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Fast 20 Prozent der Deutschen haben einen oder mehrere Schilddrüsenknoten. Bei den über 65-Jährigen ist sogar fast jeder Zweite von einer Erkrankung der Schilddrüse betroffen. Die Vergrößerung der Schilddrüse durch die Knoten kann sich für die Betroffenen sehr unangenehm auswirken: Ein Gefühl wie bei einem Kloß im Hals, ein unangenehmes Druckgefühl, Heiserkeit oder Räusperzwang können die Folge sein.
Als erstes Krankenhaus in Europa hat nun die Klinik für Nuklearmedizin am Frankfurter Universitätsklinikum Mikrowellen gegen Schilddrüsenknoten eingesetzt. Dabei wird das kranke Gewebe durch Mikrowellenbestrahlung verbrannt und entfernt. Das Verfahren hat große Vorteile für die Patienten: Es ist schneller, effizienter und weniger schmerzhaft als alternative Methoden.
Für die Mikrowellenablation ist keine Operation notwendig. Unter lokaler Betäubung wird eine Sonde durch die Haut geleitet. Sie dient dazu, die Mikrowellen direkt auf den Schilddrüsenknoten zu lenken. Die kranken Zellen werden durch die Wellen erhitzt. Das behandelte Schilddrüsengewebe wird dann vom Körper abgebaut. Der Schilddrüsenknoten wird in kürzester Zeit kleiner.
Mithilfe von Echtzeitbildern aus einem Ultraschallgerät wird der Eingriff jederzeit beobachtet und kontrolliert. Die Dauer der Behandlung beträgt je nach Größe und Zahl der Schilddrüsenknoten zwischen zehn und 15 Minuten. Ein stationärer Aufenthalt von wenigen Tagen ist ausreichend. Wenn die Untersuchung unmittelbar nach der Anwendung zeigt, dass ein noch besseres Ergebnis möglich ist, kann direkt im Anschluss eine weitere Mikrowellenablation stattfinden. Da der Eingriff mit einer dünnen Nadel durchgeführt wird, ist auch das kosmetische Resultat hervorragend.
Schilddrüsenknoten werden bis dato vor allem mit der Radiojodtherapie behandelt. Dabei wird dem Patienten radioaktives Jod, meist in Form einer Kapsel, verabreicht. Wenn diese Therapie allein nicht ausreicht, werden die Schilddrüsenknoten oft operativ entfernt. Demgegenüber hat die Mikrowellenablation den Vorteil, dass die Risiken einer Operation und der dazugehörigen Narkose komplett entfallen. Dies ist insbesondere für Menschen wichtig, die Vorerkrankungen, beispielsweise des Herz-Kreislaufsystems, aufweisen und damit auch ein erhöhtes Risiko bei einer Operation haben.
Als Alternative zur Operation wurde in einigen Krankenhäusern bereits die Radiofrequenzablation eingesetzt. Dabei wird das erkrankte Gewebe mittels hochfrequentem elektrischem Strom beseitigt. Auch gegenüber diesem Verfahren hat die Mikrowellenablation Vorteile, da sie schneller, effizienter und weniger schmerzhaft ist. (red, derStandard.at, 6.11.2011)
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sondern der sie enervierende Nerv (der Recurrens) kann beschädigt werden.
http://tv.doccheck.com/de/movie/... recurrens/
Ob bei der hier beschriebenen Ablation der Nerv gefährdet ist hängt wohl von Größe und Lage des Knoten ab.
mindesten einer von den Vieren ist dafür zu groß.
Auch das offene chirurgische Verfahren ist heute ziemlich verfeinert.
Der Patient wird mit einem Trachealtubus intubiert der Elektroden drannen hat mit denen man den Nerv stimulieren kann, damit der Chirurg erkennen kann, ob er dem Nerven gefährlich nahe kommt.
habe mir den Artikel gerade eben nochmals wegen der Knotengrösse durchgelesen, einen Hinweis, dass ein Knoten nur bis zu einem bestimmten Maximum behandelt wird, konnte ich nicht finden.
Aber wahrscheinlich haben Sie sich da bereits im Vorfeld schlau gemacht.
Jedenfalls halte ich Ihnen die Daumen,dass Sie, die für sich optimale Lösung finden.
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