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vergrößern 1032x876Die neuen Instagram-Profile erinnern stark an Facebook-Profile
Der Wunsch nach einem richtigen Web-Profil der Instagram-Nutzer geht nun in Erfüllung. Das Unternehmen hat erstmals Profile eingeführt, die nicht ganz zufällig stark an Facebook-Profile erinnern. Am Montag wurden die ersten Profile der User erstellt und sind bereits unter instagram.com/username abrufbar.
Bislang waren nur einzelne Fotos von Usern über den Browser abrufbar. Jetzt ist es erstmals möglich, seine gesamten Fotos anzeigen zu lassen, inklusive Anzahl der Follower, Anzahl der vorhandenen Fotos und einem Header- und Profilbild, das an Facebooks Profil-Design angelehnt ist. Der Header ist allerdings nicht statisch, sondern ändert sich dynamisch und soll ein Auszug aus den neuesten und beliebtesten Fotos darstellen.
Kommentieren und "herzen", eine Art von "Like" auf Instagram, ist wie in der App ebenfalls möglich. Gegenüber AllThingsD sagt Instagram-Chef Kevin Systrom, dass Facebook die Wichtigkeit von Online-Profilen vorangebracht hätte und dies der effektivste Weg sei, um einen Überblick über die Online-Identität von jemandem zu bekommen. Für Unternehmen, die auf Instagram vertreten sind, stellen die Profile eine neue Möglichkeit dar, um die Online-Präsenz an den Kunden zu bringen. Das Resultat könnte zukünftig ein Business-Modell sein, das von Unternehmensprofilen lebt.
Instagram wurde zu Jahresbeginn von Facebook gekauft. Der Social-Network-Riese legte eine Milliarde US-Dollar für das Foto-Netzwerk auf den Tisch. Durch Facebooks turbulenten Börsengang schrumpfte der tatsächliche Wert am Ende auf etwa 750 Millionen US-Dollar, sodass den Instagram-Gründern am Ende 300 Millionen US-Dollar in Cash blieben und 23 Millionen Facebook-Aktien. (red, derStandard.at, 6.11.2012)
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