Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Den Haag - Die neue niederländische Regierung unter dem rechtsliberalen Premier Mark Rutte (45), die am Montag in Den Haag erstmals öffentlich von Königin Beatrix angelobt wurde, lässt einen Kurswechsel in der Europapolitik erwarten. Das drückt sich schon in der Person von Außenminister Frans Timmerman (51) aus: Der Sozialdemokrat ist überzeugter Europäer. Er vertrat sein Land bei den Verhandlungen über die europäische Verfassung und war 2007-2010 Europaminister.
Die Koalition von Ruttes Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) mit den Sozialdemokraten (PvdA) von Diederik Samsom war die logische Folge der vorgezogenen Parlamentswahlen am 12. September. Die VVD blieb mit Zugewinnen stärkste Partei, aber auch die Sozialdemokratien legten deutlich zu. Für eine stabile Regierung führte kein Weg an der "großen Koalition" vorbei. Rutte, dem auch Kritiker politisches Talent und pragmatisches Geschick bescheinigen, zimmerte das Bündnis mit dem ideologischen Gegner im Rekordtempo.
Wie belastbar die Koalition tatsächlich ist, muss sich noch zeigen. Der Widerstand gegen das ausgehandelte Sparpaket von 16 Milliarden Euro ist auch in Ruttes Partei groß. Ruttes erste Regierung, eine Minderheitskoalition mit den Christdemokraten, war nach nur 18 Monaten gescheitert. Die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders hatte ihr die parlamentarische Unterstützung wegen des Sparkurses aufgekündigt. Wilders war dann der große Wahlverlierer.
Während sich die Niederländer seit zwei Jahren in Brüssel als Neinsager profilierten, wird nun eine konstruktivere EU-Politik, jedoch keine radikale Wende erwartet. In der Europolitik sind die Sozialdemokraten allerdings bereit, den Griechen mehr Zeit für Reformen zu geben.
Erste Frau an der Spitze des Verteidigungsministeriums ist die Rechtsliberale Jeanine Hennis-Plasschaert (39). Sie muss die Streitkräfte unter Spardruck neu organisieren. Das Tolerierungsbündnis Ruttes mit Wilders hatte sie offen missbilligt. (red/DER STANDARD, 6.11.2012)
Eine Besonderheit der niederländischen Verfassung bringt der Argentinierin den Titel der Königin
Beatrix war äußerst beliebt - Sie spielte innerhalb der der verfassungsrechtlichen Grenzen in der niederländischen Politik eine wichtige Rolle
Amtsübergabe nach 33 Jahren - Rede an die Nation: Ältester Sohn Willem-Alexander folgt nach
Linksliberale, Grüne und Sozialisten kämpfen in den Niederlanden für mehr Bürger-Einfluss
Kurdenrebellen in Ferienanlage zu einwöchigem Treffen versammelt
"Außergewöhnliches Vorrecht, Großteil meines Lebens in Dienst unseres Landes zu stellen"
Offenbar Einsparungen und Reformen im Gesundheits- und Immobiliensektor und in der Entwicklungshilfe geplant
Auch Gespräche mit Christdemokraten und Liberalen
Pro-europäische Regierung und Sparmaßnahmen angestrebt
Linie geht auf Wilhelm von Oranien im 16. Jahrhundert zurück
Der Rechtspopulist Geert Wilders sagte bei den niederländischen Parlamentswahlen Europa den Kampf an – und scheiterte
Rechtsliberale Partei von Premier Rutte erneut stärkste Kraft - Sozialdemokraten auf Platz zwei - Rechtspopulist Wilders verliert
"Schwangerschaft nach Vergewaltigung selten"
Soll Drogen- und Menschenschmuggel sowie illegale Einwanderung eindämmen
Präsident: Sexuelle Minderheiten werden in Russland nicht verfolgt
Fünfmal in zehn Jahren wurde das Land zu den Urnen gerufen - fast schon italienische Verhältnisse - von Gianluca Wallisch
Willem-Alexander erinnert an Menschen ohne Sanitäreinrichtungen
Islamgegner empfindet Moschee-Besuch der Monarchin mit Schleier "geschmacklos"
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.