Boot mit 171 Flüchtlingen in Süditalien eingetroffen

5. November 2012, 13:40
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Mutmaßliche Schlepper festgenommen

Reggio Calabria - Ein Fischerboot mit 171 Migranten, darunter 37 Kinder, ist am Montag in der Früh an der Küste der süditalienischen Region Kalabrien eingetroffen. Die Finanzpolizei hatte das Boot unter griechischer Flagge südlich von Reggio Calabria gesichtet und es bis in den Hafen der Stadt eskortiert, berichteten italienische Medien. Eine Frau musste ins Spital eingeliefert werden. Die Flüchtlinge stammen angeblich aus Afghanistan, sie sollen vor drei Tagen von Istanbul abgefahren sein.

Einige Personen wurden wegen des Verdachts festgenommen, die Migranten nach Italien geschleust zu haben. Die Flüchtlinge wurden in ein Aufnahmelager in Reggio Calabria untergebracht.

Die Küstenwache hatte bereits am Samstagabend 70 Flüchtlinge aus Seenot gerettet und zehn Migranten tot geborgen. Sie waren mit einem aus Libyen kommenden Schiff etwa 35 Seemeilen vor der Küste des Landes gekentert. Drei Männer und sieben Frauen ertranken. (APA, 5.11.2012)

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