von Grippeviren, also labordiagnostisch untersuchten Erregern, Analyseergebnisse aus, setzt diese in Abhängigkeit zu den österreichweiten Meldedaten und bestimmt so den Beginn und das Ende einer Grippeepidemie in Österreich. "Es gibt drei Kriterien für den Ausruf einer Grippewelle. Es muss ein signifikanter Anstieg der Neuerkrankungen von Grippe und Grippalen Infekten vorliegen, weiters muss ein deutlicher Zuwachs der Viruserkrankungen stattgefunden haben und die Anzahl an Laborproben muss stark zugenommen haben", beschreibt die Virologin.
"Händeschütteln vermeiden", "Auf Begrüßungsküsschen verzichten" oder gar "Andere Personen nicht anhusten oder anniesen" - mit Ratschlägen dieser Art versuchen die Gesundheitsbehörden alljährlich die Bevölkerung zu erziehen. Das macht durchaus Sinn, denn die Erreger für Influenza und auch jene für grippale Infekte werden durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen. Da sich gerade die Berührung von häufig benutzten Oberflächen, wie jene auf Türklinken oder Haltegriffen nicht immer vermeiden lässt, raten Experten neben einer Abwehrstärkung durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft zur prophylaktischen Grippe-Impfung. (Elisa Weingartner, derStandard.at, 08.11.2012)
Die Grippewelle setzte in diesem Winter früher als sonst ein und verläuft hartnäckiger - Eine Pandemie ist jedoch nicht zu erwarten
Da Geflügel nicht erkennbar erkrankt, ist das Risiko hoch, dass infizierte Hühner, Enten oder Tauben verzehrt werden
8.900 Neuerkrankungen an Influenza und grippeähnlichen Infekten in Wien - Virologe: "Wir rufen noch keine 'Grippewelle' aus"
Am Dienstag wurden Infektionen bei drei Frauen sowie bei einem Mann in vier Dörfern in der Provinz Jiangsu bekannt gegeben
In Grippezeiten stellt sich immer die Frage: Medikament ja oder nein - Pamela Rendi-Wagner über Tamiflu-Hersteller Roche, die Studienlage und den Sinn von Impfungen
Neues in Sachen Influenza: Eine Verlangsamung des Anstiegs der Grippekranken könnte bedeuten, dass der Höhepunkt erreicht ist
Wissenschafter werteten vorhandene Daten über Infektionen mit A(H1N1)-Pandemie-Virus aus - Kinder und Jugendliche besonders häufig betroffen
Labortests bestätigten bislang 18.500 Todesfälle weltweit, nun deutet eine neue Studie auf mindestens 151.700 Todesfälle hin
Die Epidemie dürfte heuer etwas stärker ausfallen - die Effektivität der diesjährigen Influenza-Vakzine liegt laut US-Daten bei etwa 60 Prozent
Bisher nur sporadische Fälle in Österreich - In Europa langsam im Ansteigen - Zunahme in der Schweiz
Vergangene Woche wurden in Wien knapp 10.000 Neuerkrankungen an Influenza und grippalen Infekten registriert
Ungewöhnlich schwere Epidemie in den ganzen USA
In den USA wurde ein Spray entwickelt, das vor Grippeviren schützen soll. Zu den Nebenwirkungen gibt es allerdings keine Angaben
Aus eigener Erfahrung, weiss ich, dass Bewegung und richtig gute Ernährung DER Schlüssel sind um den Winter gesund zu überstehen. Zb. eine selbst gemachte Zwiebelsuppe (ev. mit Knoblauch), Zwiebel langsam (ca. eine Stunde) schmoren, wirkt Wunder. Warum weiss ich nicht, ich glaub das Zeug killt alles... CAVE: nicht unbedingt vor einem Date zu empfehlen.
Gesunde Ernährung ist die Basis!
Das bedeutet für mich möglichst viel selbst kochen, mit frischen Zutaten. ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bewegung an der frischen Luft, man darf sich nicht vor dem Winter verstecken.
In den Übergangszeiten sind immer besonders viele Leute krank. Da nehme ich zusätzlich Echinacin, ein pflanzliches Mittel, dass das Immunsystem stärkt. Damit mache ich seit Jahren gute Erfahrungen. Hilft übrigens auch, wenn man doch mal eine Erkältung erwischt hat.
Da kann ich Dir nur beipflichten
diese ganzen übervorsichtigen leute sind ja auch die einzigen die probleme haben...hol dir einfach in der jugend ein paar "schnupfen" ab, das stärkt das imunsystem und du wirst dein leben lang wenig probleme haben..
deshalb essen übrigens auch nahezu alle kinder rotz! das ist nciht grauslich doer unsinnig sondern ganz im gegenteil, das ist natürliches "Impfen"!
genauso ist es mit dem händewaschen und co!
wer es da zu genau nimmt, der tut den kindern echt nix gutes...das imunsystem wird nciht gestärkt und als erwachsene sind sie dann eben genau so drauf...einmal angehustet und gleich selber im bett...
das ist kein naürliches impfen. sie schlucken am tag einen haufen rotz runter, sie brauchen ihn gar nicht aus der nase rammeln. die magensäure tötet fast alle erreger sofort ab. händewaschen wirkt enorm, oder meinen sie auch, ihr chirurg braucht sich die hände nicht zu waschen und zuu desinfizieren wenn sie nur genügend rammel futtern?
zeigen? Die Qualität der Foto ist, keine Frage, sehr hoch, nur es gibt immer wieder so richtig geschmacklose Fotos, mit einer klare Lust nach ekeln... ich verstehe dass nicht? je ekelhafter desto mehr künstlerisch glauben manche... wenn es so leicht wäre, dann hätte die Menschheit ununterbrochen Meisterwerke geliefert, ist aber ofensichtlich nicht so, oder?
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