Suzuki schließt US-Autogeschäft

Japans viertgrößter Autobauer macht sein angeschlagenes Pkw-Geschäft in den USA dicht, der Konzern will sich künftig auf Motorräder konzentrieren

Tokio/Washington - Wegen der exportschädlichen Yen-Stärke und der abnehmenden Nachfrage nach den Kleinwagen des japanischen Autobauers Suzuki wird die amerikanische Tochter Gläubigerschutz beantragen. Sie hat 346 Millionen Dollar Schulden, 173 Millionen davon gegenüber Schwesterfirmen aus der Suzuki-Gruppe.

Der Konzern hält es angesichts der Wechselkursprobleme und mit der eigenen Modellpalette für unmöglich, im amerikanischen Autogeschäft auf Dauer Gewinn zu machen. Stattdessen will sich Suzuki in den Vereinigten Staaten unter anderem auf Motorräder konzentrieren. (APA/Reuters, 6.11.2012)

Share if you care
12 Postings

Schade. Der Kizashi hat exzellente Testberichte erhalten und verkauft sich z.B. in Kanada auch ganz gut.

Und die Wechselkursprobleme

sind bei den Motorrädern inexistent?

nö, aber da haben die Amis nix adäquates um dagegenzuhalten. und bevor man sich ein (auch teures) US-made Altherrensofa auf 2 Rädern kauft... ;o)

nachvollziehbar. die usa sind eben kein zukunftsmarkt. im gegensatz zu indien, wo sie ganz vorne dabei sind und etwa die deutschen verkrampft versuchen, reinzukommen.

spannend wird auch zu sehen, wie es auf dauer für mini und den fiat 500 laufen wird.

"unmöglich"

Naja, dann muss man seine Produktionsstätten halt global verteilen. Dann wären die Währungskursrisiken keine.
Liegt wohl doch eher an der Modellpalette bzw. am Mismanagement.

suzuki ist als automobilkonstrukteur und nischenanbieter viel zu klein, um weitweit produktionsstätten zu haben.

aber sagen sie's ihnen, vielleicht überlegen sie sich's dann noch.

Im Übrigen kann man auch Teilezukäufe in andere Währungsräume verlegen, nicht nur komplette Fertigungslinien.

Transportkosten fallen keine an, vermute ich?

Können Sie vernachlässigen.

Dann sollen sie fertigen LASSEN. Wozu gibt es Magna und Konsorten?

nun,

Motorräder bauen können sie wirklich besser;-)!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.