Ungarn: Juristin sammelt für ORF-Beschwerde

Wien - Anwältin Eva Barki sammelt Unterschriften für eine Beschwerde gegen den ORF. Er berichte aus ihrer Sicht nicht objektiv über Ungarn. (red, DER STANDARD, 7.11.2012)

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19 Postings
Korrekter weise müsste es „sammelte“ heißen.

Die Frist für die Beschwerde war der 6.11..
Wohl nur zufällig berichtete der standard am 7.11. davon.
Seelig wer es glaubt…

Der Film war "... aus ihrer Sicht nicht objektiv über Ungarn." Das ist sehr wohl...

der understatement of the day. Der film war total und gezielt irreführend. Das schlimmste dabei war, dass ein Österreicher nicht die geringste Chance hatte eigene Meinung zu bilden.
Stellen wir uns vor: für ungarische Zuschauer ein Film über Österreich mit KHG, Hr. Strasser und Hr. Martin Graf gedreht wird. Man könnte -mit geeignetem Schnitt- alles einreden, und die Zuschauer würden natürlich alles glauben: das ist unfair.
Ich habe daher meinen Namen, Adresse, Geburtsdatum, GIS Nummer und Unterschrift an Fr. Barki gesendet, weil ich die Beschwerde unterstützen will.
Ein jeder hat das Recht, andere zu irreführen: ich möchte aber dafür keinen Groschen zahlen.

rußland, ungarn.. irgendwie hänt denen der kommunismus auch heute noch nach bzw. kippen in dieses system zurück..

Ich würde das sehr begrüßen wenn das vor einem Gericht verhandelt wird. Dann wird der ORF nämlich den Wahrheitsbeweis antreten und in breiter Front Zeugen aufmarschieren lassen, die dem Gericht unter Eid berichten, was sich in Ungarn wirklich abspielt. Dann hat es die Frau Anwältin eben im Namen der Republik, was in Ungarn für Zustände herrschen.

an

wem hattens denn gedacht?
Varadi, Mayer, Prinz?

Die harten Bacher-Zeiten der orf,

wo der Lendvai mit den ihm übergebenen strenggeheimen Dokumenten, anstatt, wie von Bacher angewiesen, mit einem Kamerateam zur Berichterstattung nach Ung. zu fahren, zur Botschaft der Volksrepublik ging, um zur späten Stunde „seine Gesinnungsfreunde" wie Konrad, Kis samt der ganzen Helsinki Komitee für Menschenrechte zu vernadern, sind vorbei.
Auch muss er nicht mehr List und Tücke anwenden um einen Auftritt tschechischer Menschenrechtsaktivisten im orf zu verhindern, wie er selbst es in der u. Botschaft am 10.7.85 berichtete.
Er muss den Chef nicht mehr hintergehen, der emeritierte „Professor“ bekommt heute finanzielle und technische Unterstützung bei der Produktion des propagandistischen Machwerks und Sendezeit für dessen Verbreitung.

oder eben auch nicht ;-))

die frage wäre dann wohl: wer bringt die besseren zeugInnen.

die situation in ungarn

ist viel schlimmer als es im film dargestellt wurde.

Ja?

Ein Augenzeuge äussert sich, oder wie?

Im Verhaeltnis zum Standard ist der ORF

ja direkt noch Orban freundlich.
Aber gut, der Standard ist ein Privatunternehmen und da duerfen die Journalisten schreiben, was dem Chef gefaellt. Wobei man das Orban-Bashing einem P. Lendvai natuerlich nicht anschaffen muss.

Nicht objektiv

über Ungarn. Vielleicht. Aber sehr schweigsam über Ereignisse im Land. 10 Minuten müssen oft reichen - die Hälfte davon Sport der untersten Klassen.

In welcher Sendung berichtet der ORF über unterklasssigen Sport in Ungarn??

Der ORF

berichtet in allen Bundesländerkanälen über unterklassigen Sport.
Politik, Kultur, Gesellschaft sind auf ein Minimum reduziert.

der orf in den ländern berichtet zumeist über die oberste liga

eines bundeslandes am samstag oder sonntag insgesamt in zumeist einer minute - das wars.
dafür brint er im sommer schon berichte über
das schifahren. also allles bestens oder sehen
einen ungarischen sender?

Ich sehe

in der Regel zwei ungar. Nachrichten täglich. Eine ungar. Spezialität ist Wasserball, aber ingesamt dauern diese Nachrichten eine halbe Stunde, nicht 10 Minuten, und bringen durchwegs echte Neuigkeiten.

Nur weil's noch immer nicht verstehe: und die Berichte über ungarischen Wasserball siehst du im ORF, oder was willst du damit sagen?

3 Minuten

Wasserball in einer 30minütigen Sendung sind verkraftbar. 5 Minuten Fuß- oder Basketball bei 10 bis 15 Minuten Dauer sind eine Zumutung.
Verstanden?

Und Schröcksnadel würde sich bestens mit Orban verstehen, die machen sicher bald eine JointVenture!

man muss den schröcksnagel nicht mögen

ein vergleich mit einem (fast)despoten ist eher ein wirrer gedankengang.

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