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Berlin/Schwechat/Wien - Die zur Sanierung anstehende deutsche Niki-Mutter Air Berlin (Gruppe) hat heuer im Oktober 5 Prozent weniger Passagiere befördert als vor einem Jahr. Auf 5,1 Prozent belief sich auch der Passagierrückgang in den zehn Monaten Jänner bis Oktober. Weil die Airline im Zuge ihres Sparpakets Kapazitäten zurücknahm und mit weniger leeren Sitzen flog, stieg die Auslastung im Jahresabstand von 79,7 auf 81 Prozent. Sowohl die Auslastung als auch die Passagierzahlen gesteigert hat hingegen die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki (flyniki).
Die einst von Niki Lauda gegründete und seit dem Verkauf ganz in Air Berlin konsolidierte Airline Niki hat im Oktober 316.422 Passagiere befördert, ein Plus von 10,3 Prozent. Von Jänner bis Oktober waren es 3,35 Millionen Niki-Passagiere, um 8,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Auslastung der Niki-Maschinen ist im Oktober leicht gestiegen, um 1,6 Punkte auf 75,11 Prozent binnen Jahresfrist. Niki hat anders als der Mutterkonzern heuer auch seine Kapazitäten zum Teil deutlich aufgestockt.
In der ganzen Air Berlin-Gruppe ging die Zahl der Passagiere im Monat Oktober um 5 Prozent auf 3,177 Millionen zurück. Insgesamt wurden in den ersten zehn Monaten dieses Jahres 29,4 Millionen Menschen befördert, ein Minus von 5,1 Prozent.
Air Berlin klagt wegen der verschobenen Eröffnung des Großflughafens Berlin Brandenburg (BER) auf Schadenersatz. Die Fluggesellschaft habe beim Landgericht Potsdam eine Feststellungsklage gegen die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH eingereicht. Versuche einer außergerichtlichen Einigung seien in den vergangenen Monaten gescheitert, sagte Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn.
Durch die wiederholte Verschiebung des Eröffnungstermins seien bereits geschätzte Mehrkosten und sonstige Schäden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden, weitere Lasten könnten hinzukommen. Im Einzelnen könnten die Schäden noch nicht vollständig beziffert werden, erklärte der Lufthansa-Konkurrent. (APA, 6.11.2012)
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zu welchem preis die auslastung gesteigert wurde. wenn man zudem noch bedenkt dass sich air berlin gerade geld zu 11,5% zinsen geliehen hat scheint die zukunft nicht rosig um es vorsichtig auszudrücken. solche zinsen sind in der branche eigentlich nicht finanzierbar.
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