Österreich nimmt 1,32 Milliarden Euro auf

5. November 2012, 15:35
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Zwei Emissionen werden aufgestockt, Sekundärmarktzinsen nahe Rekordtiefs

Wien - Die Republik Österreich dürfte sich am morgigen Dienstag am internationalen Kapitalmarkt wieder zu sehr günstigen Konditionen refinanzieren können. Der Staat plant die Aufnahmen von in Summe 1,32 Mrd. Euro. Dazu sollen die im Jänner dieses Jahres erstmals begebene 3,40-Prozent-Bundesanleihe (Fälligkeit: 2022/2) und die im Juni erstmals begebenen 1,95-Prozent-Anleihe (2019/3) aufgestockt werden, geht aus dem Auktionskalender der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) hervor.

Für die zuletzt im Juni aufgestockte zehnjährige Emission zahlte die Republik damals eine durchschnittliche Emissionsrendite von 2,36 Prozent. Derzeit liegen die Renditen für österreichische zehnjährige Papiere am Sekundärmarkt unter 2 Prozent bei 1,94 Prozent. Das ist nur wenige Prozentpunkte über dem bisherigen Allzeittief vom Juli, das etwa bei 1,88 Prozent lag.

Die siebenjährige Emission wurde zuletzt im September zu 1,344 Prozent aufgestockt. Aktuelle rentieren sie am Sekundärmarkt bei 1,26 Prozent. Das ist der historisch niedrigste Wert. (APA, 5.11.2012)

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