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Ankara/Brüssel/Berlin - Die türkische Regierung hat europäischen Ländern vorgeworfen, tausende muslimische Kinder aus türkischen Familien christlichen Eltern anvertraut und damit umerzogen zu haben. Rund 4.000 türkische Kinder aus muslimischen Familien seien christlichen Familien gegeben worden, sagte Vizepremier Bekir Bozdag nach einem Bericht der Internetausgabe der Zeitung "Hürriyet" am Dienstag in Ankara.
Die Kinder stammten aus zerrütteten Ehen oder seien ihren Eltern aus anderen Gründen weggenommen worden. "Wir stehen vor einem großen Drama, einer großen Assimilierung", sagte der stellvertretende Regierungschef nach dem Bericht. Die Türkei wolle, dass betroffene türkische Kinder in türkischen Familien ein neues Heim finden könnten.
Laut "Hürriyet" äußerte sich Bozdag im Haushaltsausschuss des türkischen Parlamentes während Beratungen über den Etat des staatlichen türkischen Religionsamtes. Der Vizepremier habe nicht gesagt, wie viele Kinder in welchen Ländern christlichen Eltern übergeben würden und wie der Entzug der Sorgerechte der muslimischen Familien begründet wurde.
Die Türkei beklagt regelmäßig, dass Behörden in Deutschland und anderen europäische Länder versuchen, die türkisch-muslimischen Gemeinden dort zur Aufgabe ihrer kulturellen Wurzeln zu bewegen und zu assimilieren. Vor vier Jahren löste Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan einen Aufschrei der Empörung in Deutschland aus, indem er in einer Rede in Köln vor einer Assimilierung der Türken in der Bundesrepublik warnte und diese als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" geißelte. (APA, 6.11.2012)
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Die Familie eines kurdischen Mittschülers, die waren Aleviten, konventierten zum Christentum. Danach hieß er aufeinmal Lukas!! Den Grund wollte er nie nennen, behauptete immer weil man in Europa ist, muss man sich denen jetzt auch anpassen! Er selbst stammt aus Tunceli!
guter kurdischer Junge! er hat es verstanden.
wieso geben Sie sich eigentlich westlich klingenden Nick "Tim" und nicht Alibaba oder so - Ihr türkischer Nix-Integration-Geist ist doch nicht etwa während der Besuche beim Religionslehrer schwach geworden?
Hier fühlen sie sich nicht wohl, leben unter "Feinden",
können ihre Religion nicht richtig ausüben usw.
Wenn für einen Moslem ihre Religion wirklich wichtig ist, dann verlässt er seine Heimat, (wo er ihre Religion optimal ausüben kann) nicht.
Ergo, für die Muslime, die nach Europa ausgewandert sind, kann ihre Religion nicht das wichtigste sein, sondern der Wohlstand, den sie hier auch bekommen.
Sie sollten sich nicht ständig beklagen, sondern gegenüber die Länder, die sie aufgenommen haben einfach dankbar sein.
Ausweitung des Einflussbereichs des Islam.
Auch die Christen hatten mal solche Ideen.
Eigentlich haben sie sie immer noch, aber die Christen haben den christlichen Religionen ihre "missionarische Tätigkeit" gründlich ausgetrieben.
Nur dort, von wo die Berichterstattung über die Zustände nur spärlich erfolgt, dort versuchen noch ein paar katholiban, evangeliban, ... die Menschen "umzuformen". Aber Schwert und Feuer sind auch schon - meist - tabu!
Die Minderheiten in der Türkei kennen sicherlich etliche Balladen von der islamistischen Assimilation und Unterdrückung!
Assimilation in der Schweiz:
http://www.tagesanzeiger.ch/30846497/print.html
In der Türkei und Saudi Arabien können sie salafisieren und arabisieren wie sie wollen, in Europa müssen sie sich jedoch anpassen oder eben eine Rückkehr in Betracht ziehen!
Welch eine Ironie, ausgerechnet Deutschland hat die türkischen Islamisten in den 80er und 90er unterstützt und ihnen Schutz vor Verfolgung gewährt!
völlig aburde vorwürfe, passen aber wie immer innenpolitisch..
wenn man in solchen idiotischen dimensionen denkt, dann sollte aber zuerst von türkischer seite die frage beantwortet werden, wie viele kinder in der zeit der osmanischen okkupation auf dem balkan christlichen familien im rahmen der sogenannten "knabenlese" geraubt und ihrer eigenen identität bestohlen wurden und sie zu kampfmaschinen zu machen und sie dann im kampf gegen ihr eigenes volk einzusetzen...?
ich glaube wenn, dann wäre da etwas gut zu machen...
Tja, Assimilation ist nun mal eine der "Gefahren", der man sich aussetzt, wenn man in ein anderes Land emigriert. Die lässt sich ohne Apartheit oder Selbstsegregation auf lange Sicht (über mehrere Generationen) kaum verhindern.
Wer das nicht will, der soll halt daheim bleiben.
Um sein Türkentum zu pflegen, ist die Türkei sicher der geeignetere Ort.
Wenn man allerdings das Ziel verfolgt, Europa mit der "türkischen Kultur zu impfen" (Ertan Toprak) und schnell wachsende türkische Enklaven zu etablieren, dann ist das natürlich auch keine Option. Ansonsten hätte Erdogan die türkischen Migranten eh schon lange zur Rückkehr in die alte Heimat aufgerufen.
- so schaut´s aus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Isla... eutschland
Davon wieviele Türken? Sicher der Großteil.
Mich wundert immer dass es solche Artikel überhaupt gibt... Umerziehung... also wirklich. Der Kerl sollte besser dafür sorgen dass er in der Türkei soziale Standards und gesellschaftliche Normen einführt damit nicht millionen von Türken im Ausland leben müssen sondern auch in der Heimat ein Leben im Wohlstand führen können, aber davon will der Obermuselmann natürlich nichts wissen.
Vor zwei, drei Wochen war ich in der Türkei.
Vorher hätte ich ihnen zugestimmt. Jetzt muss ich aber sagen, dass es wohl mehr hysterisch-muslimische Türken im Ausland gibt denn in der Türkei selbst.
Im Lande selbst herrscht eher muselmanische Gelassenheit! :-)
Fakt ist, daß Ehen mit Nichtmuslimen von Türken grundsätzlich eher abgelehnt werden, in der Community nicht gern gesehen sind, und im Falle solcher Vereinigungen der nichtmuslimische Partner meist zum Islam konvertieren muß um akzeptiert zu werden.
Das nenne ich Assimilierung.
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