Parkpickerl: Burgenland und Wien arbeiten an Pendler-Paket

6. November 2012, 11:51
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Vor allem Park-and-ride-Anlagen sollen ausgebaut werden

Eisenstadt - Die Ausweitung der Parkpickerlzone in Wien belastet auch die Pendler aus dem Burgenland. Die Sozialdemokraten beider Bundesländer wollen daher an einem Pendler-Paket arbeiten, Gespräche laufen bereits seit Monaten. Das teilten der burgenländische Klubobmann Christian Illedits und der Wiener Klubobmann Rudolf Schicker am Dienstag mit. Dafür sollen Tarife mit öffentlichen Bauträgern und Betreibern von Park-and-ride-Anlagen verhandelt werden.

Burgenland baut Park-and-ride-Anlagen aus

Mit der Ausweitung der Parkpickerlzone sei die SPÖ im Burgenland nicht glücklich, sagte Illedits. "Aber vom Jammern haben die betroffenen Pendlerinnen und Pendler nichts." Während in Wien mit den Sondertarifen Angebote etwa zur Benutzung freier Parkplätze in Garagen von Wohnhausanlagen geschaffen werden sollen, werde das Burgenland bestehende Park-and-ride-Anlagen ausbauen, sagte Illedits. Das solle das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern.

Eine Bringschuld sieht die SPÖ bei Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP), Illedits und Schicker forderten erneut eine "nachhaltig finanzielle Entlastung der Pendler". Das Pendlergeld sei "überfällig". (APA, 6.11.2012)

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