Stronach hat Partei eine Million Euro überwiesen

5. November 2012, 13:41
  • Die erste veröffentlichte Parteispende: 1 Million Euro von Frank Stronach
    vergrößern 1051x673
    screenshots: derstandard.at

    Die erste veröffentlichte Parteispende: 1 Million Euro von Frank Stronach

Lugar: Großspende an Rechnungshof gemeldet - "Werden uns finanziell gut aufstellen" - Rechnungshof prüft und veröffentlich am Dienstag

Wien  - Der Milliardär Frank Stronach hat seiner Partei eine erste Großspende überwiesen. Wie der designierte Klubobmann Robert Lugar am Montag sagte, hat der Austrokanadier dem "Team Stronach" dieser Tage eine Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Parteianwalt Michael Krüger habe die Spende am 2. November dem Rechnungshof gemeldet.

Laut dem am 1. Juli in Kraft getretenen neuen Parteiengesetz müssen Großspenden von über 50.000 Euro "unverzüglich" an den Rechnungshof gemeldet werden, der diese dann unter Angabe des Spenders veröffentlichen muss. Das gilt auch für Geld, das Stronach seiner eigenen Partei überweist.

Keine anderen Spenden

Der Rechnungshof bestätigte am Montag, dass eine Meldung über eine Großspende von einem Anwalt einer Partei eingelangt ist. Nähere Angaben wollte man vorerst aber nicht machen. Die Meldung werde nun inhaltlich geprüft und am Dienstag auf der Homepage des Rechnungshofs veröffentlicht.

Laut Lugar wurde parteiintern vereinbart, nur Geld von Stronach anzunehmen, aber keine anderen Zuwendungen. "Wir nehmen keine Spenden an. Wir wollen das transparent gestalten, nach dem Motto: der Bürger weiß genau, wer hinter der Partei steht." Wie viel Geld Stronach noch in die Partei investieren wird, ließ Lugar offen. Im Vorfeld der Parteigründung wurden bis zu 25 Mio. Euro kolportiert. Möglich sei auch mehr, sagt Lugar: "Frank hat gesagt, wir wollen die stärkste Partei in Österreich werden, und dementsprechend werden wir uns finanziell gut aufstellen."

Beantragen wird das Team Stronach auch Klubförderung im Nationalrat. Lugar will das Thema mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) besprechen, wenn die Klubgründung formal genehmigt wurde. Der Klub hätte mit fünf Abgeordneten Anspruch auf 1,4 Mio. Euro jährlich. (APA, 5.11.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 88
1 2 3
Eine Million Euro... einfach so... Und dann sollen noch rund 25 Mio folgen...

Wahnsinn eigentlich.
Ich wäre schon überglücklich, wenn ich "nur" einen Tausender im Monat mehr hätte, dann könnte ich mir ALLLLES leisten, was ich für mich begehre.

Eine Million sind für den ja bloß die Zinsen innerhalb eines Halbjahres, für mich aber eine unglaubliche hohe Summe, die ich sicherlich nicht in eine Partei investöre.

lächerlich

Das Land und seine Politik

Wo ist eigentlich der liebe Frank ?....

... schon lange nichts im Fernsehen gehört und gesehen von Ihm.

freut sich über das Steuergeld

Und überlegt wie er es medienwirksam verprassen kann.. Auch die MassenBlätter freuen sich auf die zusätzlich zu erwartenden Einnahmen für schöne Bilder vom alten Mann...

Wenn Hr. Stronach grad in Geberlaune ist, geb ich ihm gern auch meine Kontonummer ;-)

die eine mio ist eh rein.
wissens,hier wird alles hinterfragt.

Find ich besser als die horrenden staatlichen Zwangssubventionierungen der Parteiakademien von SPÖ ÖVP FPÖ und Grünen ...

Reden wir dann weiter, wenn TS Klubförderung und Parteiakademieförderung kassiert haben werden ...

