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Es mag nach einem Horrorszenario für Datenschützer klingen, ist in der Theorie allerdings längst umsetzbar: Wohnzimmer-Gadgets können sehr wohl die ein oder andere Information über die Nutzer erlangen, die eigentlich schützenswert und hochsensibel wäre. Wie am 1. November bekannt wurde, hält Microsoft ein Patent, mit dem durch das gestengesteuerte Xbox Kinect die Anzahl an Personen vor einem Gerät ausfindig gemacht werden kann. Doch damit nicht genug: Auch Kameras auf Mobiltelefonen könnten laut Patentschreiben mit der Technologie ausgestattet werden, um das Konsumverhalten von Usern zu überprüfen.
Das Patent wurde am 26. April 2011 beantragt und ist nun öffentlich einsehbar. Microsoft schreibt darin, dass es unterschiedliche Lizenzoptionen von Inhalten für den User geben könnte, die abhängig von dessen Konsumgewohnheiten wären. Der Content würde nur dann angezeigt werden, wenn eine für die entsprechende Lizenz bewilligte maximale Anzahl an Konsumenten gegenwärtig ist. Konkret schreibt Microsoft von einem "Monitoring", um die Anzahl der konsumierenden Nutzer während der Contentwiedergabe zu ermitteln.
Stimmt die Anzahl der User nicht mit der Lizenz überein, hat der Kunde die Möglichkeit, eine andere Lizenz zu erwerben, die ihn zum Abspielen vor einem größeren "Publikum" berechtigt. Auch von "Gebühren" für jeden einzelnen zusätzlichen User ist in dem Dokument die Rede. Diese Überprüfung soll nicht nur vor dem Kauf einer Lizenz stattfinden, sondern während der gesamten Ausstrahlung. Kauft man sich über den Xbox Store einen Film, könnte Microsoft theoretisch überprüfen, wieviele Leute während der gesamten Abspieldauer vor dem Gerät sitzen. Die Technologie ist allerdings nicht nur auf die Xbox beschränkt. Im Patent schreibt Microsoft beispielsweise auch von Set-Top-Boxen und PCs. (iw, derStandard.at, 6.11.2012)
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(Abgesehen davon, ist der Erkennungsalgorithmus der Kinect echt leicht auszuhebeln. Man kann zum Beispiel die Kinect wegdrehen, die Linse zukleben, sich aneinander kuscheln, sich in eine Decke hüllen, etc.)
Ich könnte mir aber vorstellen, daß Benutzer sich das nicht gefallen lassen und einige Sensoren während der Heimkinovorstellung "erblinden".
Jedenfalls ist dieses Patent nicht geeignet, den Verkauf von Kinect-Geräten zu fördern.
Danach muß nur noch das Bargeld abgeschafft werden, die Überwachungsnetzwerke miteinander verknüpft werden (da fällt denen schon was ein, warum wir das gut finden werden müssen) und dann können die Daumenschrauben angesetzt werden. Wird schneller gehen als uns lieb ist. Der große Bruder wird Realität.
... wurde von der Marktforschung entwickelt um (bei freiwilligen Teilnehmern) das Fernsehverhalten, besonders bei Werbungen, zu untersuchen. Das System erkennt nicht nur, wieviele Personen da sitzen, sondern erkennt auch die einzelnen Personen an sich und stellt sogar fest, ob sie zusehen oder z.B. eingeschlafen sind.
Technisch alles bereits längst ausgereift und in Betrieb - schlimm nur, was man damit noch alles ausspionieren könnte!
welche uns auch überwachen könnten - zB die Kameras an den Phones, welche den User filmen. Oder die Webcams bei den Notebooks (meine hab ich immer wieder zugeklebt - beim aktuellen Notebook sollte ich das noch machen). Kinect wird bei Partys oder für ein wenig Sporteln aufgedreht, ansonsten hat es meine Frau bei ihrer 360er immer abgedreht (braucht man ja nicht immer aufgedreht haben). Meine 360er hat kein Kinect - brauch ich nicht.
