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vergrößern 600x399In jedem zweiten Haushalt in Österreich lebt "nur" ein Kind.
Die Zahl der Haushalte mit einem Kind steigt hierzulande nicht. Das zeigen Berechnungen des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF). Laut Mikrozensus liegt der Anteil der Haushalte mit Einzelkindern seit 50 Jahren konstant bei rund 50 Prozent. In jedem zweiten Haushalt lebt aktuell also "nur" ein Kind.
"Im Jahr 1961 lag der Anteil bei 49,6 Prozent und 2011 bei 48,7 Prozent", berichtet das ÖIF. Zwei andere Trends werden deutlich: Es gibt heute mehr Haushalte mit zwei Kindern (ein Sprung von 29,4 Prozent auf 37,8 Prozent) und es gibt deutlich weniger Haushalte mit drei oder mehr Kindern (ein Rückgang von 21 Prozent auf 13,5 Prozent). "Diese beiden Trends erklären, warum die durchschnittliche Kinderzahl in Familien gesunken ist", so das Familienforschungsinstitut.
Befragt nach ihrer bevorzugten Kinderzahl, würden Österreicherinnen und Österreicher mehrheitlich auf das "Zwei-Kinder-Ideal" verweisen. "Das heißt im Umkehrschluss, dass Einzelkind-Familien nur selten als solche geplant sind. Vielmehr entstehen sie, weil mitunter der Wunsch nach einem zweiten Kind nicht realisiert werden kann", so das ÖIF.
Ein häufiger Grund, warum es bei einem Kind bleibt, sei Trennung: Ein-Eltern-Familien haben besonders oft nur ein Kind, nämlich 70 Prozent der alleinerziehenden Mütter und 77 Prozent der alleinerziehenden Väter. Die Betreuung durch nur einen Elternteil ist für Einzelkinder daher die häufigste Familienform. Unter Elternpaaren, die zusammen leben, haben laut Statistik Austria lediglich 45 Prozent nur ein Kind. (red, derStandard.at, 5.11.2012)
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Es gibt halt keine großen Familientreffen, soziale Kontakte gibt es genügend und diese, weil es die anderen (die Freunde) wollen und wir auch - nicht weil wir verwandt sind. Und manchen fühle ich mich und sie mir "geschwisterlich verbunden", auch wenn wir nicht blutsverwandt sind.
Jegliches hat Vor- und Nachteile. Ich kenne glückliche Einzelkinder und unglückliche Geschwisterkinder und auch umgekehrt.
Kinderkriegen braucht man nicht födern, siehe 3. Welt, da sind die Bedingungen am schlechtesten, aber am meisten Kinder.
Es sollte aber eine Umgebung geschaffen werden, in welcher man mit Kinder nicht im solzialen aus landet.
Die Resourcen fürs Nest sind zu hoch! (vor allem Wohnkosten). Den rest, wie den ganzen Spiel- und Sozialmüll sollte ,man auch unter die Lupe nehmen - sozial gesehen!
Das ist heutzutage völlig normal, und weißt was: Die meisten Patchwork-Familien sind weitaus glücklicher als die Leute, die sich die altmodische bis-dass-der-TOD-Tyrannei geben.
Dänemark und Schweden haben schon eigene Worte für "Einen Bruder / eine Schwester, die man nur hat, weil deren Elternteil ein eigenes Elternteil geheiratet hat": Plastebror / Plastesör oder Papbror ("Plastikbruder" bzw "Kartonbruder" so ungefähr)
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