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vergrößern 1051x673Die erste veröffentlichte Parteispende: 1 Million Euro von Frank Stronach
Wien - Der Milliardär Frank Stronach hat seiner Partei eine erste Großspende überwiesen. Wie der designierte Klubobmann Robert Lugar am Montag sagte, hat der Austrokanadier dem "Team Stronach" dieser Tage eine Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Parteianwalt Michael Krüger habe die Spende am 2. November dem Rechnungshof gemeldet.
Laut dem am 1. Juli in Kraft getretenen neuen Parteiengesetz müssen Großspenden von über 50.000 Euro "unverzüglich" an den Rechnungshof gemeldet werden, der diese dann unter Angabe des Spenders veröffentlichen muss. Das gilt auch für Geld, das Stronach seiner eigenen Partei überweist.
Der Rechnungshof bestätigte am Montag, dass eine Meldung über eine Großspende von einem Anwalt einer Partei eingelangt ist. Nähere Angaben wollte man vorerst aber nicht machen. Die Meldung werde nun inhaltlich geprüft und am Dienstag auf der Homepage des Rechnungshofs veröffentlicht.
Laut Lugar wurde parteiintern vereinbart, nur Geld von Stronach anzunehmen, aber keine anderen Zuwendungen. "Wir nehmen keine Spenden an. Wir wollen das transparent gestalten, nach dem Motto: der Bürger weiß genau, wer hinter der Partei steht." Wie viel Geld Stronach noch in die Partei investieren wird, ließ Lugar offen. Im Vorfeld der Parteigründung wurden bis zu 25 Mio. Euro kolportiert. Möglich sei auch mehr, sagt Lugar: "Frank hat gesagt, wir wollen die stärkste Partei in Österreich werden, und dementsprechend werden wir uns finanziell gut aufstellen."
Beantragen wird das Team Stronach auch Klubförderung im Nationalrat. Lugar will das Thema mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) besprechen, wenn die Klubgründung formal genehmigt wurde. Der Klub hätte mit fünf Abgeordneten Anspruch auf 1,4 Mio. Euro jährlich. (APA, 5.11.2012)
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Wahnsinn eigentlich.
Ich wäre schon überglücklich, wenn ich "nur" einen Tausender im Monat mehr hätte, dann könnte ich mir ALLLLES leisten, was ich für mich begehre.
Eine Million sind für den ja bloß die Zinsen innerhalb eines Halbjahres, für mich aber eine unglaubliche hohe Summe, die ich sicherlich nicht in eine Partei investöre.
Sich einen Klub im Parlament zu leisten kommt billiger als einen Bundesliga-Fussballklub.
Und wenn man dann noch das Niveau des österreichischen Fussballs berücksichtigt, schaut es sehr schlecht für das Leistungsniveau unseres Nationalrates aus.
ja. das weiss 'der buerger' tatsaechlihc:
dank der klubfoerderung zahlen naemlich wir alle fuer diesen unfug. mit dem sauerverdienten steuergeld naemlich.
1 mio kommt von stronach. 1.4 mio von uns allen.
so weit so schlecht.
Nicht das ich ihm das vorschnell wünsche, aber da er eh mit einem Fuß schon in der Nahrungskette steht, regt mich der nicht mehr auf. Er wird kaum was einbringen ausser ein paar seiner gewohnten Rülpser und der Rest der Truppe rennt mit Sicherheit andauernd gegen Türstöcke und ähnliches..
Eigentlich hätte uns mehr interessiert, mit wieviel die vielen BZÖler für den Wechsel zum Team Stronach "gefördert" wurden. Bei echter Transparenz könnte das ja in einem Art Börsenchart ("Wieviel kostet heute ein BZÖ-NR") mit täglicher Kursbildung im Internet verbreitet werden. Mit den Börsekursen könnten dann die Medien täglich berichten: "ein BZÖ-Abg wird heute mit ...... Euro gehandelt. Das ergibt gegenüber dem Vortag ein Minus (Plus) von...%. Unser Tip: sichern Sie sich heute Futures auf 5 Abgeordnete, das bringt 1,4 Mio Klubförderung!"
Berlusconi gibt an, ausschließlich Gelder der Camorra anzunehmen - und auf Spenden der N'drangheta und der Cosa Nostra zu verzichten.
"Wir nehmen keine Spenden an. Wir wollen das transparent gestalten, nach dem Motto: der Bürger weiß genau, wer hinter der Partei steht."
Eine "Partei" die ausschließlich die geistigen Ergüsse - von denen derzeit ohnehin außer Euro-Schilling (vielleicht?!) nichts bekannt ist - eines Menschen umsetzen möchten, ist an sich ein höchst perverses Konstrukt.
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