Hinrichtung in Oklahoma am Tag der US-Präsidentenwahl

7. November 2012, 08:30
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Verurteilter sprach in letzten Worten von "knappem Rennen" bei US-Wahl

Washington - Am Tag der US-Wahl ist im US-Staat Oklahoma ein verurteilter Mörder hingerichtet worden. Der 56-jährige Garry Thomas Allen starb nach Behördenangaben durch eine Giftspritze. In seinen letzten Worten vor seinem Tod äußerte sich Allen auch zur US-Präsidentschaftswahl. "Es wird ein sehr knappes Rennen", sagte er nach Angaben eines Sprechers der Strafvollzugsbehörden von Oklahoma.

Allen war demnach offenbar überrascht davon, dass die Hinrichtung tatsächlich vollzogen wurde, nachdem sie zuvor drei Mal verschoben worden war. Er war 1986 für den Mord an der 24-jährigen Mutter seiner zwei Kinder zum Tode verurteilt worden. Bis zuletzt hatten seine Anwälte das Todesurteil angefochten, ihre letzter Antrag scheiterte am Dienstag vor dem Obersten Gerichtshof.

Nach Angaben des Todesstrafen-Informationszentrums, einer Organisation von Gegnern der Todesstrafe, wurden damit in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten insgesamt 36 Menschen hingerichtet. (APA, 7.11.2012)

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