Orang-Utan mit 104 Luftgewehrkugeln im Körper gefunden

Ansichtssache | Julia Schilly
9. November 2012, 13:29

Die Orang-Utan Foundation berichtet über gehäufte Übergriffe auf die gefährdete Tierart

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foto: orangutan foundation uk

Kein Fehler beim Röntgen: Im Körper eines weiblichen Orang-Utans wurden 104 Geschosse aus einem Luftgewehr gezählt. Das Tier wurde nun von der Orang-Utan Foundation UK und der Indonesian Agency for Conservation of Natural Resources von einer Plantage im indonesischen Teil von Borneo gerettet.

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Nach wie vor sind Tiere lt. Gesetz ... Eine Sache ... Wen wundert also diese Respektlosigkeit

Nicht nur Biosprit...

...vor allem in der Kosmetikindustrie wird nur zu gerne Palmöl verwendet, aber auch für Reinigungsmittel (macht herrlichen Seifenschaum....).

Und natü

Nicht nur Biosprit...

...vor allem in der Kosmetikindustrie wird nur zu gerne Palmöl verwendet, aber auch für Reinigungsmittel (macht herrlichen Seifenschaum....).

Und natürlich in der Nahrungsmittelindustrie.

Unfassbar!

unfassbar?

haben Sie je daran gedachtt, was mit Wildtieren in Österreich angestellt wird?

Das ist anders umfassbar!

Leider wird Palmöl ja immer beliebter, es befindet sich mittlerweile in fast jedem Fertigprodukt.
Man kann da wohl nur seine persönliche Konsequenz ziehen, Firmen anschreiben und/oder Fertigprodukte eher meiden bzw. bewusster mit dem Erwerb dieser umgehen.
Nachdem SPAR die relativ junge Veggie-Linie herausgebracht hatte, habe ich mir einmal erlaubt nachzufragen, warum in dem veganen Chilli unbedingt Palmöl enthalten sein muss. Dies scheint mir keine unersetzbare Zutat zu sein. Wie erwartet habe ich natürlich keine Antwort erhalten. Häufen sich solche Anfragen/Beschwerden, wird das eine oder das andere Unternehmen vielleicht umdenken. Die Masse hat hier natürlich mehr Einfluss als einzelne Personen.

Ich bin ja eigentlich gegen Eingriffe des Staates...

aber wie wäre es mit einer Kennzeichnungspflicht, so eine Art Siegel: "Enthält Palmöl".

Dann würde man eher nicht zu diesen Produkten greifen, und die Produzenten würden "freiwillig" umstellen, um Imageverlust zu vermeiden.

wie wäre es mit

*kommt aus Österreich -dort wurden alle Tierarten bereits erfolgreich ausgerottet*
hm...?

Ja

...weil zurückkommen werden sie nimma so schnell.

solange die Jägerlobby regiert.

Ist allemal esser als noch vorhandene in anderen Ländern auszurotten

ahso

wir haben es uns nun gemütlich eingerichtet, die Lebensmittel wachsen im Supermarktregal und nun dürfen wir mit dem drohenden Zeigefinger auf arme Bauern in Indonesien zeigen, die bloß ums Überleben kämpfen.

Wäre doch interessant, wieviele der hier Empörten auf Lebensraum zugunsten an sich angestammter Tiere verzichten würden, die sich als Nahrungskonkurrenten erweisen?!

Mir ziehts alles zsammen..

..bei der Vorstellung wie oft das Tier leiden musste, ich denke da sind sich hier alle einig. Was mir bei der Diskussion fehlt, was können wir tun, damit wenigsten die Chance bestehe dass solche Vorfälle weniger werden? Hat wer Erfahrungen welche Organisationen untertützenswert sind?

DR WILL SMITS

http://orangutan.or.id/

Der Mann war vor ein paar Jahren in Wien, beeindruckend.

Was kann man da tun ??

Da kann man spenden, spenden und wieder spenden ...
Das erleichtert das Gewissen ungemein
und die Welt ist wieder in Ordnung.

P.S.: Was schwebt Ihnen den so vor?
Ich meine, welchen Betrag würden Sie
denn so locker machen wollen ??

genau darum geht es mir ja! Eben nicht nur das Gewissen mit Spenden beruhigen. Meine Frage war ja ernst gemeint, was können wir sonst tun?

"Die Frage war ja ernst gemeint ..."

Und daher auch eine ernst gemeinte Antwort:
In einer Welt, in der sich praktisch unser gesammter Kontinent in einer Art kollektiven Nachhaltigkeits-Wahns befindet, in der auf der einen Seite permanent behauptet wird, Menschen müssten verhungern weil die Nahrungsmittel für so viele nicht ausreichten (siehe die entsprechenden Foren!), auf der anderen Seite aber lautstark gefordert wird, beste Lebensmittel zu Autobenzin zu verarbeiten, können Sie praktisch überhaupt nichts mehr tun.
Die Dinge nehmen dann ihren Lauf.
Der Regenwald wird abgeholzt, so oder so, wenn nicht fürs Palmöl, dann eben für etwas anderes.
Wildtiere können auf Dauer nur in Zoos überleben.
Und daher erscheint es mir auch nicht sinnvoll,
zu "spenden". Egal wohin auch immer.

Na, wenn es um Palmöl geht - müsste man dann nicht eben da ansetzen, also den Biosprit boykottieren?

Aber wer fährt eigentlich mit diesem Biosprit, von dem da jetzt in letzter Zeit dauernd die Rede ist? Ich kenne niemanden.

Vier Pfoten ist dort aktiv, ich glaube der WWF auch.....

Ich wüsste da eine Organisation die gegen solche Sachen wirklich ankämpft,
http://www.weltbevoelkerung.de/oberes-me... gsuhr.html

Bestie Mensch!

Ich musste mir daß jetzt zweimal durch den Kopf gehen lassen, den Artikel und die Kommentare, und ich denke der da geschossen hat wollte das Tier auf keinen Fall töten, sonst hätte er wohl ein ganz anderes Kaliber gewählt, er wollte es nur verschrecken um sich seiner Nahrungsmittel sicher zu sein, und war sich der Konsequenzen seines Handelns nicht bewusst. Er dachte wohl die Projektile seines Luftgewehr verursachen bei dem Tier einen Schreck und vertreiben es. Er hätte ja auch ein ganz anderes Kaliber wählen können um es mit einem Schuß zu töten, aber das wollte er nicht.

alleine daas man so etwas macht zeigt in welcher welt wir leben. diese welt wird immer verrückter, ich frage mich was geht in einem menschen vor wenn er sich von seinem "freund" mit einer waffe anschiessen lässt????? habt ihr nichts anderes zu tun? perverse säcke...

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