KTM ruft 7.000 Motorräder zurück

5. November 2012, 16:27
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Wien/Mattighofen - Der börsenotierte oberösterreichische Motorradhersteller KTM ruft 7.000 brandneue Maschinen verschiedener Modelle des Baujahres 2012/2013 zurück. Grund sind möglicherweise undichte Benzinformschläuche bei Modellen mit elektronischer Einspritzung. Der Fehler liege beim Zulieferer. Bisher gab es keine mit dem Rückruf zusammenhängende Zwischenfälle, hieß es.

Bekanntestes betroffenes Modell ist das 990 Supermoto R (EU/FR) aus der Straßenmotorrad-Palette 2012 - vom Hersteller als "die Kampfmaschine" tituliert. Andere betroffene Modelle sind Offroader mit 250 bis 500 Kubikzentimeter-Motoren und der Bezeichnung "EXC(-F)" und "XC-F".

Probleme im Fertigungsprozess eines Zulieferers der Kraftstoff-Formschläuche könnten bei den betroffenen Motorrädern zu Kraftstoffaustritt führen. KTM will diese Benzinformschläuche nun tauschen. Betroffene Kunden bereits ausgelieferter Maschinen werden schriftlich informiert. (APA, 5.11.2012)

Info

Online kann geprüft werden ob ein bestimmtes Fahrzeug vom Rückruf betroffen ist. Unter http://www.ktm.at ist die Information nach Eingabe der Fahrgestellnummer und der Auslieferungsurkundennummer ersichtlich.

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