Relaunch am Tag der US-Wahl: "Kurier" in neuem Design

6. November 2012, 17:57

Neue Typographie und Inhaltsstruktur - Online will man "schnellen Überblick in Schlagzeilenopik" bieten

Der "Kurier" hat sich am Tag der US-Wahl ein neues Erscheinungsbild verpasst, damit das Blatt "etwas fescher" aussieht, wie Chefredakteur Helmut Brandstätter in einem Video auf der Website erläutert. Neue Typographie und Inhaltsstruktur für Print werden von Creative Director Helge Schalk verantwortet und sollen die Tageszeitung leserfreundlich positionieren. Ein sogenannter "verkehrter Bucheinstieg" soll die letzte Seite eines Buches zur Introseite eines Ressorts machen, für Serviceelemente wie Horoskop und Wetter gibt es Fixplätze.

"Schneller Überblick"

Für Chief Digital Officer George Nimeh ist der neu gestaltete kurier.at ein "Premium-Produkt", das "schnellen Überblick in Schlagzeilenopik" und fundierte Berichterstattung bieten soll. Optisch setzt man auf große Schrift und noch größere Fotos als bisher. Design und Konzept kommt von KircherBurkhardt.

Den Aufmacherbereich dominiert Dienstagabend "das Rennen ums Weiße Haus", hier gibt es nach einem Klick Bericht, Video-Analyse, Reportage und die - deutlich dezenter als zuvor designte - Diashow. Weiter auf der Aufmacherseite geht es mit Ressortblöcken, dazwischen das großflächige "Bild des Tages" (Schlittenhunde) und die Aufforderung "Rihanna, zieh dir bitte etwas an".

Motto: Infotainment

Infotainment laute das Motto der heutigen Zeit, so "Kurier"-Geschäftsführer Thomas Kralinger in einer Aussendung. Futurezone.at, GaultMillau.at, film.at und event.at sind als Special-Interest-Produkte auf der Startseite eingebunden. (red, derStandard.at, 6.11.2012)

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Unlesbar

Sorry, ich habe es versucht, mir Mühe gegeben - aber das Blatt ist unlesbar geworden. Nicht das es vorher toll war. Werde "Kurier" nicht mehr lesen, auch nicht gratis.

der neue Kurier - z.b. gestern:

Titelseite: ganzseitige Anzeige
Seite 3: ganzseitige Anzeige
Seite 5: ganzseitige Anzeige
Rückseite des vierten Buches: ganzseitige Anzeige

Und mitten drinnen jede Menge bezahlter Content mit redaktioneller Optik, der nur schlecht als Werbung erkennbar ist.

Für den eigentlichen Inhalt bleiben da nur mehr die billigen Plätze.

wtf ...

Wirklich schlecht

gemacht. In Zeiten wo der Sport mehr Wichtigkeit braucht wird er im Kurier auf die Rückseite der Wirtschaft geklatscht. Bravo! Bei den Börsekursen werden die "Zuletzt"-Werte anstelle der aktuellen Kurse farbig dargestellt. Die Überschriften sind eine Katastrophe und die Schrift nun viel schwerer lesbar. Was aber eigentlich wiederum eh kein Problem war, weil das Blattl kaum dicker als ein zweilagiges Toilettenpapier war.

Streich sie das erste 's' aus deinem Nick Rudi

wieso braucht sport mehr wichtigkeit???

ist mir auch nicht klar...

ey joe

Toilet paper

Rudy, thanks for your constructive comment. We feel differently, as do our growing number of readers.

"...as do our growing number of readers."

The dream of the warm Eislutschker.

Gott sei Dank! Ein neues Design!

Jetzt wird alles gut! Jetzt werden die Menschen den Kurier kaufen, wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln und sie werden kurier.at anklicken, bis die Mousetasten glühen!

Na wenn das Design nicht der Grund ist, weshalb man Medien nutzt und Zeitungen kauft, warum denn dann?

Jetzt können wir beruhigt 50% der Journalisten und Redakteure entlassen, die brauch ma nimmt, wir haben ja ein sensationelles Design!

Muss sofort in die Trafik einen Kurier kaufen, keine Zeit mehr zum posten, sorry,....

it's a combination ...

We would be nothing without the expertise of our editorial team. They are the heart of our business, alongside our readers.

Our design was refreshed to highlight their content in a more modern and innovative way.