Kinect muss auch die Personen "zählen", damit die Konsole weiß, wie viele da mitspielen.
ich würde das "eine" vor Kinect weglassen ;-)
Jedenfalls ja, wir verwenden Kinect zum Spielen - meistens wenn wir Besuch da haben. Ist echt sehr witzig - nicht nur für die Kinder. Wobei mir das Spiel Kinect Adventures vollkommen ausreicht, welches gratis dabei ist. Es ist wie ein verbessertes EyeToy. Die Mädls fahren meistens voll auf Gesang oder Tanz-Kinect-Spiele ab. Also sogesehen ist Kinect schon ganz toll - nur für mich halt eher was lustiges für zwischendurch.
wir haben vor 1/2 Jahr die XBox gegen eine Wii getauscht weil niemand damit spielte. Die Wii war 1 Woche interessant ... seitdem verstaubt auch diese *lol*
Liegt vielleicht auch daran, dass meine Tochter Videospiele & TV absolut nicht ausstehen kann ...
Grademal Abends wird da vielleicht 20 Minuten Kika geguckt ...
Der 50€ Radio ist hingegen im Kinderzimmer im Dauereinsatz ... wie unterschiedlich wir alle nicht sind :)
Klingt zuerst etwas nach Luxus, ist aber gleich ganz logisch: ich spielte nichts ahnend mit meiner Xbox360 ... meine Frau sah mir dann immer wieder zu, spielte aber am PC. Dann spielte sie auch ab und zu mit meiner 360er ... das wurde dann immer mehr und immer zeitintensiver. Somit verdrängte sie mich - es gab dann ganz leichten Stress, da sie mir mein Hobby wegnimmt. Also bekam sie dann von ihrer Familie eine Xbox360Slim zu Weihnachten geschenkt. Somit bin ich wieder glücklich und hab meine Elite zurück, sie hat nun ihre eigene Konsole. Kein Stress mehr. Sie spielt halt auf nen älteren 32" LCD ... ich auf einem 46" LED *gggggg*
Ja, ich bin mit Games aufgewachsen. Meine Frau allerdings auch ;-)
Ja wir sind halt sicher in gewisser weise "Freaks" wie man so schön zu Leuten sagt, welche Spiele zocken. Aber bei uns merkt man dies nicht so sehr - wir haben Nachbarn, die haben ein "Zocker-Zimmer" - dort stehen 2 Kampf-PCs und das Paar zockt WoW und andere Online-Spiele (zB Diablo3). Die anderen Nachbarn schimpfen über dieses Paar, weil die seltsam und dumme Freaks sind. So kann man doch nicht leben, bla bla bla. Ich allerdings finde die cool - sind uns ähnlich. Allerdings sollte man dies nicht zugeben ;-)
Naja okay, das ist dann schon was anderes. Da kenne ich auch ein paar Leute - manche von denen sind schon ewige Studenten. Die Nachbarn jedoch gehen beide brav arbeiten (sind also produktive Mitbürger, so wie es der Staat will - allerdings sind es gar Ausländer bzw. waren es .... huii) und sind auch so soziale Menschen - welche halt gerne zocken.
..muss die Kinect nicht erkennen können, wieviele Leute sich vorm Gerät befinden, damit man zu zweit, zu dritt, usw. spielen kann? Rein technisch gesehen.
Und wer hat bitte beim Filmschauen seine Kinect am laufen? Bei Paranoia einfach ausstecken, von "Kinectzwang" hätt ich noch nichts gehört.
Damit sage ich nicht, dass man die Technologie nicht auch missbrauchen kann. Aber man sollte nicht automatisch davon ausgehen, dass das auch so ist.
Das ist ganz einfach.
Kinect aktiviert sich einfach automatisch wenn du entsprechende Filme ins Laufwerk tust oder wenn man Kinect selbst aktivieren muss, dann bleibt der Bildschirm einfach finster oder der Film wird mit vermindeter Qualität abgespielt.
Gut wenn sowas kommt, mach ich da nicht mehr mit. Wobei oft eh nur meine Frau und ich uns die Filme ansehen - mein kleines Heimkino ist sogesehen eh nur für maximal 3 Leute ausgelegt. Falls man sich dann aber vor jedem Film scannen lassen muss ... da wird man dann noch den guten, alten DVD-Zeiten nachweinen (von mir aus auch BR-Zeiten).
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