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Berlin - Die Kastelruther Spatzen, eine der erfolgreichsten Gruppen der Volksmusik, spielen auf ihren CDs nicht selbst die Instrumente. "Nur die Stimme von Sänger Norbert Rier ist echt. Sonst nichts", sagte ihr Produzent Walter Widemair der "Bild"-Zeitung vom Dienstag. Rier bestätigte der "Bild", dass die Gruppe im Studio mit anderen Musikern arbeitet. "Das mit den Studiomusikern machen wir, um Kosten zu sparen. Außerdem wollen wir immer eine perfekte Produktion abliefern und das geht nun mal nicht anders", sagte der 52-Jährige.
Laut Widemair, der "Bild" zufolge in diesem Monat ein Buch über die Volksmusikgruppe veröffentlicht, kamen bei den CD-Produktionen etwa ein Gitarrist von Howard Carpendale und der Schlagzeuger der Söhne Mannheims zum Einsatz. Bei ihren Live-Konzerten spielen die Südtiroler Volksmusiker dem Produzenten zufolge aber selbst. "Da hört man genau, dass die Spatzen nur durchschnittlich spielen", sagte Widemair.
Die Kastelruther Spatzen wurden 1983 gegründet und haben seitdem 35 Alben veröffentlicht. Sie holten 61 Mal mit ihren CDs Goldstatus und 18 Mal Platin, außerdem gewannen sie dreizehn Mal den bedeutendsten deutschen Musikpreis Echo. Damit haben sie mit Abstand die meisten Echos abgeräumt. (APA, 6.11.2012)
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Bei CD-Produktionen ist es üblich andere Musiker ersatzweise spielen zu lassen.
Aber: Haben die für die ordnungsgemäße GVL/LSG-Meldung verantwortlichen Tontechniker und Produzenten die wirklich spielenden Musiker gemeldet und vor allem keinesfalls die ersetzten Künstler der Musikgruppe?
Es ist eine Charaktersache wie man mit den eigenen Fans umgeht. Aber die Musiker landauf-landab sollte man wirklich nicht betrügen.
Die Frage lautet daher:
Kassieren Mitglieder der Kastelruther Spatzen ungerechtfertigt nicht unerhebliche Beträge von der GVL/LSG, welche anderen Musikern damit weggenommen wurden?
Es stellt sich damit die Frage: Ist da Betrug im Spiel? Wenn Ja, dann ist es selbstverständlich ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
Ich bin kein Fan der volkstümlichen Musik und schon gar keiner der die Kastelruther Spatzen gut findet aber das ist doch nichts Neues, daß mit Studiomusikern gearbeitet wird Und das ist nicht nur auf die volkstümliche Musik beschränkt sondern fast bei jeder Studioprodutkion wird das so gemacht Jeder der populären Musikstars, egal welcher Richtung, macht das so. Das spart Kosten und es klingt eben besser Den Unterschied merkt man denn sehr schnell bei Liveauftritten wobei die volkstümlichen noch eher live spielen als so mancher Popstar der nicht mal richtig singen kann. Also nichts Neues. Übrigens auch die vielgepriesenen Schürzenjäger haben lediglich die Titel selbst eingesungen, selbst gespielt haben auch die nicht.
hehe göttliche... wir wollen eine perfekte produktion abliefern, leider fehlen der band mitglieder, die ihre instrumente entsprechend beherrschen...
und das wohlgemerkt am instrumentarischem niveau der spatzerl gemessen :-)
für mich die derzeit übelsten gruppen sind die 'ursprung buam', dicht gefolgt von den 'amigos'.
textlich wirklich kritisch sind nur 'die ladiner'.
die spatzen sollen übrigens auch dauerkunden im rotlichtmillieu sein. wurde zumindest immer wieder von managern behauptet.
wäre an sich egal - der leader pflegt allerdings ein anderes image: haflinger gaul und ehefrau!
(Schatten überm Rosenhof)
Die Uhr schlug die kürzeste Stunde, da saß er zerbrochen im Raum
Die Sinne vom Rotwein benebelt, gewinnen das kann er jetzt kaum
Die kräftigen Finger sie zittern, das Blatt in der Hand zählt nicht viel
Doch er will das Schicksal versuchen und setzt seinen Hof nun aufs Spiel
Ref: Schatten überm Rosenhof, den schönsten Hof im Tal
Kein Sturm kein Feuer keine Not, brachten ihn zu Fall
Schatten überm Rosenhof, wenn Sucht zum Schicksal wird
Und ein Kartenspiel entscheiden muss, ob man Haus und Hof verliert.
LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL
ergänzend zu brunello63: der text kommt der echten volksmusik nahe, wo auch schicksale aus dem eigenen milieu besungen wurden. und dieser gibt leider wahre geschehnisse wieder.
ich mache mich zwar auch über die spatzerl lustig, aber der text taugt etwas.
eine richtige band spielt natürlich auch im studio zusammen die lieder ein, inkl. reichlich drogen/alkoholkonsum und dann fliegen schon mal die fäuste wenn es zu künstlerischen "differenzen" kommt...am ende jedoch rauft man sich zusammen und es entsteht ein album! im schnitt zwei monate studioarbeit!
"daheim" lässt sich der leader mit seinen haflinger gaul ablichten und seiner frau!
auf "tour" dann angeblich regelmässige abstecher in die rotlichtszene!
manchmal (angeblich) soll er besoffen auf der bühne erscheinen.
das passt nicht in die "heile welt der volksmusik".
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