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vergrößern 600x300Die EBEL-Tabelle nach Spielabschnitten (Siege, Unentschieden, Niederlagen, Tordifferenz)
vergrößern 600x408Anteil der gespielten Zeit, die ein Team in Führung bzw. in Rückstand verbracht hat.
vergrößern 600x280Effizienz der Special Teams
vergrößern 600x436Die aktuelle EBEL-Topscorerliste inklusive Punkten bei numerischem Gleichstand am Eis
Nach der am Sonntag ausgespielten 19. Runde geht die Erste Bank Eishockey Liga in ihr erstes International Break. Die zwölf Teams haben etwas mehr als ein Drittel des Weges bis zum Play-Off-Beginn hinter sich gebracht, derStandard.at blickt aus diesem Anlass auf einige bemerkenswerte Detailstatistiken des ersten Saisonabschnitts.
Trio an der Spitze
Als Tabellenführer gehen die Vienna Capitals in die Pause, nachdem sie wie Verfolger Medveščak Zagreb in 16 der 19 Spiele gepunktet haben. In den ersten Wochen der Saison waren die Wiener im Paarlauf mit Villach an der Spitze unterwegs, an jedem Spieltag stand eines der beiden Teams am Platz an der Sonne. In diesen Zweikampf mischte sich mit der aktuellen Serie von neun Siegen (Klubrekord) nun auch Medveščak ein. Dass Capitals und Bären die Tabelle anführen, haben sie vornehmlich ihren starken Defensivleistungen zu verdanken, aus dem Spiel heraus kassierten beide Teams bisher nur 41 Gegentore. Wien und Zagreb können zudem auf die ausgeglichensten Torhüterduos der Liga bauen und notieren für ein Goaltending von 2,09 bzw. 2,08. Villachs Platz in der Spitzengruppe sichert mit Jean-Philippe Lamoureux ebenfalls ein Schlussmann ab: Der US-Amerikaner war zwar fünf Spiele lang gesperrt, kassierte aber bei keinem seiner zwölf Einsätze mehr als drei Gegentreffer. Zudem führt er die EBEL-Torhüterwertung in Siegen an (zehn) und hat erst eine Partie verloren.
Villach im ersten stark, Linz im letzten schwach
Mit 4,37 erzielten Treffern pro Spiel ist der VSV die offensivstärkste Mannschaft der Liga. Die Vorzüge des Angriffs der Adler kommen bisher speziell im Anfangsdrittel zur Geltung, zwischen Minute eins und 20 hat Villach mehr Tore geschossen (41) als im zweiten und dritten Abschnitt zusammen (40). Das Gegenstück zum Startfurioso des VSV, der nur in einem von 19 Spielen nach dem ersten Drittel in Rückstand lag, bildet der HC Innsbruck: Der Neueinsteiger in die EBEL wirkt speziell zu Spielbeginn oft überfordert und führte in noch keiner einzigen Saisonpartie nach dem Anfangsdrittel. Probleme im Schlussabschnitt hat hingegen der Titelverteidiger aus Linz, der in einer Tabelle der Minuten 41 bis 60 sogar den letzten Platz einnimmt.
Innsbruck selten in Führung
Auch beim Anteil der Spielzeit, in der ein Team in Führung liegt, dominiert das Spitzentrio mit Werten zwischen 48,6 und 52,5 Prozent den Ligavergleich. Abgeschlagener Letzter sind auch in dieser Kategorie die Innsbrucker Haie, die sich heuer erst 67:24 Minuten lang - 5,9 Prozent der Zeit, die sie am Eis standen - an einem Vorsprung erfreuen konnten. Wenig verwunderlich daher, dass die Tiroler an 17 von 19 Spieltagen das Tabellenende zierten. Der einzige Klub, der noch nie auf einem der zur Play-Off-Teilnahme berechtigenden ersten acht Plätze rangierte, ist jedoch Olimpija Ljubljana.