Immer noch besser, als würden die Parteienakademien von Oligarchen gekauft. Politik kostet; manchmal den Wirtschaftsstandort, mancmal den Sozialstaat, und manchmal sogar die Demokratie.

ob die million aus den 146 mio. förderungen stammt die er von der öffentlichen hand genommen hat?

Eigentlich ein Wahnsinn

Sich einen Klub im Parlament zu leisten kommt billiger als einen Bundesliga-Fussballklub.

Und wenn man dann noch das Niveau des österreichischen Fussballs berücksichtigt, schaut es sehr schlecht für das Leistungsniveau unseres Nationalrates aus.

man sieht wieder mal, er hat keine ahnung. sowas erledigt man über inserate. dürfte wohl die erste meldung gewesen sein, die in österreich je beim RH einging.

Soviel ich weiß, war es wirklich die erste.

immer noch besser

als zig millionen in einen sch... fußballklub.

...jetzt haben die "5 freunde" vom strohsack endlich was zu tun.

1 Mio €

ich kenn' jetzt den aktuellen Tageskurs von Abgeordneten nicht, aber da dürfte sich schon wieder was ausgehen...

Laut Lugar wurde parteiintern vereinbart, nur Geld von Stronach anzunehmen, aber keine anderen Zuwendungen. "Wir nehmen keine Spenden an. Wir wollen das transparent gestalten, nach dem Motto: der Bürger weiß genau, wer hinter der Partei steht."

ja. das weiss 'der buerger' tatsaechlihc:

dank der klubfoerderung zahlen naemlich wir alle fuer diesen unfug. mit dem sauerverdienten steuergeld naemlich.

1 mio kommt von stronach. 1.4 mio von uns allen.
so weit so schlecht.

...und wo bekommt er viele Stimmen ?

IN Kärnten , mit dem Energetiker !

Parteianwalt Michael Krüger

Bundesminister für Justiz,
04.02.2000 – 29.02.2000
Onkel Frank und sein Team der besten Köpfe;-)

davon war er allerdings 2 wochen im krankenstand und unauffindbar...

Stronach?

Nicht das ich ihm das vorschnell wünsche, aber da er eh mit einem Fuß schon in der Nahrungskette steht, regt mich der nicht mehr auf. Er wird kaum was einbringen ausser ein paar seiner gewohnten Rülpser und der Rest der Truppe rennt mit Sicherheit andauernd gegen Türstöcke und ähnliches..

Eigentlich hätte uns mehr interessiert, mit wieviel die vielen BZÖler für den Wechsel zum Team Stronach "gefördert" wurden. Bei echter Transparenz könnte das ja in einem Art Börsenchart ("Wieviel kostet heute ein BZÖ-NR") mit täglicher Kursbildung im Internet verbreitet werden. Mit den Börsekursen könnten dann die Medien täglich berichten: "ein BZÖ-Abg wird heute mit ...... Euro gehandelt. Das ergibt gegenüber dem Vortag ein Minus (Plus) von...%. Unser Tip: sichern Sie sich heute Futures auf 5 Abgeordnete, das bringt 1,4 Mio Klubförderung!"

Nachdem das mit dem Fußballweltmeister nichts geworden ist jetzt halt Bundeskanzler. Man muss bescheiden werden mit der Weisheit des Alters.

Berlusconi gibt an, ausschließlich Gelder der Camorra anzunehmen - und auf Spenden der N'drangheta und der Cosa Nostra zu verzichten.

"Wir nehmen keine Spenden an. Wir wollen das transparent gestalten, nach dem Motto: der Bürger weiß genau, wer hinter der Partei steht."

Eine "Partei" die ausschließlich die geistigen Ergüsse - von denen derzeit ohnehin außer Euro-Schilling (vielleicht?!) nichts bekannt ist - eines Menschen umsetzen möchten, ist an sich ein höchst perverses Konstrukt.

'frank hat gesagt...'

Das wird zukünftig jede aussage dieser partei einleiten.

Posting 1 bis 25 von 88
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.