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Gregor Schlierenzauer zum Angreifen.
Gregor Schlierenzauer zum Angreifen - das gab's zur Eröffnung des neuen Leica Store in der Wiener Walfischgasse 1. Dabei ging es nicht um das haptische Erlebnis einer Skispringer-Fan-Berührung, sondern um den vernachlässigten Kontakt zum Kontaktbogen: Kaum jemand lässt seine Fotos heute noch ausarbeiten, der Fotograf Schlierenzauer schon. Dadurch ward er zum perfekten Testimonial für diesen Store.
"Das Bild zum Anfassen ist wichtig, es ist wertvoll, und es ist besser als jedes Speichermedium. Vor allem, wenn man so schlampig ist wie ich und die Memorycards immer verlegt", meint Peter Coeln, Geschäftsführer des neuen Standorts und der Fotogalerien West- und Ostlicht.
Dem hochwertigen Print wird hier neben der gesamten Produktpalette der deutschen Traditionsmarke also viel Platz eingeräumt. In der Galerie für wechselnde Ausstellungen im ersten Stock sind noch bis zum 2. 2. 2013 Schlierenzauers Fotos zum Thema "Stille Momente" gehängt. Und obwohl auch Leica längst mehr digitale als analoge Apparate verkauft, sagt Coeln: "Seit rund zwei Jahren orte ich eine Gegenbewegung und wieder Interesse an Kameras mit Film. Es ist ein wenig wie mit Musik auf Vinyl." (saum, Rondo, DER STANDARD, 9.11.2012)
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"Das Bild zum Anfassen ist wichtig, es ist wertvoll, und es ist besser als jedes Speichermedium. Vor allem, wenn man so schlampig ist wie ich und die Memorycards immer verlegt"
Dem Bild zum Anfassen kann ich nur zustimmen.
Aber das mit der Speicherkarte verstehe ich nicht. Diese Dinger kann man mehrmals mit Fotos befüllen. Das sind keine Negativstreifen, die man irgendwo in einer Schuhschachtel aufbewahrt und "verlegt". Üblicherweise überspielt man die Bilder auf einen Computer und formatiert die Speicherkarte.
Ich glaube, da sollte Peter Coeln seine Arbeitsweise noch einmal überdenken... ;-)
Herr Coeln scheint einer der Lieblinge der Standard-Redaktion zu sein: Nicht nur seine Westlicht- und Ostblock-Galerien lachen einem dauernd aus der Zeitung entgegen, erst vor Kurzem durfte er uns auch sein bescheidenes Wohnloft präsentieren... Eigentlich auch zum Kotzen.
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