Am längsten unentschieden steht es in Spielen mit Beteiligung der Graz 99ers, bei denen über 45,09% der Zeit ein Remis von der Anzeigetafel leuchtet. Obwohl ligaweite Nummer zwei in einer Tabelle des Schlussabschnitts, sind die Steirer auch jenes Team, das Spiele so spät wie kein anderes aus der Hand gibt: Bei den bisher elf Saisonniederlagen erzielte der Gegner sein spielentscheidendes Tor im Schnitt nach 46:21 Minuten.
Zagrebs Special Teams dominieren
Aktuell nur in der unteren Tabellenhälfte platziert sich mit dem EHC Linz der Meister des Vorjahres, der im Vergleich zum Grunddurchgang 2011/12 seine Torausbeute zwar weiter steigern konnte, dafür aber mit 3,68 gleich um 1,02 Gegentreffer mehr pro Spiel kassiert als letzte Saison. Überdurchschnittlich präsentieren sich die Black Wings in der laufenden Spielzeit lediglich in den Special Teams: Sowohl im Powerplay (alle 7:14 Überzahl-Minuten ein Tor) als auch im Penalty Killing (ein Gegentor pro 13:27 Minuten in Unterzahl) rangiert die Mannschaft von Rob Daum im Ligavergleich der Effektivität auf Rang zwei.
Das größte Ausrufezeichen in Spielsituationen des numerischen Ungleichgewichts setzte bisher jedoch Medveščak Zagreb: Die Bären mussten in 192:58 Minuten Unterzahl erst neun Gegentreffer hinnehmen und verzeichneten wie der EC Salzburg in elf der 19 Spiele eine hundertprozentige Erfolgsquote im Penalty Killing. Deutlich gesteigert haben sich die Kroaten im Saisonverlauf auch im Überzahlspiel, mittlerweile wird die EBEL-Topscorerliste im Powerplay von drei Medveščak-Cracks (Sertich/13, Greentree/12, Naglich/11) angeführt.
Konstante Scorer
Maßgeblich mitverantwortlich für die jüngste Siegesserie Zagrebs und den Sprung ins Spitzenfeld der Liga zeichnet Lockout-Spieler Dustin Jeffrey: Mit ihm im Lineup verloren die Bären noch kein Spiel, er sammelte in neun Partien 16 Scorerpunkte und ist der einzige Spieler in der EBEL, der bei jedem seiner Einsätze anschreiben konnte. In Sachen konstanter Punkteproduktion kommen Jeffrey in der Liga Derek Ryan (VSV/Punkte in 89,5 Prozent der Spiele), Bryan Bickell (Znojmo/88,9%) und Thomas Koch (KAC/87,5%) am nächsten.
In der Topsorerliste mit absoluten Zahlen schlägt sich die erwähnte Offensivstärke Villachs in einer Doppelführung für den VSV nieder: Derek Ryan und John Hughes sammelten mit 28 bzw. 27 die meisten Zähler. Bester Torschütze ist aktuell Znojmos Richard Jarůšek (13 Tore), der zudem seinen Punkteschnitt (1,21) im Vergleich zum Vorjahr fast versechsfacht hat und auch die Scorerliste der Liga in Spielsituationen bei numerischem Gleichstand am Eis anführt (20 Punkte).
Titelverteidiger mit Problemen
Überhaupt ist sein Klub, der Tabellenfünfte Orli Znojmo, das Maß aller Dinge im Spiel fünf-gegen-fünf (bzw. vier-gegen-vier): Nach 19 Runden steht für die Tschechen hier ein Saldo von +21 Toren zu Buche, auf den Plätzen folgen Wien (+17), Zagreb (+16) und Villach (+13). Erhebliche Probleme bei Even Strength hat hingegen der EHC Linz, der in dieser Kategorie den Grunddurchgang des Vorjahres mit +27 auf Rang eins beendete, momentan im ligaweiten Vergleich mit -16 aber am drittschwächsten abschneidet.