And I have no idea where you are getting your percentages from, but you are wrong. One of the first rules of journalism is to check your facts. Given your misrepresentation of reality, I can only assume that you are not in the business. ;)

hi,

obviously YOU are not in the business, presenting that ****

Lieber Herr Nimeh!

Danke für Ihren Kommentar. Es ist durchaus hilfreich wenn man die Sprache des Landes beherrscht, in der man Medien macht. Der Vorteil dabei ist, man kann die "Feinheiten" wie "Ironie" einer Sprache erkennen und interpretieren und verfällt nicht dem Irrtum, bei einem Text handle es sich um eine faktische Behauptung.

Man könnte dann auch zwischen den Zeilen lesen und würde die Kernaussage verstehen und interpretieren können.

Es ist mir aber durchaus nachvollziehbar, dass man sich, den Inhalt der eigenen Medien möglicher Weise
aus sprachlichen Defiziten nicht verstehen könnend, besser mit Designs beschäftigt, als mit dem Produkt an sich. Nur so als Vermutung.

In diesem Sinne: "I wish you what." ;-)

to Besen Ding

Sorry that I cannot (yet) write to you in German. It's a hard language to learn in 9 months. Trust me, I'm trying.

I'm perfectly capable of understanding the irony and subtleties of the language, however. And you know, if I have questions, I can ask HB for some help.

My focus is across all aspects of our business. To assume otherwise would be naïve. That's a French word. I hope that's ok with you. #irony

.... wahahahaha ... was laberst du da für einen sch***, bzw wie viel davon hast du an den kurier gerichtet, dass sie das ok für deine überlegungen gegeben haben. ? omg!

AD: "I can only assume that you are not in the business. ;)"

Lieber Herr Nimeh!

1) ist es unhöflich sich dauerhaft der Verwendung der Landessprache in einer Kommunikation zu verweigern. Wie ich sehen konnte, antworten Sie jedem Posting in englischer Sprache.
2) Wenn man "in the - Austrian media - business" ist, hat man vielleicht verstanden, dass Medien sehr viel mit Kultur zu tun haben und deren Konsumation durchaus mit der "Blattlinie". Politisch steht der Standard am anderen Ende des politische Farbspektrums als der Kurier, da hilft auch das beste Design nichts um Leser zu konvertieren - nur so ein Hinweis.
3) Content: ein Pendant zum "Etat" finde ich bei Ihnen nicht. Vielleicht ist das ein "Anreiz" sich auch einmal Inhaltlich mit dem eigenen Medium auseinander zu setzen.

Da hat sich anscheinend wer vor den Zugriffszahlen von oe24 beeindrucken lassen ;)

die ja aber,

wie wir wissen von wetter.at kommen, nicht von oe24 ;))

Die Printausgabe ist.. naja, gewöhnungsbedürtig, aber die online-Site ist zum Krenreiben

Krenreiben?

Perhaps we should have a ham sandwich (with kren) and discuss this together. :)

Kren isst man hier zu Lande zur Stelze, Schweinsbraten und zum Beinschinken

Sicherlich NICHT zu einem "Sandwich" my dear!
Wir haben ein ganz passable kulinarische Kultur in diesem Land, lassen'S sich doch einfach mal inspirieren. In Sachen Kren empfehle ich Ihnen das Schweizer Haus (da lernen's dann auch gleich die Menschen kennen, für die Sie das alles machen) und den Plachutta, detto wie oben, und da können Sie wählen zwischen Wollzeile, Hietzinger Bräu, Grünspan und Nussdorfer Platzl - oder gehen'S zum Renner am Nussdorfer Platzl. Der Ubl ist auch nicht schlecht und wahrscheinlich können Ihnen die Standard Leser noch viele weiter Tipps für gute Wiener-, oder Österreichische Küche geben, wenn Sie da Hilfe brauchen. Vielleicht aber auch ihre eigenen? Ich weiss das nicht, ich lese keinen Kurier.

Erstaunlich...

...wie viele hier die Printausgabe des Kurier lesen.

Mir kommt die alle zwei, drei Jahr mal in die Hände.

Print ist schrecklich

unübersichtlich, schwer lesbar, headlines sind nicht zu erkennen.
und vor allem das der sport kein eigenes heft ist, ist ein verbrechen. auf wiedersehen kurier.

ich hab fünf minuten gebraucht bis ich noch voll verschlafen die champions leauge ergebnisse gefunden habe.
den sportteil auf der hinterseite des wirtschaftsteil finde ich nich optimal...

realtime

Hi. It's a great point. We're already building in realtime live sports results into the site. Today is only Day 1. :)

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