Leica-Store: Die Haptik als Abbild von Wertschätzung

13. November 2012, 15:40
  • Gregor Schlierenzauer zum Angreifen.
    foto: hersteller

    Gregor Schlierenzauer zum Angreifen.

Dem hochwertigen Print wird hier neben der gesamten Produktpalette von Leica viel Platz eingeräumt

Gregor Schlierenzauer zum Angreifen - das gab's zur Eröffnung des neuen Leica Store in der Wiener Walfischgasse 1. Dabei ging es nicht um das haptische Erlebnis einer Skispringer-Fan-Berührung, sondern um den vernachlässigten Kontakt zum Kontaktbogen: Kaum jemand lässt seine Fotos heute noch ausarbeiten, der Fotograf Schlierenzauer schon. Dadurch ward er zum perfekten Testimonial für diesen Store. 

"Stille Momente"

"Das Bild zum Anfassen ist wichtig, es ist wertvoll, und es ist besser als jedes Speichermedium. Vor allem, wenn man so schlampig ist wie ich und die Memorycards immer verlegt", meint Peter Coeln, Geschäftsführer des neuen Standorts und der Fotogalerien West- und Ostlicht.

Dem hochwertigen Print wird hier neben der gesamten Produktpalette der deutschen Traditionsmarke also viel Platz eingeräumt. In der Galerie für wechselnde Ausstellungen im ersten Stock sind noch bis zum 2. 2. 2013 Schlierenzauers Fotos zum Thema "Stille Momente" gehängt. Und obwohl auch Leica längst mehr digitale als analoge Apparate verkauft, sagt Coeln: "Seit rund zwei Jahren orte ich eine Gegenbewegung und wieder Interesse an Kameras mit Film. Es ist ein wenig wie mit Musik auf Vinyl." (saum, Rondo, DER STANDARD, 9.11.2012)

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9 Postings

Digital photographie ist lagfriestig viel teuer als analog fotographie.
wen ich meiner negative habe brauche nicht jeder 3 jahre neue camera neue computers und neue software neue cd

Bild zum Anfassen

"Das Bild zum Anfassen ist wichtig, es ist wertvoll, und es ist besser als jedes Speichermedium. Vor allem, wenn man so schlampig ist wie ich und die Memorycards immer verlegt"

Dem Bild zum Anfassen kann ich nur zustimmen.

Aber das mit der Speicherkarte verstehe ich nicht. Diese Dinger kann man mehrmals mit Fotos befüllen. Das sind keine Negativstreifen, die man irgendwo in einer Schuhschachtel aufbewahrt und "verlegt". Üblicherweise überspielt man die Bilder auf einen Computer und formatiert die Speicherkarte.

Ich glaube, da sollte Peter Coeln seine Arbeitsweise noch einmal überdenken... ;-)

den schlierenzauer kann ich mir aber auch als kapperl kaufen

und sogar mit jeder rb-dose finanizell unterstützen. ich hätt gern eine gebrauchte unterhose von dem, auch das erscheint mir von wert!

liebes christkind, bittebitte bring eine leica m9 mit einem supernen glas!

bitte,

dein dich liebender oblo

sorry

m solls heißen, grrrr

Herr Coeln scheint einer der Lieblinge der Standard-Redaktion zu sein: Nicht nur seine Westlicht- und Ostblock-Galerien lachen einem dauernd aus der Zeitung entgegen, erst vor Kurzem durfte er uns auch sein bescheidenes Wohnloft präsentieren... Eigentlich auch zum Kotzen.

Fehlt hier ein Hinweis auf bezahlte Anzeige?

das Wort "bezahlt" in Zusammenhang mit "Leica" zu bringen, erfordert nun mal verdammt viel Mut.

Ich glaube

JA

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