Die positivste Erscheinung bei den Oberösterreichern war in den ersten 19 Runden Pat Leahy, der in seinem sechsten Jahr beim Klub gleich an sechs der zehn Siegestore beteiligt war. Ebenfalls beim EBEL-Bestwert von sechs Game Winning Points halten Thomas Koch (KAC), Josh Soares (Wien) und Markus Peintner (VSV), alle drei trafen zwei und assistierten vier Mal. (Hannes Biedermann; derStandard.at; 5.11.2012)
Anmerkung: Die hier aufbereiteten statistischen Daten korrespondieren teilweise nicht mit den offiziell von der EBEL erhobenen, vielfach fehlerhaften Statistiken.
Hannes Biedermann bloggt zum nationalen und internationalen Eishockey. Der gelernte Politikwissenschafter hat sein Hobby mittlerweile zum Beruf gemacht und arbeitet als Scout und Berater für in- und ausländische Klubs.
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Glaube nicht, dass Villach mit dem jetzigen Spielsystem, das momentan gut funktioniert im Playoff gut weiterkommen wird, da wirds dann sicher ein wenig härter zugehen, ob das den fillegranen und leichtgewichtigen VSV Stürmern so liegen wird? Zagreb habe ich heuer weit oben auf der Liste, wenn sie sich nicht wieder selbst ein Haxel stellen und wieder die Härte übertreiben; Wien kann sein, dasss es heuer einmal funzt mit Finale, habe trotzdem Zweifel, meist spielt Samuelsson ja nur mit 3 Linien- das kostet seine älteren Spieler viel Kraft.
Salzburg darf man nie ausser Acht lassen- wobei stimmen die Getrüchte, dass Page angezählt ist? Sind die NHL Legios echt abgereist?
Bleibt noch der KAC, LInz wird auch besser, Znojmo hat auch einen Lauf...
Leider, ja. Von der teilweise fehlerhaften Erfassung abgesehen ist auch die "Verwertung" der Daten katastrophal. Seit Jahren bestehende Programmierungsfehler in der Datenbank machen z.B. den GAA bei Torhütern oder die Powerplay- und Penalty Killing-Statistiken völlig unbrauchbar. Ich persönlich beziehe Daten nur noch über ein externes Unternehmen.
Bin mir auch nicht sicher wie stark die EBYSL im europäischen Vergleich ist.
http://www.hockey-news.info/ebysl
Ob da wirklich etwas nachkommt??? Auch Kormarek und Obrist sind in Salzburg fast weg vom Fenster und die hatte ich bis jetzt als wichtigste Nachwuchsspieler gesehen.
@EBYSL
Definitiv eine Verbesserung im Vergleich zur alten U20 BL. Wieviel besser wird man sehen, es konnte zumindest nur besser werden als die OEHV geregelte U20.
Komarek und Obrist haben beide den Fehler gemacht und sind auf das leere gequatsche von Page reingefallen. Ja die Salzburger haben auch paar Treffer dabei aber sie verbraten dabei halt auch dutzende Spieler.
Das ist ja der Pferde Fuß, alle wollen immer junge, aber keine hinterfragt deren Klasse. Hauptsache jung sind sie und österreicher, egal ob sie eislaufen können oder den Puck treffen, dafür wird ihnen durch obskuren regeln der weg in eine Ebel Profi Mannschaft geebnet. .
Abzüglich Shootouts - also aus dem Spiel heraus - fielen heuer bisher 6,71 Tore pro Spiel, das ist ein Plus von 12,8% gegenüber dem Grunddurchgang 2011/12 (5,95). Von den zehn Teams, die schon im Vorjahr dabei waren, haben acht (alle bis auf Ljubljana und Székesfehérvár) ihren Schnitt erzielter Treffer pro Spiel gesteigert.
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