Relaunch am Tag der US-Wahl: "Kurier" in neuem Design

Neue Typographie und Inhaltsstruktur - Online will man "schnellen Überblick in Schlagzeilenopik" bieten

Der "Kurier" hat sich am Tag der US-Wahl ein neues Erscheinungsbild verpasst, damit das Blatt "etwas fescher" aussieht, wie Chefredakteur Helmut Brandstätter in einem Video auf der Website erläutert. Neue Typographie und Inhaltsstruktur für Print werden von Creative Director Helge Schalk verantwortet und sollen die Tageszeitung leserfreundlich positionieren. Ein sogenannter "verkehrter Bucheinstieg" soll die letzte Seite eines Buches zur Introseite eines Ressorts machen, für Serviceelemente wie Horoskop und Wetter gibt es Fixplätze.

"Schneller Überblick"

Für Chief Digital Officer George Nimeh ist der neu gestaltete kurier.at ein "Premium-Produkt", das "schnellen Überblick in Schlagzeilenopik" und fundierte Berichterstattung bieten soll. Optisch setzt man auf große Schrift und noch größere Fotos als bisher. Design und Konzept kommt von KircherBurkhardt.

Den Aufmacherbereich dominiert Dienstagabend "das Rennen ums Weiße Haus", hier gibt es nach einem Klick Bericht, Video-Analyse, Reportage und die - deutlich dezenter als zuvor designte - Diashow. Weiter auf der Aufmacherseite geht es mit Ressortblöcken, dazwischen das großflächige "Bild des Tages" (Schlittenhunde) und die Aufforderung "Rihanna, zieh dir bitte etwas an".

Motto: Infotainment

Infotainment laute das Motto der heutigen Zeit, so "Kurier"-Geschäftsführer Thomas Kralinger in einer Aussendung. Futurezone.at, GaultMillau.at, film.at und event.at sind als Special-Interest-Produkte auf der Startseite eingebunden. (red, derStandard.at, 6.11.2012)

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