Lopatka: Dreijahresplan für Österreichs EZA

6. November 2012, 19:25

Entwicklungszusammenarbeit mit Fokus auf Wasser, Energie und Institution-Building

Wien - Bessere Koordination mit den Ministerien und Partnern aus der Wirtschaft sowie längerfristige Planung: So lauten die Ziele des Dreijahresplans der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) bis 2015, den Staatssekretär Reinhold Lopatka heute, Mittwoch, im Rahmen des jährlichen entwicklungspolitischen Jour fixe in Wien präsentiert.

Erstmals, sagte Lopatka zum Standard, gäbe es eine "echte Strategie" für eine Dreijahresperiode. Besonders konzentriere man sich auf " österreichische Stärken" in den Bereichen Wasser, Energie und Institution-Building. Hier greife auch die EU zunehmend auf Österreichs Erfahrungen zurück.

Im September hatte der Staatssekretär bekanntgegeben, dass es angekündigte Kürzungen bei der EZA in Höhe von 6,6 Millionen Euro nun doch nicht geben werde. Für die folgenden Jahre gilt dies aber nicht. Grund ist Ungewissheit über den Ausgang der Nationalratswahl 2013. Ein Dreijahresplan sei dennoch sinnvoll, denn "die Ziele ändern sich ja nicht. Wenn es mehr Mittel gibt, dann können wir auch mehr machen".

NGOs kritisieren, dass Österreichs Ausgaben mit etwa 0,27 Prozent des Bruttonationaleinkommens deutlich unter den international vereinbarten 0,7 Prozent liegen. (mesc, DER STANDARD, 7.11.2012)

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4 Postings
lowpatka hat einen plan ?

das wäre mir neu !

Entwiecklungshilfe

Die NGOS gehören aufgeloest,kein Geld fuer diese Organisation ,solang wir in Oesterreich selber so viele arme Menschen haben die aber lange um niedrigen Lohn arbeiten mussten und mit diesen Steuereinnahmen sollen andere profitieren Vorallen die so genannten Gutmenschen wollen ein schönes Einkommen auf den Buckel der Armen österreichischen Bevoelkerung,wenn der Staat Geld übrig hat so gebührt es den Armen Oesterreichern und sonst niemanden!

wer glaubt noch einem ÖVP ler? wo gerade in dieser partei immer etwas behauptet wird und dann ---
rücktritt, siehe martinez, vorher strasser. usw.
unser budget für entwicklungshilfe ist zum schämen.

die eza österreichs ist seit jahren ein einziger skandal!

bitte nicht zu verwechseln mit der eza fairer handel ( www.eza.cc)

die ist für mich einer der vorzeige betriebe in österreich.

übrigens eine der erstunterzeichner der gemeinwohlökonomie.

http://www.gemeinwohl-oekonomie.org

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