Suzuki schließt US-Autogeschäft

Japans viertgrößter Autobauer macht sein angeschlagenes Pkw-Geschäft in den USA dicht, der Konzern will sich künftig auf Motorräder konzentrieren

Tokio/Washington - Wegen der exportschädlichen Yen-Stärke und der abnehmenden Nachfrage nach den Kleinwagen des japanischen Autobauers Suzuki wird die amerikanische Tochter Gläubigerschutz beantragen. Sie hat 346 Millionen Dollar Schulden, 173 Millionen davon gegenüber Schwesterfirmen aus der Suzuki-Gruppe.

Der Konzern hält es angesichts der Wechselkursprobleme und mit der eigenen Modellpalette für unmöglich, im amerikanischen Autogeschäft auf Dauer Gewinn zu machen. Stattdessen will sich Suzuki in den Vereinigten Staaten unter anderem auf Motorräder konzentrieren. (APA/Reuters, 6.11.2012)

  • Die amerikanische Suzuki-Tochter ist pleite.
    foto: reuters/issei kato

    Die amerikanische Suzuki-Tochter ist pleite.

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