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Wien/Brüssel - Die EU-Kommission steht offenbar knapp vor der Entscheidung über eine Verlängerung der Medizin-Quotenregelung für Österreich. Konkret wurde auf Anfrage der APA in der Brüsseler Behörde kein Datum genannt, doch befinde sich die Causa "in der Pipeline" für eine Entscheidung und diese werde jedenfalls vor Jahresende getroffen. Die bisherige Regelung läuft Ende November aus.
Das Fünf-Jahres-Moratorium zur Aussetzung eines möglichen Vertragsverletzungsverfahren wegen der Quotenregelung war von der EU-Kommission im November 2007 gewährt worden. Über die Dauer der Verlängerung gab es in der Kommission Stillschweigen. Ob eine Ausdehnung der Frist für weitere sieben Jahre gewährt werden könnte - das wäre bis Ende 2019 - wurde nicht bestätigt.
Die Entscheidung der Kommission hatte sich in diesem Jahr auch deswegen verzögert, weil die von Österreich präsentierte Studie über den Ärztemangel erst analysiert wurde. Jedenfalls sei EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou der österreichischen Situation gegenüber sehr aufgeschlossen. Vassiliou hatte bereits im Mai erklärt, sie werde Österreich im Bestreben, eine Verlängerung der Medizin-Quotenregelung zu erreichen, unterstützen. Das derzeitige Moratorium läuft im November 2012 aus.
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle hatte im Sommer bei der Präsentation der Ärztebedarfstudie erklärt, er sehe darin auch ein wichtiges Ergebnis für die Argumentation gegenüber der EU-Kommission. Die Studie zeigt auf, dass zwar in Österreich genug Mediziner ausgebildet werden und das Land Europa-Spitze sei, doch müsse dafür gesorgt werden, dass möglichst viele von ihnen auch im Land bleiben.
Die in den Fächern Human- und Zahnmedizin eingeführte Quotenregelung legt fest, dass 75 Prozent der Studienplätze für Inhaber österreichischer Maturazeugnisse reserviert sind, 20 Prozent für EU-Bürger und fünf Prozent für Nicht-EU-Bürger. (APA, 6.11.2012)
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noch eine Baustelle???
Die Studenten im 5. Jahr (MedUni Wien) wissen zur Zeit nicht wo sie ihre Ausbildungsplätze für nächstes Jahr bekommen. Ihnen wurde nahegelegt sich selbst um diese Plätze im Ausland od. woanderes in Östereich zu kümmern.
Nachdem der Studienplan geändert wurde, werden 2 Jahrgänge zum selben Zeitpunkt gleiches Programm absolvieren müssen - daher für die Älteren - keine Ausbildungsplätze in Wien (bzw. nur in Härtefällen wie Schwangerschaft od. Ä)
Finde ich SKANDALÖS!!!!
Bei solchen Baustellen über die erhöte Quote zu sprechen finde ich - vernatwortungslos!!!!
ich bleib auch nicht im land, wenn ich den turnus machen muss, weil es dem haus so gut gefällt, billige arbeitskräfte zu haben, als turnusarzt in der hierarchie noch irgendwo unter der hausstaubmilbe sitze, und jahrelang dann darin festhänge, weil man an eine entsprechende facharztstelle nur mit vitamin B und glück kommt.
da muss sich noch einiges tun bis ich fertig bin, sonst suche ich mir die topausbildung woanders.
Geh hör auf, alle Verantwortlichen sagen, dass sein nur "urban legends".
Ein Turnusarzt verdient uregut. Und die Ausbildung ist spitze, die Arbeitszeiten erträglich und das Ansehen hoch.
Wenn die das doch immer wieder sagen, dann muss es doch stimmen? Odrrrr?
"mit ein paar diensten im monat"
ja eh, opferst halt 2,3 nächte in der woche und haust dich aufs ohr. bereitschaftsdienste sind ja bekannt dafür das man quasi durchschlafen kann. falls nicht wird schlaf sowieso überbewertet, und der restliche berufsaltag ist ja sowieso n klacks.
so ganz ohne verantwortung und ohne eine tonne anwälte die schon mit dem messer in der hand hinter deinem rücken stehen lebts sich recht sorglos als arzt.
da kann man sich über das großzügige gehalt echt freuen.
*facepalm*
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